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ICE

Weiter viele verspätete Züge bei der Deutschen Bahn

Fahrgäste der Deutschen Bahn brauchen weiter Geduld: Im September ist mehr als jeder vierte Fernzug zu spät gekommen. Nur 72,7 Prozent der ICE, Intercity und Eurocity fuhren pünktlich - das heißt nach Bahn-Definition, dass sie weniger als sechs Minuten nach Fahrplan abfahren.

Obwohl es besser lief als im Vormonat, verfehlte der Staatskonzern damit seinen eigenen Anspruch deutlich. Wie die Bahn am Donnerstag mitteilte, trugen dazu Vandalismus und Kabelbrände sowie das Sturmtief „Fabienne“ bei.


 ICE am Hauptbahnhof Frankfurt: Für Bahnreisende in ganz Deutschland soll in den nächsten Jahren ein grundlegend neues System m

Erst der Fahrplan, dann die Gleise

In Hamburg, Frankfurt, Berlin oder München fahren die Züge am Hauptbahnhof alle halbe Stunde gleichzeitig ein. Umsteigende kommen gleich weiter zur Fahrt in eine andere Metropole. Oder sie warten, bis sie 15 Minuten später in den Regionalverkehrszug steigen können, der sie an kleinere Zielorte bringt. Die Züge kommen pünktlich und erreichen schneller ihr Ziel. So etwa stellen sich die Experten der Schienenwirtschaft den Deutschlandtakt vor. Die Pläne stellte Bundesverkehrsministerr Andreas Scheuer nun in Berlin vor.

 Schon kurz nach dem Start des Fossoliuslaufes in führender Position: Simon Friedrich (209), Gabriel Kammerer (264), Valentin Kl

Friedrich und Rapp laufen allen davon

Ein Fossiliuslauf mit Familienanschluss ist über die strahlend-herbstliche Naturstrecke des Heubergs bei der Wehinger Skihütte geflimmert. Steigende Teilnehmerzahlen und eine gute Publikumsresonanz ließen den Lauf zu einem attraktiven Sport-Event wachsen. Horst Weible vom Skiclub Wehingen, der die organisatorischen Fäden in der Hand hielt und die Läufe aktuell moderierte, zeigte sich sehr zufrieden.

Beim vorletzten Lauf der Silberdistel-Albcup-Serie fielen mit den Siegen von Simon Friedrich vom TSV Straßberg bei den Männern und ...

Bahnvorstand Pofalla räumt ein: „Es gibt einfach zu viele Störungen an den Zügen“

Vor vier Jahren ist der ehemalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla aus der Politik ausgestiegen, um sich mehr um die Familie zu kümmern. Ruhig ist es trotzdem nicht um ihn geworden: Als Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn ist er für das neue Konzept Digitale Schiene Deutschland verantwortlich genauso wie für Großbauprojekte wie Stuttgart 21. Dorothee Torebko und Dieter Keller sprachen mit ihm über eines der größten Modernisierungsprojekte der Bahn-Geschichte.

Fahrkartenautomaten

Bund kritisiert Rabatte bei der Deutschen Bahn

Angesichts sinkender Gewinne bei der Deutschen Bahn fordert der Bund eine Prüfung des aktuellen Rabattsystems. Die Bilanz zeige, „dass sich mit diesem Preismodell die Kosten nicht decken lassen“, sage der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, der „Welt“ vom Samstag. Der Vorstand müsse sich überlegen, ob er dieses Preissystem so fortführen könne. „Das Rabattsystem muss auf den Prüfstand“, forderte er.

Womöglich profitierten von Sparpreisen und Sonderrabatten nur wenige, während die Mehrheit dafür einen höheren ...

Richard Lutz

Verärgerung bei Bund und Aufsichtsrat über Bahn-Brandbrief

Bahnchef Richard Lutz hat mit seinem Brandbrief zur desolaten Lage des Staatsunternehmens für Verärgerung im Aufsichtsrat und beim Bund als Eigentümer gesorgt.

„Ich halte nichts davon, solche Briefe zu schreiben“, sagte der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Verkehr-Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU), der „Welt“. „Richard Lutz muss sich darüber im Klaren sein, dass er damit das Unternehmen in der Öffentlichkeit beschädigt hat.“ Das Blatt zitierte ein nicht genanntes Aufsichtsratsmitglied mit den Worten: „Es überrascht uns, von ...

Verärgerung bei Bund und Aufsichtsrat über Bahn-Brandbrief

Bahnchef Richard Lutz hat mit seinem Brandbrief zur desolaten Lage des Staatsunternehmens für Verärgerung im Aufsichtsrat und beim Bund als Eigentümer gesorgt. „Ich halte nichts davon, solche Briefe zu schreiben“, sagte der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Verkehr-Staatssekretär Enak Ferlemann, der „Welt“. „Lutz muss sich darüber im Klaren sein, dass er damit das Unternehmen in der Öffentlichkeit beschädigt hat.“ Der Bahnchef hatte in einem Brief an seine Topmanager zahlreiche Schwächen benannt und einen Kurswechsel angekündigt.

Fahrkartenautomaten

Bahnchef: Fernverkehrspreise steigen um etwa ein Prozent

Die Deutsche Bahn erhöht die Fahrpreise im Fernverkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember durchschnittlich um etwa ein Prozent. Das sagte Vorstandschef Richard Lutz in einem Interview des Deutschlandfunks, das an diesem Sonntag ausgestrahlt werden soll.

Im vergangenen Jahr lag die Erhöhung bei 0,9 Prozent und 2016 bei 1,3 Prozent. In diesem Korridor - „irgendwo um das eine Prozentpünktchen, mit Sicherheit nicht größer als die 1,3 Prozent“ - werde man diesmal herauskommen, sagte Lutz.

Anzeigetafel

Bahnchef Lutz verschickt alarmierend offenen Brandbrief

Verspätete Züge, schwache Zahlen: Mit seinem alarmierenden Brief an die Konzernmanager hat Vorstandschef Richard Lutz den Blick auf die schwierige Lage der Bahn gerichtet. Verbände und Fahrgastvertreter verlangten mehr politische Unterstützung für den Staatskonzern.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sprach von einem „Hilferuf an die Bundesregierung“. Schnelle Verbesserungen seien nicht zu erwarten, bemerkte der Eisenbahn-Lobbyverband Allianz pro Schiene.

Hauptbahnhof in Leipzig

Bahn bekommt Verspätungen nicht in den Griff

Die Fernzüge der Deutschen Bahn haben sich im August noch häufiger verspätet als zuvor. Drei von zehn ICE und Intercitys kamen unpünktlich ans Ziel. Die Pünktlichkeitsquote lag bei 69,8 Prozent nach 72,1 Prozent im Juli und 74,7 Prozent im Juni, wie die der Konzern mitteilte.

Das ist der schlechteste August-Wert seit 2015. Damals kam die Bahn auf 69,3 Prozent. Vorstandschef Richard Lutz richtete einen dringenden Appell an seine Führungskräfte, den negativen Trend umzukehren.