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 Ein sicherer Rückhalt für die Ravensburg Towerstars: Marco Wölfl entschärfte in Kassel einige gefährliche Situationen.

Die Powerplaykiller werden im Powerplay gekillt

Auch wenn diese DEL2-Saison für die Ravensburg Towerstars bisher alles andere als ruhmreich verlaufen ist, waren sie immerhin für das beste Powerplaykilling der Liga bekannt – seit Freitagabend ist aber auch dieser Bestwert hinfällig. Gleich drei Gegentore in Unterzahl kassierten die Towerstars beim Tabellenführer Kassel Huskies. Am Ende stand eine verdiente 1:3-Niederlage für die Towerstars.

DEL2-Tabellenführer gegen DEL2-Meister – es war natürlich ein absolutes Spitzenspiel, was da am Freitagabend in Kassel angesetzt war.

 Nach dem 2:0-Sieg gegen den tabellenzweiten Straubing wollen die Wild Wings, rechts Mike Blunden im Zweikampf mit Sena Acolatse

Schwenninger Wild Wings wollen nachlegen

Die Wild Wings gastieren am Freitag um 19.30 Uhr in der Deutschen Eishockey-Liga beim Tabellensiebten ERC Ingolstadt. Am Sonntag, 16.30 Uhr, kommt der Zwölfte Krefeld in die Helios-Arena. Trainer Paul Thompson nimmt Torhüter Dustin Strahlmeier raus.

Das erste Saisonspiel am 13. September endete für die erwartungsfrohen Schwenninger mit einer 4:10-Heimpleite. Nach dem ersten Drittel hieß es 0:5. Gegner damals: der ERC Ingolstadt. Jetzt sind die Schwäne bei den Automobilstädtern zu Gast.

 Feste Größe bei den Towerstars, ob defensiv oder offensiv: der Schwenninger Boaz Bassen.

Die vielen Gesichter der Towerstars

Ein paar Minuten Training der Ravensburg Towerstars haben am Donnerstag schon ausgereicht, um zu sehen, dass es vor allem harte Arbeit ist, was Trainer Rich Chernomaz in diesen Tagen zu leisten hat. Nicht, dass es an irgendeinem Punkt leicht fallen würde, fast zwei Dutzend Profis zu maximaler Leistung zu bringen; aber im Moment wirkt es noch ein bisschen anstrengender: Chernomaz’ Stimme dröhnte energisch übers Eis, er pfiff noch ein bisschen durchdringender als sonst in seine Pfeife, seine abschließende Ansprache fiel länger aus als sonst.

 Wo ist der Puck? Oftmals verloren die Ravensburg Towerstars gegen Bayreuth defensiv den Überblick.

Eines Meisters nicht würdig

Womöglich ist Rich Chernomaz am Sonntagabend erstmals nach seiner Rückkehr zu den Ravensburg Towerstars so richtig klar geworden, auf was er sich da eingelassen hat. Gerade hatte seine Mannschaft gegen den Tabellenletzten Bayreuth Tigers in regulärer Spielzeit fünf Tore kassiert und dann auch noch im Penaltyschießen verloren. Und das in einer Art und Weise, die Trainer Chernomaz womöglich ahnen ließ, dass es ein weiter Weg werden könnte, bis sich das Meistergen, das er der Mannschaft noch im Endspurt der vergangenen Saison verabreicht hatte, ...

Eishockeyspieler in Aktion

Desolate Towerstars machen Chernomaz stinksauer

Die Ravensburg Towerstars haben gegen den Tabellenletzten Bayreuth Tigers eine peinliche 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen kassiert. Defensiv präsentierte sich der DEL2-Meister am Sonntagabend in eigener Halle desolat, vorne vergab er etliche Großchancen.

„Ich bin stinksauer, weil das nicht die Mannschaft war, die ich am Freitag in Weißwasser gesehen habe. Ich glaube, wir haben zu viele Spieler, die denken, dass wir zu Hause einfach spielen können.

 Erzielte den dritten Ravensburger Treffer in Weißwasser: Jakub Svoboda.

Chernomaz feiert ersten Sieg nach seiner Rückkehr

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Rich Chernomaz feierte am Freitagabend mit den Ravensburg Towerstars einen verdienten 3:1-Sieg bei den Lausitzer Füchsen – den ersten nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank des DEL2-Meisters. Neuzugang Shawn O’Donnell traf bei seinem Debüt im Towerstars-Trikot. Die Freude trübte der Abtransport David Zuckers auf einer Trage nach einem Foul Anfang des dritten Drittels.

Der Bus war ordentlich voll, als sich die Towerstars am Freitagmorgen um 7 Uhr auf die lange Reise nach Weißwasser machten.

 Einer der Schlüsselspieler bei den Ravensburg Towerstars: Andreas Driendl.

Der Meister auf der Suche nach der Meisterform

Die Ravensburg Towerstars befinden sich schon zu einem frühen Zeitpunkt in der DEL2-Saison an einem ganz entscheidenden Punkt. Nach schwachem Start, schnellem Trainerwechsel und Unruhe auf den Kontingenstellen, geht es für den aktuellen Meister der zweiten deutschen Eishockeyliga in erster Linie um die Frage, ob es gelingt, wieder in Meisterform zu kommen. Dass dafür nicht allein ausreicht, den Meistertrainer zurückzuholen, hat das vergangene Wochenende gezeigt.

 Shawn O’Donnell steht seit Dienstag bei den Ravensburg Towerstars auf dem Eis.

Shawn O’Donnell ist da - Towerstars verstärken ihre Offensive

Die Ravensburg Towerstars haben am Dienstagmittag einen neuen ausländischen Spieler vorgestellt. Shawn O’Donnell kommt mit reichlich Erfahrung aus den nordamerikanischen Ligen AHL und ECHL.

Der 31-Jährige hat allerdings bislang noch keine Europaerfahrung. Doch viel gab der Spielermarkt momentan für den Eishockey-Zweitligisten Ravensburg nicht her. „Ich hoffe, wir haben den Richtigen gefunden“, sagte Towerstars-Geschäftsführer Rainer Schan.

Der Towerstars-Topscorer David Zucker ist in guter Form, Robin Just (Nummer 17) hat dagegen Höhen und Tiefen.

Towerstars-Trainer bemängelt „saublöde Fehler“ und die Kondition

Was Rich Chernomaz am Sonntagabend in der CHG-Arena ansprach, darf durchaus als Kritik an seinem Vorgänger Tomek Valtonen interpretiert werden. Nach der völlig vermeidbaren 3:4-Niederlage in der Deutschen Eishockey-Liga 2 gegen die soliden, aber zumeist eher harmlosen Eispiraten Crimmitschau, sprach Chernomaz über die Kondition seiner Spieler. Die gefällt ihm gar nicht.

„Ich glaube, einige unserer Schlüsselspieler sind nicht fit genug“, meinte der Kanadier.

 An Crimmitschaus Goalie Michael Bitzer kamen die Ravensburg Towerstars (vorne Yannick Drews) zu selten vorbei.

Die Towerstars finden auch unter dem Meistertrainer nicht in die Spur

Auch im zweiten Spiel unter Trainer Rich Chernomaz haben die Ravensburg Towerstars nur einen Punkt geholt. Gegen die Eispiraten Crimmitschau verlor Ravensburg am Sonntag vor 2593 Zuschauern in der CHG-Arena nach einer 2:0-Führung noch mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Es war eine Niederlage der vollkommen unnötigen Art – und es war die vierte Pleite des DEL2-Meisters in Folge. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. 30 Minuten sind nicht gut genug“, sagte Towerstars-Trainer Rich Chernomaz.