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 Robert Pakleppa (vorne) erhofft sich von der Bürgerbeteiligung in Bürgerwerften, Projektschmieden und anderen Formaten letztlic

Bürgerwerft und Projektschmiede: Nur gemeinsam kommt Lindau wirklich weiter

Das politische Klima in Lindau ist nicht gut. Parkhausgegner sammeln Unterschriften für ein neues Bürgerbegehren. Geschäftsleute auf der Insel streiten sich mit Verwaltung und Stadtrat. Langfristig wollen Bürger, Verwaltung und Stadtrat einen besseren Umgang. Bürgerwerft und Projektschmiede sollen dazu verhelfen.

Robert Pakleppa ist in doppelter Hinsicht geeigneter Gesprächspartner bei diesem Thema. Zum einen ist der Lindauer als professioneller Moderator geübt darin, zwischen Gruppen mit Meinungsverschiedenheiten zu vermitteln.

 Weil die Stadt erst ein völlig neues Konzept erarbeiten und dann erst einen neuen Betreiber des Jugendzentrums suchen will, ble

Lindaus Stadtrat will mehr Geld für die Jugendarbeit ausgeben

Mehr Geld will die Stadt Lindau für die Jugendarbeit ausgeben. Die Absicht hat der Stadtrat mit großer Mehrheit erklärt. Die Räte halten das für nötig zu Beginn der Arbeit an einem neuen Konzept.

Der Stadtrat ist einverstanden, dass das Jugendzentrum Xtra auf der Insel vorerst geschlossen bleibt. Verschiedene Gruppen können dort zwar die Skatebahn oder Probenräume für Bands nutzen. Doch betreute Jugendarbeit wird es dort erst wieder in etwa einem Jahr geben.

Die Teilnehmer des Fachtages Jugendsozialarbeit an Schulen sind sich nach Diskussionen über vieles einig.

Jugendsozialarbeit an Schulen soll ausgebaut werden

„Ich habe mit dem Bürgermeister von Heimenkirch gesprochen und das ist ein guter Kerl. Der setzt sich für die Sache ein.“ Mit diesen Worten sorgte der ehemalige Schüler Cem Sevi am Ende des ersten Fachtags für Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) im Landkreis Lindau für ein Schmunzeln in der Runde. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Schwaben hatte als Träger an zehn von vierzehn JaS-Standorten im Landkreis dazu an die Mittelschule Lindenberg eingeladen und knapp 70 Teilnehmer kamen, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

 Lindauer, die einen Umzug auf das Hoeckle-Areal erwägen, schauen sich mit GWG-Chef Alexander Mayer und dessen Mitarbeitern die

Noch-Nicht-Mieter schauen sich GWG-Neubau in Lindau-Zech an

Lindau - Es dauert noch ein Jahr, bis Mieter die ersten Wohnungen auf dem Hoeckle-Grundstück in Zech beziehen können. Doch schon jetzt ist das Interesse groß. Und schon jetzt bilden die Noch-Nicht-Mieter eine Mietergemeinschaft.

GWG-Chef Alexander Mayer und seine Mitarbeiter haben Interessierte zu einer Besichtigung der Baustelle eingeladen. Erstmals sollen sie nicht nur Pläne anschauen und auf Grundlage von Papier diskutieren, sondern sich vor Ort ein Bild machen.

 Stefan Fürhaupter stellt begeistert das neue Programm des Lindauer Zeughaus vor.

Lindauer Zeughaus feiert Eröffnungsfest

„Hurra, die Zeughaussaison geht wieder los“ steht auf der Homepage des Zeughausvereins. Und „wir feiern das Leben, die Musik, die guten Gespräche, das Essen – auf einem von Lindaus schönsten Plätzen.“ Mit welchen Künstlern sie das Leben feiern steht im „Zeughausgeflüster“. So heißt das Programm des Zeughausvereins.

Das Duo George Nussbaumer und Philipp Lingg am Samstag, 27. April, ist schon lange ausverkauft. Aber am Sonntag, 28. April, geht es dafür für alle weiter, mit dem Eröffnungsfest ab 15 Uhr bei freiem Eintritt.

 Konstruktiver Austausch: Engagierte Bürger geben Tipps, wie solche ein Skate- und Bewegungspark finanziert werden kann.

Projektwerft braucht einen neuen Namen

Die vierte Projektwerft brachte auch Veränderungen. Auf der Suche nach einem eigenen Lindauer Format soll sie künftig zweigeteilt stattfinden: Engagierte Menschen sollen weiterhin an ganz konkreten Projekten mitarbeiten können. Zugleich soll es aber auch die Möglichkeit geben, sich allgemein über offene Fragen auszutauschen. Fest steht auch: Die Projektwerft wird einen neuen Namen bekommen.

Dass die Lindauer Bürgerbeteiligung schon weite Kreise gezogen hat, bestätigte Pressesprecher Jürgen Widmer, der in Berlin das Austauschforum ...

 Etwa 50 Lindauer haben sich am Dienstagabend intensiv Gedanken über eine bessere Beteiligung der Bürger in Lindau gemacht.

50 Lindauer wollen die Bürgerbeteiligung und damit die Stimmung in der Stadt verbessern

Wie die Stadt Lindau die Mitsprache der Bürger verbessern kann, das war am Dienstagabend Thema der Projektwerft in der Inselhalle. Es wurde schnell klar, dass das kein einfacher Weg wird.

Etwa 50 Lindauer waren der Einladung gefolgt, um sich Gedanken zu machen, wie in der Stadt mehr Bürgerbeteiligung möglich wird. Die Projektwerft ausschließlich unter dieser Fragestellung erschien den Verantwortlichen der Stadt und den Initiatoren Christian Bandte, Robert Pakleppa und Karsten Grimberg nötig, weil es bei der vergangenen Projektwerft ...

In der Pause sortieren Anja Ulrich, Franca Heumann und Tine Schmitt (von links) die Klebezettel der Teilnehmer am Tisch „Treff“

Hundert Lindauer engagieren sich bei der ersten Projektwerft

Der Schwarm ist meist klüger als der Einzelne. Die Lindauer „Projektwerft“ macht sich das zunutze: Viele verschiedene Menschen geben Ideen für verschiedene Projekte, und dadurch ergeben sich oft ganz neue Ansätze. Die Auftaktveranstaltung am Dienstagabend in der Inselhalle war ein voller Erfolg.

„Ich bin mit viel Skepsis hierher gekommen und bin jetzt begeistert“, sagt Andreas von Hollen gegen 21.30 Uhr. Zuvor hatten er und rund hundert weitere vier Stunden lang über Projekte diskutiert, die alle die Stadt Lindau und deren Bürger ...

Zahlreiche Interessenten kamen zur Informationsveranstaltung der GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft mbH.

Mieter sollen „Gemeinschaft leben“

Volles Haus im „Treffunkt Zech“: Rund 70 Bürger waren der Einladung der GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft zu einer Informationsveranstaltung zum neuen Wohngebiet „Hoeckle-Areal“ gefolgt. Der weitaus größte Teil hatte ein konkretes Interesse an einer der insgesamt 67 Wohnungen, die bis Frühjahr/Sommer 2020 auf dem ehemaligen Werksgelände fertiggestellt werden sollen.

Einige Interessierte aus Zech wollten lediglich wissen, was in ihrem Stadtteil, konkret auf dem Grundstück an der Bregenzer Straße, passieren wird.

Beim Auftakt zur Bürgerwerft geht es um die Gartenschauf auf der Hinteren Insel.

Lindau probiert neue Form der Bürgerbeteiligung aus Österreich aus

Die Stadt Lindau will die Bürgerbeteiligung an städtischen Themen besser strukturieren. Unter dem Begriff „Bürgerwerft – Miteinander unsere Stadt gestalten“ läuft künftig alles zusammen, was im engeren oder weiteren Sinn damit zu tun hat. In der sogenannten Projektwerft können Bürger außerdem eigene Themen vorschlagen und in der Gruppe weiterentwickeln. Bei beidem setzen die Verantwortlichen zum großen Teil auf analoge Methoden. Dafür haben sie ihre Gründe.