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 Obere Reihe (von links): Anke Martin, Olha Litinova, Rita Feyrer; untere Reihe (3. v. l.): Philipp David.

Bürgerstiftung Weingarten unterstützt ukrainische Kinder

Seit Juli fördert die Bürgerstiftung Weingarten die pädagogische Betreuung von ukrainischen Kindern und Jugendlichen in der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Krankenhaus 14 Nothelfer. Dort hat die Caritas Bodensee-Oberschwaben inzwischen ein vielfältiges Angebot geschaffen, wie Ute-Marie Reichert berichtet. Dazu zählt auch die Betreuung der Kinder und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen, die mit ihren Müttern in der Unterkunft leben.

In den ersten Wochen haben dies ehrenamtliche Helfer übernommen.

Die neuen Integrationsmanager der Stadt Weingarten haben zum Jahresanfang ihre Arbeit aufgenommen. Nun soll am Wochenende das In

Langfristige Hilfestellung für Geflüchtete

Sie beraten geflüchtete Menschen in der Anschlussunterbringung in allen Fragen des täglichen Lebens, die drei Integrationsmanager, die seit 1. Januar in Weingarten ihre Arbeit aufgenommen haben. Ihr Büro ist im neuen Weingartener Integrationszentrum in der Liebfrauenstraße 25. Bezahlt werden die Stellen aus dem Förderprogramm der Landesregierung, dem „Pakt für Integration“. Damit sollen die Kommunen in ihrer Integrationsarbeit gestärkt und aus Geflüchteten Bürger werden, die sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen.


Die Cap-Marktleiter Oliver Oelhaf (rechts) und Oliver Ganal (zweiter von links) bei der symbolischen Übergabe der Spendentüten

186 Spendentüten für bedürftige Menschen

Unter dem Titel „Von mir. Für Dich.“ haben die Cap-Märkte Weingarten und Baindt erneut gemeinsam mit ihren Kunden ein soziales Projekt in der Region unterstützt. Die Verantwortlichen des von den Integrations-Werkstätten Oberschwaben (IWO) geführten Cap-Marktes in Weingarten und des unter der Leitung der Oberschwäbischen Werkstätten (OWB) stehenden Cap-Marktes in Baindt hatten dieses Mal die Weingartener Tafel „Carisatt“ im Fairkaufcenter auserkoren.

Durch Einkaufen Bedürftigen helfen

In Weingarten findet am zweiten Adventssamstag, 3. Dezember, die Aktion „Kauf eins mehr“ zugunsten des Tafelladens „Carisatt“ statt. Wer möchte, kann mit seinem Adventseinkauf aber auch ohne große Mühe helfen. Von 9.30 bis 15.30 Uhr wird bei real, Lidl und Aldi sowie im Kaufland gesammelt. Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Tafelläden stehen dann vor den Eingängen der an der Aktion beteiligten Lebensmittler bereit und nehmen die gespendeten Waren in Empfang.

Handarbeitsstücke für Kinder übergab Rosemarie Cacciatore, Inhaberin der „Strickliesel“ (rechts), an Rita Feyrer, Leiterin des W

Kuscheliges für Tafelladen-Kunden

Pullover und Jacken, Schals und Mützen, warme Babyschuhe, bunte Socken, Handschuhe und Stirnbänder, Strick- und Häkelteddys, Spieldecken, Taschen und vieles mehr – Rosemarie Cacciatore, Inhaberin der „Strickliesl“ in Weingarten, übergab kürzlich Kisten und Taschen, gefüllt mit liebevoll gefertigten Handarbeitsstücken, für den Weingartener Tafelladen „Carisatt“ der Caritas Bodensee-Oberschwaben. Sie hatte im Juni dazu aufgerufen, sich an der seit vielen Jahren stattfindenden, bundesweiten Aktion der Initiative Handarbeit zu beteiligen.

Bei Sonne satt feierten Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Spender und Kunden das 10-jährige Bestehen des Fairkaufcenters.

Fairkaufcenter feiert 10-jähriges Jubiläum

Das Wetter hätte nicht schöner sein können. Also wurde am Samstag draußen gefeiert: 10 Jahre Fairkaufcenter in der Waldseerstraße 4, die günstige Versorgungsmöglichkeiten für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Geladen hatte der Träger, die Caritas Bodensee-Oberschwaben. Geboten wurden Gratisspeisung der Gäste, lässige Musik und Möglichkeit der Besichtigung der verschiedenen Fairkauf-Sparten. Bewusst habe man auf einen Festakt fernab des Fairkaufcenters verzichtet, sagt Christopher Schlegel von der Caritas.

Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Kunden, Spender, alle machen sich stark für das Fairkaufzentrum in der Waldseer Straße.

Erfolgsgeschichte in Solidarität

Das Weingartener Fairkaufcenter in der der Waldseerstraße 4 bietet mit Gebrauchtwarenkaufhaus, Tafelladen „Carisatt“ und Begegnungscafé „Carisina“ kostengünstige Versorgungsmöglichkeiten. Das von der Caritas Bodensee-Oberschwaben vor zehn Jahren gestartete Sozialprojekt ist zur unverzichtbaren Einrichtung geworden für Menschen mit geringem Einkommen. Am Samstag, dem Tag der offenen Tür, können Interessierte sich über die vielfältige, auch ehrenamtliche Arbeit von Fairkauf informieren.


Rita Feyrer koordiniert die Arbeit im Weingartener Tafelladen.

Die Sprache ist die höchste Hürde

Rund 40 Prozent der Menschen, die bei den baden-württembergischen Tafeln Lebensmittel erhalten, sind Flüchtlinge. Das hat vor Kurzem eine Umfrage des Landesverbandes der Tafeln unter den rund 140 Einrichtungen im Land ergeben. In Weingarten wird der Tafelladen „Carisatt“ von der Caritas betrieben. Die Hilfsorganisation stellt hier zwar keinen drastischen Anstieg der Tafel-Kunden durch den Zustrom von Flüchtlingen fest. Aber die Arbeit ist doch deutlich mehr geworden.


Das „Carisina“, ein Begegnungscafé der Caritas Oberschwaben, wird vor allem von alleinstehenden Senioren besucht.

Ein Begegnungscafé mit internationaler Küche

„Erdbeer oder Vanille? Vanille? Da sind Sie eine Ausnahme“, meint die ehrenamtliche Mitarbeiterin an der Essenausgabe und lacht. Dann reicht sie der Rentnerin den Nachtisch. Rund ein Dutzend Leute sitzen am Dienstag um Viertel vor zwölf im „Carisina“, dem Begegnungscafé der Caritas Oberschwaben in Weingarten. Die Wände in Gelb und Orange gestrichen, dazu bunte Tischdecken. Der Raum von Licht durchflutet, weiße Tulpen auf dem Tresen. Ein angenehmes und frühlingshaftes Ambiente herrscht in dem kleinen Raum.


Immer mehr Bedürftige sind auf Spenden angewiesen. Entsprechend steigt auch die Nachfrage in den Vesperkirchen.

Immer mehr Asylbewerber nehmen Angebote der Tafeln in Anspruch

Immer mehr Menschen kommen in die Tafelläden in Ravensburg und Weingarten. Die Menge der Spenden bleibt allerdings gleich. Auch Flüchtlinge finden vermehrt den Weg in die Geschäfte für Sozialbedürftige. Das erhöht zwar die Konkurrenz, zu Konflikten ist es aber noch nicht gekommen.

Die Zahl der Kunden im Ravensburger Tafelladen wird dieses Jahr voraussichtlich um rund ein Zehntel ansteigen. Waren es im vergangenen Jahr noch 9800 Kunden, rechnet Paul Bundschuh, einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter, mit knapp 11000 für 2016.