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 Alexander Doll

Machtkampf im Vorstand der Bahn entschieden

Wenn der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn kein Veto einlegt, verlässt Finanzvorstand Alexander Doll nach nur eineinhalb Jahren den Konzern. Einen Aufhebungsvertrag hat der frühere Banker bereits unterschrieben. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Manager dazu gedrängt, nachdem es im Vorstand zu erheblichen Querelen zwischen Doll und Bahnchef Richard Lutz gekommen war. Auf einer Sondersitzung am kommenden Montag muss der Aufsichtsrat der Vertragsauflösung noch zustimmen.

Deutsche Bahn AG - Alexander Doll

Führungsstreit bei der Bahn: Finanzvorstand geht

Nach nur eineinhalb Jahren bei der Deutschen Bahn steht der Finanzvorstand Alexander Doll vor dem Abgang. Nach wochenlangem Führungsstreit hat der Manager nach dpa-Informationen am Freitag einen Auflösungsvertrag unterschrieben.

Der Aufsichtsrat des bundeseigenen Konzerns müsse dem Schritt in einer Sondersitzung am Montag noch zustimmen, hieß es. Dem Vernehmen nach würde die Abfindung auf einen einstelligen Millionenbetrag hinauslaufen.

Richard Lutz

Bahn-Chef Lutz sieht Fortschritte: Züge werden pünktlicher

Zugverspätungen, Engpässe im Netz, marode Strecken, Kritik am Service: Bei der Deutschen Bahn gibt es viele Probleme.

Bahnchef Richard Lutz sieht den bundeseigenen Konzern bei den angestrebten Verbesserungen aber auf einem guten Weg - auch wenn das Unternehmen bei langfristigen Zielen noch eine „weite Reise“ vor sich habe. Das schreibt Lutz in einem Brief an Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Sigrid Nikutta

Im Bahnvorstand wird aufgeräumt

Jetzt ist es amtlich. Die bisherige Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta, wechselt in den Vorstand der Deutschen Bahn und leitet dort ab dem 1. Januar 2020 den Güterverkehr. Das hat der Aufsichtsrat des Konzerns am Donnerstag beschlossen. Bisher verantwortete Alexander Doll dieses Ressort und auch die Finanzen der Bahn. Der frühere Investmentbanker habe den Rückhalt des Verkehrsministers ebenso verloren wie den von Bahnchef und Aufsichtsrat, heißt es aus Konzernkreisen.

Bahntower

Gehälter für Bahn-Vorstände sollen steigen - Scheuer dagegen

Eine geplante kräftige Gehaltserhöhung für Vorstände der Deutschen Bahn stößt bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf Widerstand.

Scheuer sprach von einem „falschen Signal“. Der CSU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Deshalb habe ich bereits letzte Woche meinem Vertreter im Aufsichtsrat deutlich gemacht, die Überlegungen zu stoppen. Ich bin überzeugt, dem werden sich die weiteren Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat anschließen.

Neue Sitze für den ICE 4

Besser sitzen: Die Deutsche Bahn kündigt mehr Komfort an

Die neuen Sitze für den ICE sehen auf den flüchtigen ersten Blick nicht groß anders aus als die alten. Wer sich fragt, warum auch, unterschätzt, wie wichtig Bahnfahrern bequemes Sitzen gerade auf langen Strecken ist.

Das Unternehmen hat einiges an Zeit, Geld und Ideen investiert, um der Frage nachzugehen, was so ein ICE-Sitz braucht, damit die Kunden möglichst wenig zu meckern haben. Am Mittwoch hat die Bahn die neuen Sitze im Rahmen ihrer Veranstaltung „Mobilität erleben 2019“ vorgestellt.

 Trainer Frank Winkler und die KG unterlagen.

Ringen-Oberliga: KG chancenlos beim Tabellenzweiten

Die KG Fachsenfeld-Dewangen kämpfte am Wochenende in der Ringen-Oberliga gegen den Tabellenzweiten SG Weilimdorf. Trotz einer Umstellung war die KG chancenlos und musste sich mit 9:23 geschlagen geben. Auch die zweite Mannschaft musste gegen den TV Faurndau eine Niederlage hinnehmen.

57 kg, Freistil: Ralf Pfisterer hatte mit Richard Racz eigentlich einen griechisch-römisch-Spezialisten gegen sich. Pfisterer fand aber nicht so recht in den Kampf und konnte den Kampf nicht dominieren.

Verkehrsminister setzt Bahnchef Ultimatum für Verbesserungen

In einem Brief an den Bahnchef hat der Bundesverkehrsminister einem Bericht zufolge konkrete Verbesserungen im Zugverkehr gefordert. Darin verlangt Minister Andreas Scheuer von Bahnchef Richard Lutz unter anderem, dass der bundeseigene Konzern Probleme wie Zugverspätungen und -ausfälle sowie Personalmangel löst, heißt es in dem Bericht der „Bild am Sonntag“. Bis zum 14. November solle Lutz konkrete Konzepte vorlegen. Das Bundesverkehrsministerium wollte den Bericht nicht kommentieren.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

Verkehrsminister setzt Bahnchef Ultimatum für Verbesserungen

Die Bahn soll ihre Probleme schneller und effizienter lösen - das fordert der Verkehrsminister nun in einem Brief an den Konzernchef. Immer wieder fällt darin die Forderung, dass es bald konkrete Konzepte geben müsse.

Sogar vor einem Ultimatum scheut Minister Andreas Scheuer (CSU) nicht zurück. Bahnchef Richard Lutz soll bis zum 14. November Maßnahmen gegen unter anderem Zugverspätungen und -ausfälle sowie Personalmangel vorweisen. Der Brief lag dpa vor.