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 Wahlen in den katholischen Kirchengemeinden im Dekanat Ostalb stehen vor der Tür. Unser Bild zeigt von rechts Anton Konle, den

Kirchenwahlen: „Damit die Kirche im Dorf bleibt“

Sie leiten zusammen mit dem Pfarrer die Kirchengemeinde, sie dürfen nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden, haben also Einfluss. Sie haben große Aufgaben zu stemmen und Herausforderungen zu bewältigen, sagt Dekan Robert Kloker, in Personalunion Gmünder Münsterpfarrer. Die Rede ist von den Mitgliedern der Kirchengemeinderäte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Am 22. März kommenden Jahres werden die Gremien für eine fünfjährige Amtszeit neu gewählt.

Robert Louis Stevenson

Robert Louis Stevenson starb vor 125 Jahren

An seinem Todestag schrieb er morgens noch an einem Roman, nachmittags beantwortete er Briefe, und abends starb er plötzlich beim Mayonnaise-Anrühren - vermutlich an einem Schlaganfall. So will es zumindest die Legende.

Robert Louis Stevensons Leben endete nach 44 Jahren so abenteuerlich wie seine Geschichten: Schon in der „Schatzinsel“ (1883) erschuf er mit dem Schiffskoch Long John Silver den Prototyp eines einbeinigen Seeräubers, komplett mit sprechendem Papagei auf der Schulter.

Motiviert bis in die Haarspitzen: Helmut Bosch erklärt beim Themenabend einen furchterregenden Dauerwellenapparat aus dem Jahr 1

Haariges Bühnenprogramm und eine Suppe mit Haar

„Haarsträubende Überraschungen“ versprach der Vorsitzende des Heimatvereins, Reinhard König, zur Begrüßung im voll besetzten Winzerkeller. Beim Themenabend „Immenstaader Friseurgeschichte(n)“ war nicht nur das Bühnenprogramm, sondern auch die Musik und das Menü „haarig“.

Mit Friseurutensilien wie von einem anderen Stern, Perücken, Spiegeln und historischen Plakaten war der Winzerkeller aufwendig dekoriert. „Herr Zopf's Friseurmuseum“ in Neu-Ulm, angeblich das weltgrößte, hat den Themenabend mit Ausstellungsstücken unterstützt.

 Bei der Übung mussten die Wehrleute auch „Opfer“ retten.

Dichter Rauch weist den Weg zur Feuerwehrübung

Schon von Weitem ließ sich lokalisieren, wo die Feuerwehrhauptübung am Samstagnachmittag in Altheim stattfand. Dichter Rauch stieg dort über dem Ort auf. Als dann das Scheunentor geöffnet wurde, um die sechs Vermissten eines Heustockbrandes zu retten, standen kurzzeitig die Zuschauer im dichtesten Nebel mit einer Sichtweite unter drei Metern.

Mehr als zwei Dutzend Interessierte schauten vom Gehweg an den Unteren Höfen dem Treiben auf dem Anwesen von Feuerwehrmann Bernhard Fuchs bei dieser Hauptübung zu, darunter Bürgermeister Robert ...

Mordfall Claudia

Mord vor 23 Jahren: DNA-Massentest in NRW

Zu einer Grundschule in Grevenbroich sind am Samstag keine Kinder, sondern Polizisten und fast 500 Männer gekommen. Die Suche nach dem Mörder der elfjährigen Claudia Ruf startete mit einem neuen DNA-Massentest in die nächste Runde.

Die Ermittler haben so noch Hoffnung, den Täter - 23 Jahre nach dem Mord - zu finden. 800 Männer, die zum Tatzeitpunkt zwischen 14 und 70 Jahre alt waren, sollen eine Speichelprobe abgeben. Sie sind aufgerufen, an einem von vier Terminen zu dem Massentest zu kommen - rund 480 erschienen bereits am ...

 Ein Highlight trotz der Schlappe: Daniel Nietzer (links).

Dorfmerkingen in Stuttgart – ein Highlight eben

Auch das deutliche Ergebnis hat nichts daran geändert. Daniel Nietzer hat mit seinem Sportfreunden aus Dorfmerkingen an diesem Samstagnachmittag ein Highlight erlebt. Hier auf dem Rasenplatz 1 wie er genannt wird, neben dem Robert-Schlienz-Stadion und nur einen Münzwurf entfernt vom Wohnzimmer des großen VfB Stuttgart, hat der 29 Jahre alte Stürmer sich beweisen dürfen. Gegen die zweite Garde des Zweitligisten aus Bad Cannstatt.

„Ich bin ein Dorfmerkinger Junge“, sagt Nietzer und als solcher spiele man „nicht oft gegen eine Reserve ...

 Zufrieden mit der neuen Ausstellung (von links): Gestalter Gerhard Braun, Ortsvorsteherin Rita Sommer, Stadträtin Cornelia Kauf

Herrlingen ist mehr als nur Rommel

Cornelia Kaufmann erinnert sich nicht gerne an die Zeiten, als der 14. Oktober in Herrlingen fast ein Feiertag war. Allerdings einer, bei dem nicht alle mitfeiern wollten. „Ausnahmezustand“ habe damals im Dorf geherrscht, sagt die Freie-Wähler-Stadträtin. Der 14. Oktober ist der Todestag von Generalfeldmarschall Erwin Rommel, dem „Wüstenfuchs“, der 1944 in Herrlingen starb. Er war von Hitler zum Selbstmord gezwungen worden. Rommel ist eine historische Figur voller Widersprüche, zuerst von den Nationalsozialisten als Held gefeiert, nach dem ...

Martin Hinteregger

„Ein Festtag“: Eintracht erlebt Sternstunde gegen FC Bayern

Für Eintracht Frankfurt war das 5:1 (2:1) gegen Bayern München eine Sternstunde. „Das ist etwas Besonderes, auch in der Höhe“, sagte Abwehrchef Martin Hinteregger nach dem ersten Bundesligasieg gegen den Rekordmeister seit 2010. „Es war ein richtiger Festtag.“

Auch Eintracht-Trainer Adi Hütter war nach dem Fußball-Rausch „stolz und glücklich“, hält den Triumph aber vor allem für das Europa-League-Vorhaben am Donnerstag (18.55 Uhr) bei Standard Lüttich für „eminent“ wichtig.

 Gutes Gefühl für die alte Dame: Conny Simma ist die erste Frau in der nautischen Crew des historischen Schaufelraddampfers Hohe

Die erste Frau in der nautischen Crew der „Hohentwiel“ nach 106 Jahren

Es ist einer dieser traumhaft schönen Herbstabende auf dem Bodensee. Die „Hohentwiel“, der letzte Schaufelraddampfer, 1913 für den württembergischen König gebaut, fährt der untergehenden Sonne entgegen. Fein gekleidete Passagiere stehen an Deck, genießen das Naturschauspiel.

Zwei Decks weiter unten genießt eine junge Frau einen ganz anderen Anblick: Conny Simma, erste Frau in der nautischen Crew seit 106 Jahren, schaut auf die mittlerweile einzigartige, von Escher Wyss &

Robert Harris

Bei Robert Harris ist die Vergangenheit Zukunft

In eine mittelalterliche Welt führt der Bestsellerautor Robert Harris (Pompeji“; in seinem neuen Roman „Der zweite Schlaf“: „Am Spätnachmittag des neunten Tages im April des Jahres Unseres Auferstandenen Herrn 1468 suchte ein einsamer Reiter seinen Weg.“ Der junge Priester Christopher Fairfax ist auf dem Weg in ein abgelegenes Dorf. Der dortige Geistliche ist tödlich verunglückt, und Fairfax soll den Trauergottesdienst leiten.

Aber schon bald wird deutlich, dass das Jahr 1468 des Romans nicht viel zu tun hat mit der Zeit kurz vor ...