Suchergebnis

Oper Chemnitz mit „Fidelio“: Eine starke Kerkerszene mit Rocco (Magnus Piontek), Pizarro (Jukka Rasilainen), Leonore (Daniela Kö

Langer Applaus für die Oper Chemnitz mit ihrem „Fidelio“

Unvergessen ist der „Tannhäuser“, mit dem die Oper Chemnitz vor zwei Jahren in Friedrichshafen gastiert hat. Nicht minder exquisit jetzt Beethovens Oper „Fidelio“. Verstärkt durch hervorragende Gastsänger, war es ein großartiger Abend.

Probleme mit dem kleineren Bühnenraum wurden dank einer eigenen szenischen Einrichtung nach der Idee von Tom Musch elegant gelöst. Statt eines großen, im Bau befindlichen Hauses stand eben ein kleines im Gartenhausformat links am Bühnenrand.

Rosenkrieg vor alpiner Kulisse in Fürth

Zum Schluss brach mit der zerstörten Liebesromanze buchstäblich eine Welt zusammen: Der spektakuläre Einsturz eines rückwandfüllenden Kulissenbildes bildete den dramatischen Höhepunkt der Uraufführung der Oper «Ganna oder die Wahnwelt» am Donnerstagabend im Stadttheater Fürth.

Sekunden vor dem Fall des Schlussvorhangs ließ Regisseur Robert Lehmeier das Bild einer alpinen Landschaft provozierend auf die Bühne krachen - direkt vor das verzweifelt am Boden kauernde Liebespaar Alexander (James McLean) und Bettina (Barbara Emilia ...

«Moshammeroper» als düsteres Drama in Berlin uraufgeführt

Daisy stinkt. Niedlich ist der Plüschhund überhaupt nicht mehr. «Total verrupftes Vieh», ruft die Hauptfigur der «Moshammeroper», die am Donnerstagabend in Berlin ihre Uraufführung erlebte.

Auf der Bühne muss der Opernheld, ein Herrenschneider in Anlehnung an die wirkliche Figur Rudolph Moshammer, allerhand einstecken. Er verliert in dem Stück seine Eltern, sein Stern als Glamourfigur der städtischen Schickeria erlischt, und die Klatschjournalisten hauen ihn in die Pfanne.

«Moshammeroper» als düsteres Drama in Berlin uraufgeführt

Daisy stinkt. Niedlich ist der Plüschhund überhaupt nicht mehr. «Total verrupftes Vieh», ruft die Hauptfigur der «Moshammeroper», die am Donnerstagabend in Berlin ihre Uraufführung erlebte.

Auf der Bühne muss der Opernheld, ein Herrenschneider in Anlehnung an die wirkliche Figur Rudolph Moshammer, allerhand einstecken. Er verliert in dem Stück seine Eltern, sein Stern als Glamourfigur der städtischen Schickeria erlischt, und die Klatschjournalisten hauen ihn in die Pfanne.

«Moshammeroper» als düsteres Drama in Berlin uraufgeführt

Daisy stinkt. Niedlich ist der Plüschhund überhaupt nicht mehr. «Total verrupftes Vieh», ruft die Hauptfigur der «Moshammeroper», die am Donnerstagabend in Berlin ihre Uraufführung erlebte.

Auf der Bühne muss der Opernheld, ein Herrenschneider in Anlehnung an die wirkliche Figur Rudolph Moshammer, allerhand einstecken. Er verliert in dem Stück seine Eltern, sein Stern als Glamourfigur der städtischen Schickeria erlischt, und die Klatschjournalisten hauen ihn in die Pfanne.

«Moshammeroper» als Uraufführung an der Neuköllner Oper

Die Neuköllner Oper in Berlin plant die Uraufführung einer «Moshammeroper» über das Leben des im Januar 2005 ermordeten Modedesigners Rudolph Moshammer. Premiere ist am 23. August, wie die Oper am Dienstag mitteilte.

Der junge niederländische Komponist Bruno Nelissen und der Autor Ralph Hammerthaler zeichnen in ihrer Kammeroper «das subjektive Bild eines rigorosen Selbstinszenators», heißt es in der Ankündigung. Zum künstlerischen Leitungsteam der Produktion gehören Robert Lehmeier und Markus Meyer sowie die Kostümbildnerin Amanda ...

Leben von Rudolph Moshammer kommt auf die Opernbühne

Das schillernde Leben des ermordeten Modeschöpfers Rudolph Moshammer kommt in Berlin auf die Opernbühne. Am 23. August zeigen der niederländische Komponist Bruno Nelissen und der Autor Ralph Hammerthaler an der Neuköllner Oper die Uraufführung des Singspiels «moshammeroper». Das Stück wolle der Frage nachgehen, was Moshammer über das hinaus gewesen ist, was er inszenierte und die Medien aus ihm machten, was die Menschen in ihm sahen und liebten.

Moshammer sei eine «Person der vielen Gesichter» gewesen, die sich und ihr Leben zu ...

«Buh»-Rufe und Beifall für moderne Kafka-Oper in München

Mit geteiltem Echo ist in München zur Eröffnung der diesjährigen Opern-Festspiele die Uraufführung des Kafka-Projekts von Hans von Bose (49) aufgenommen worden. Nach der gut einstündigen Aufführung dieser «Oper ohne Orchester», bei der die Musik zum Großteil vom Band zugespielt wurde, reagierte ein Teil des Publikums am Donnerstagabend mit kräftigen «Buh»-Rufen, der andere Teil mit demonstrativen Beifall.

Der Komponist hatte Textstellen von Franz Kafka (1883-1924) zu einer Musik-Collage verdichtet, die auf einer offenen Drehbühne ...