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Nachtzug der Österreichischen Bundesbahnen: In einer ersten Ausbaustufe sollen 13 europäische Metropolen mit Nachtzügen miteinan

Mit dem Nachtzug nach Amsterdam, Paris oder Barcelona

Vier europäische Bahnen wollen gemeinsam das Nachtzugnetz auf dem Kontinent ausbauen. Darauf verständigten sich die Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. Zunächst werden 13 europäische Metropolen mit Nightjet-Linien miteinander verbunden. Neu sind vier Verbindungen. Ab Dezember 2021 Verkehren die Nightjets auf den Strecken Wien-München-Paris sowie Zürich-Köln-Amsterdam. Ein Jahr später kommt die Relation Wien/Berlin-Brüssel-Paris dazu.

Alpen-Sylt-Nachtexpress von Sylt nach Salzburg

Europas Eisenbahnen bauen Nachtzug-Angebot aus

Im Schlafwagen quer durch Europa: Diesen Traum vieler Eisenbahn-Romantiker hielt zuletzt vor allem die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) am Leben.

Sie bietet Nachtzugverbindungen unter anderem nach Italien, Deutschland, in die Schweiz, die Niederlande oder nach Osteuropa an. Die Züge werden teils zwar auch von der Deutschen Bahn betrieben. Doch ein eigenes Angebot hat der bundeseigene Konzern mit Verweis auf die geringe Nachfrage bereits vor Jahren eingestellt.

 Eine S-Bahn fährt in eine Haltestelle ein.

Plötzlich ist der S-Bahn-Halt gefährdet: Bahn verkauft wichtiges Grundstück

Man stelle sich das einmal vor: Da geht 2025 die schon seit Jahren diskutierte Regio-S-Bahn in Betrieb. In Ummendorf halten die Züge aber nicht, weil das Grundstück, auf dem der Bahnsteig gebaut werden sollte, von der Deutschen Bahn (DB) an Dritte verkauft wurde, ohne dass es jemand gemerkt hat. Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Zumindest fast.

Der Schweiß habe ihm auf der Stirn gestanden, sagt Ummendorfs Bürgermeister Klaus B. Reichert, als im Sommer ein Schreiben bei der Gemeindeverwaltung einging, in dem die Deutsche Bahn pflichtgemäß ...

EU-Schienengipfel

Scheuer für mehr Bahn-Direktverbindungen zwischen EU-Städten

Die meisten Ideen für mehr Bahnverkehr in Europa, die Industrie und Politik derzeit vortragen, sind alt. Dazu gehört etwa der Ausbau der Gleis-Infrastruktur oder das automatische Kuppeln von Güterzügen.

Dazu zählt auch die Vorstellung von mehr Direktverbindungen zwischen europäischen Großstädten. 30 Jahre lang verband der „Trans-Europ-Express“ (TEE) westeuropäische Metropolen miteinander, bevor er 1987 eingestellt wurde. Angetrieben von mächtigen Dieselloks sollte er schon damals eine komfortable Alternative zum Luftverkehr bieten.

DB - Reservierung

Kostenlose Reservierung für Bahnkunden gefordert

Bahnreisende im Fernverkehr sollten aus Verbraucherschützer-Sicht in der Corona-Krise kostenlos einen Sitzplatz reservieren können.

„Neben der Maskenpflicht ist Abstand einfach das Beste, was wir zur Zeit tun können“, sagte Klaus Müller, der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, der Deutschen Presse-Agentur. Züge dürften nicht voll gedrängt sein.

„Auf viel befahrenen Strecken muss die Bahn deshalb zusätzliche Waggons einsetzen, die Belegung mit intelligenter Technik im Zug entzerren und bevorzugt Reisende ...

Eine Reservierungspflicht würde das Unternehmen auch wirtschaftlich treffen.

Warum die Bahn trotz steigender Fahrgastzahlen in Corona-Zeiten eine Reservierungspflicht ablehnt

Monatelang war es für Bahnfahrer kein großes Problem, zum nächsten Mitreisenden genügend Abstand zu halten. Doch allmählich kehren die Fahrgäste wieder zurück. Bahnreisende berichten sogar von zum Teil überfüllten Zügen. Damit wächst auch die Furcht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus wieder an. Denn Abstand zu halten ist in vollen Zügen schwierig.

Für die FDP und die Grünen ist es deshalb an der Zeit, dass die Bahn ihr Hygienekonzept überarbeitet.

Logo der Deutschen Bahn in Berlin

Die Bahn fährt auch bei zweiter Corona-Welle weiter

Monatelang fuhr die Deutsche Bahn zu Jahresbeginn fast leere Züge durch das Land. Im April war gerade einmal jeder zehnte Platz besetzt. Und doch würde Bahnchef Richard Lutz den Betrieb auch bei neuerlichen Ausgangssperren in Folge einer zweiten Corona-Welle aufrecht erhalten. „Wir würden es wieder genau so machen“, betonte der Vorstand bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz des Konzerns und verwies darauf, dass die Bahn selbst am Tiefpunkt des Fahrgastaufkommens noch eine Million Passagiere zählen konnte.

Logo der Deutschen Bahn in Berlin

Bahn fährt stoisch durch die Krise

Allmählich wird es wieder voller im Zug. Die Hälfte der Fahrgäste sei zurück, verkündet die Deutsche Bahn rund ein halbes Jahr nach Beginn der Corona-Krise in Deutschland. So eng wie früher wird es aber noch lange nicht. Und die Bilanz des Konzerns sieht schon jetzt verheerend aus.

Doch der Kurs soll nicht geändert werden: Mehr Personal, mehr Züge, mehr Kunden. Die Rechnung dafür hat es in sich. „Corona hat gezeigt, wie wichtig die Schiene für Deutschland ist“, sagte Vorstandschef Richard Lutz am Donnerstag.

Bahnbranche braucht schnell wieder Kunden

Bahnbranche braucht schnell wieder Kunden

Ob ICE, Regionalexpress oder Bus: Im Fern- und Regionalverkehr wurde es jahrelang immer voller. Geht es nach der Politik, soll das mit Blick auf eine klimafreundliche Verkehrswende in den kommenden Jahren auch so bleiben.

Bis 2030 soll sich die Zahl der Fahrgäste im Bahnverkehr verdoppeln, heißt es im Koalitionsvertrag. Der Bund und die Verkehrsunternehmen investieren Milliarden in den Erhalt und den Ausbau des Netzes und in neue Züge.

Doch aufgrund der Corona-Krise stehen die Ziele plötzlich in Frage.

Bahnchef Richard Lutz in einer Lok anlässlich des Kirchentages Deutschland im Jahr 2019.

Warum Bahnchef Lutz trotz mieser Zahlen unumstritten ist

Es war ein frischer Morgen Anfang April, mitten in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen. In der Straße hinter dem Bahnhof Zoo in Berlin wartete eine kleine Schar von Helfern der Bahnhofsmission auf hohen Besuch. Bahnchef Richard Lutz schaute vorbei. Das Unternehmen spendete Schutzmasken, Desinfektionsmittel und was die Helfer für Obdachlose sonst noch dringend benötigten. Lutz dankte denen, die freiwillig Sozialarbeit leisten, und übergab die Hilfsgüter.