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 Am Kleinen See hat die Feuerwehr mit Sandsäcken das Wasser ferngehalten.

Lindau bekommt beim Hochwasser an Pfingsten 1999 jede Menge Hilfe

Neben den Ehrenamtlichen von Feuerwehr, THW und Rotem Kreuz aus Lindau waren beim Pfingsthochwasser auch viele Helfer aus anderen Orten im Einsatz. Hinzu kam Hilfe von ganz weit her.

Weil an allen Ecken und Enden auf der Insel und auf dem Festland das Wasser hoch stieg, reichten die Pumpen bei weitem nicht, auf die Lindaus damaliger Feuerwehrkommandant Robert Kainz zugreifen konnte. Da halfen persönliche Kontakte: Der Chef der Berufsfeuerwehr Frankfurt war sofort zur Hilfe bereit und schickte Kameraden, die jede Menge Tauchpumpen ...

 Von einer Hafenkante ist nichts mehr zu sehen. Die Messlatte für den Seepegel im Lindauer Hafenbecken reicht fast nicht aus. Da

Als die Pfingstflut in Lindau nicht nur die Insel überschwemmte

Innerhalb einer Nacht ist der Wasserstand des Bodensees um fast 80 Zentimeter gestiegen. Da sowieso schon viel Wasser im See war, ging das über die Ufer. Damit begannen an Pfingsten 1999 vier Wochen Ausnahmezustand.

Bis auf 5,68 Meter ist der Wasserstand im Bodensee vor 20 Jahren in der Nacht zum Pfingstsonntag angestiegen. 300 Retter von Feuerwehr und THW waren über Tage im Dauereinsatz. Später kamen Helfer der Bundeswehr dazu. Weil unklar war, ob es weiter regnet, gab es Pläne für eine weitgehende Evakuierung der Insel.

 Eberhard Oesterle übergibt Marco Liesem symbolisch den Schlüssel für das neue Fahrzeug. Mit ihnen freut sich Matthias Albinger

Lindauer Helfer vor Ort bekommen ein neues Fahrzeug

Im Ernstfall überbrücken sie wichtige Minuten: Die Lindauer Helfer vor Ort sind immer dann zur Stelle, wenn der Rettungsdienst länger brauchen würde. Damit sie ihren wichtigen Dienst an den Lindauern weiter gut ausüben können, haben sie nun ein neues Fahrzeug bekommen. Möglich war dies vor allem durch eine hohe Spende der Dr.-Eberhard-Oesterle-Stiftung.

„Wenn ein Lindauer Bürger nachts um 23 Uhr einen Herzstillstand erleidet und der Lindauer Rettungswagen und Notarzt momentan mit einem anderen Patienten nach Ravensburg unterwegs ...

Underdogs

Lästige Zwerge bringen Riesen Köln und HSV ins Wanken

Die lästigen Kleinen machen den Riesen im Fußball-Unterhaus im Kampf um den Aufstieg weiter das Leben schwer.

Während beim Hamburger SV nach dem 2:2 (1:1) im ländlichen Heidenheim noch Zufriedenheit nach einem bestandenen Charaktertest vorherrschte, wachsen beim 1. FC Köln nach dem 2:3 (1:0)-Desaster bei Aufsteiger SC Paderborn die Sorgen. „Nach der letzten Niederlage ist das Ziel gefährdet“, sagte Veh in einem Interview auf der Club-Website mit Blick auf den angestrebten direkten Wiederaufstieg.

Die Klassensieger freuen sich über ihren Gewinn: Sie dürfen einen Ausflug machen.

Fünf Leser und vier Schüler gewinnen das große Lindauer Adventsrätsel

Drei Wochen lang haben in Lindau und den umliegenden Gemeinden viele Köpfe geraucht. Denn mehr als 350 LZ-Leser und Schüler haben beim großen Adventsrätsel vom Valentin-Heider-Gymnasium und der Lindauer Zeitung mitgemacht. Und neun von ihnen haben es tatsächlich geschafft, auf jede Frage die passende Antwort zu finden.

Eine letzte Lösung steht noch aus, und zwar die auf das Adventsrätsel Nummer 19. „Von der Dachrinnenkante verkünden eine Amsel, eine Drossel, ein Fink und ein Star den Frühling.

Rund 50 Lindauer kommen zum Leserstammtisch der Lindauer Zeitung.

700 Stellplätze sind die Untergrenze

Lindau braucht mindestens 700 Stellplätze am Karl-Bever-Platz. Davon war jedenfalls die große Mehrheit der rund 50 Frauen und Männer beim Stammtisch der Lindauer Zeitung am Mittwochabend im Köchlin überzeugt. Sie bemängelten, dass die Verwaltung so kurz vor der Landesgartenschau kein Gesamtkonzept erarbeitet habe und befürchteten den Tod des Einzelhandels auf der Insel.

Die Zeit wird knapp. Spätestens 2020 beginnen die Arbeiten für die Landesgartenschau, ab da sind die Parkplätze auf der Hinteren Insel nicht mehr zur Verfügung.


Willkommener Anlass beim alljährlichen RCL-Anrudern sind die Ehrungen der langjährigen Mitglieder des Lindauer Vereins.

Ruderclub ehrt Mitglieder für insgesamt 800 Jahre

Beim Anrudern des Ruderclubs Lindau (wir berichteten) haben vor Kurzem die Vorsitzenden Sabine Dietrich und Petra Groten treue Mitglieder des Ruderclubs Lindau für bis zu 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt.

„Rudern hält ganz sicher verflixt jung“, erklärten die Vereinsfrontfrauen lachend und fügten hinzu: „Einigen der Jubilare sieht man nicht einmal ihre Ehrungsjahre, geschweige denn ihr Lebensalter an.“

Auf dem untenstehenden Bild sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Ehrung zu sehen (jeweils von links, ...

VfB Stuttgart - Werder Bremen

Stuttgart macht gegen Werder Klassenerhalt perfekt

Eine große Feier hatte der VfB Stuttgart nicht geplant. Präsident Wolfgang Dietrich wusste nach dem verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Werder Bremen nicht mal, ob der Klassenverbleib am Samstagabend überhaupt noch gemeinsam gefeiert wird.

Und Trainer Tayfun Korkut wirkte viel zu erschöpft für eine Party. „Das Ziel ist erreicht“, sagte der 44-Jährige. „Ich hatte aber noch gar keine Zeit, mich darüber zu freuen, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben.


Jahreshauptversammlung der Lindauer Feuerwehr. Geschenke nach der Aufnahme von Robert Kainz (zweiter von links) und Gerhard Bir

Ehre den Ehemaligen

30 Jahre lang ist Robert Kainz (2. von links) Kommandant der Lindauer Feuerwehr gewesen, 18 Jahre davon war Gerhard Birk (4. von links) sein Stellvertreter. Als Anerkennung für dieses langjährige Engagement ernannte Max Witzigmann (rechts) Kainz am Montagabend zum Ehrenstadtbrandinspektor und Birk zum Stadtbrandmeister. Eberhard Oesterle (3. von rechts), Gründer der gleichnamigen Stiftung, bekam für seine einjährige Mitgliedschaft und als Dank für seine finanziellen Zuwendungen ein Poloshirt sowie einen Pullover der Lindauer Feuerwehr.

Max Witzigmann bei seiner ersten Jahreshauptversammlung als Kommandant. Jahreshauptversammlung der Lindauer Feuerwehr

Es weht ein frischer Wind in der Feuerwehr

Vor weniger als einem Jahr hat die Lindauer Feuerwehr Max Witzigmann zu ihrem Kommandanten gewählt. Viel Zeit, sich mit seinem neuen Posten anzufreunden, hatte er nicht. Denn die Einsätze kamen 2017 teilweise Schlag auf Schlag, wie Witzigmanns Rückschau bei der Hauptversammlung der Feuerwehr am Montagabend in Oberreitnau zeigte. Für den neuen Kommandanten und seinen Stellvertreter kein Problem. Sie haben ihre Mannschaft sicher geführt – und für jede Menge frischen Wind unter den Kameraden gesorgt.