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 Riccardo Muti hat die 13. Symphonie neu eingespielt.

CD: Neuaufnahme von Schostakowitschs 13. Symphonie

Schostakowitschs 13. Sinfonie von 1962 gehört zu den selten aufgeführten Werken. Sie hat, wie Gustav Mahlers „Lied von der Erde“, eine sinfonische Form, die einzelnen Sätze sind Lieder des Dichters Jewgeni Jewtuschenko (1932-2017). Titelgebend ist das erste Gedicht „Babi Yar“, der Name einer Schlucht in Kiew, Ort eines Massakers im Zweiten Weltkrieg. Jewtuschenkos Thema ist aber nicht der Massenmord, den Wehrmacht und SS verübten, sondern die fehlende Erinnerung daran in der Sowjetunion.

Riccardo Muti

Riccardo Muti eröffnet Festival in Ravenna

Der Dirigent Riccardo Muti wird am 21. Juni das traditionsreiche Sommerfestival im norditalienischen Ravenna mit einem Auftritt des Luigi Cherubini Orchesters eröffnen. Als Solistin ist die Sopranistin Rosa Feola angekündigt.

Bei dem Openair-Kulturfest sollen bis zum 30. Juli rund 40 Konzerte und andere Aufführungen im Festungsbau der Rocca Brancaleone stattfinden, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Wegen der Corona-Pandemie, die Italien besonders hart getroffen hat, würden nur jeweils etwa 250 Zuschauer Einlass erhalten.

Mirella Freni gestorben

Italienische Opernsängerin Mirella Freni gestorben

Italien trauert um die Opernsängerin Mirella Freni. Die Sopranistin starb im Alter von 84, teilte der Bürgermeister ihrer Heimatstadt Modena am Sonntag mit.

Eine großartige Stimme habe uns verlassen, die den Namen der Stadt Modena in die Welt getragen habe, schrieb Gian Carlo Muzzarelli auf Facebook. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge starb Freni nach längerer Krankheit zu Hause - wenige Wochen vor ihrem 85. Geburtstag am 27. Februar.

Freni arbeitete mit einigen der größten Namen der Opernwelt zusammen, etwa mit dem ...

 Bariton Andrè Schuen und Pianist Daniel Heide.

Liederband im Rahmen des Konzertrings

Star-Bariton Andrè Schuen kommt zusammen mit Pianist Daniel Heide für mehrere Konzerte in die Bundesrepublik Deutschland. So kommt das Aalener Publikum am Montag, 10. Februar, um 20 Uhr in den Genuss der beiden Künstler, die der Konzertring für einen Liederabend in die Stadthalle eingeladen hat.

Egal, ob Opern-, Konzert- oder Liedgesang, der Sänger brilliert in jeder Form. „Andrè Schuen hat aber auch einen unschätzbaren Vorteil: Er darf ein ideales Stimmmaterial sein eigen nennen.

Neujahrskonzert

Wiener Neujahrskonzert mit Andris Nelsons

Und dann steht Andris Nelsons plötzlich mit einer Trompete am Dirigentenpult. Er spielt nur kurze Einlagen, doch die Überraschung gelingt dem 41 Jahre alten Letten, der zum ersten Mal das Neujahrskonzert in Wien dirigiert. Zuvor hatte Nelsons bereits gefühlvolle Tänze vor den Wiener Philharmonikern vollführt, immer wieder schloss er bei ruhigen Passagen genießend die Augen.

Durch die Märsche und Polkas führte er das Orchester zackig, besonders sanft dann durch Stücke wie „Wo die Zitronen blüh’n“ von Johann Strauss (Sohn).

Sängerin

Operndiva Jessye Norman ist tot

Sie habe es bei jedem ihrer Auftritte verstanden, „ein Ereignis zu schaffen, das weit in den Alltag nachklang“, würdigte die Salzburger Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler die am Montag verstorbene Starsängerin Jessye Norman. Über den langen Zeitraum von 40 Jahren sei da in Oper und Konzert eine Künstlerin aufgetreten, „die immer alles gab, um die ganze Kraft der Kunst an ihr Publikum weiterzugeben“. Dankbar denke man bei den Festspielen an „die vielen Sternstunden, die sie uns schenkte“.

 Da blieb kein Auge trocken: Zeffirelli hat 1982 „La Traviata“ mit Placido Domingo und Teresa Stratas verfilmt.

Zum Tod des Regisseurs Franco Zeffirelli

Kaum ein anderer Regisseur hat die italienische Oper so opulent und glanzvoll in Szene gesetzt wie Franco Zeffirelli. „Zu viel war ihm noch nie genug“, wurde einst über ihn geschrieben. Einen einfachen Charakter hatte er nicht, er war undiplomatisch und eigenwillig, manchmal radikal in seinen Ansichten und zornig auf alles, was ihm nicht ins Konzept passte. „Ich war immer schon ein zynischer, alter Wolf“, bekannte er einmal. Zeffirelli war homosexuell, trat als gläubiger Katholik aber gegen die Anerkennung homosexueller Paare ein.

Franco Zeffirelli

Italienischer Regisseur Franco Zeffirelli gestorben

Kaum ein anderer Regisseur hat die italienische Oper so opulent und glanzvoll in Szene gesetzt wie Franco Zeffirelli. „Zu viel war ihm noch nie genug“, wurde einst über ihn geschrieben.

Einen einfachen Charakter hatte er nicht, er war undiplomatisch und eigenwillig, manchmal radikal in seinen Ansichten und zornig auf alles, was ihm nicht ins Konzept passte. „Ich war immer schon ein zynischer, alter Wolf“, bekannte er einmal.

Am Samstag ist Zeffirelli, der sich zeitlebens gern als kettenrauchender Dandy gab, nach langer ...


Paraderolle: Cecilia Bartoli in Rossinis „L’Italiana in Algeri“.

Glanz vergangener Epochen

Was künstlerische Qualität betrifft, lässt man sich auch im 98. Jahr der Salzburger Festspiele nicht lumpen. Weltklasse ist angesagt, ob es nun um Opern von Rossini und Gottfried von Einem geht oder um Sinfonik von Schumann und eine Messe von Schubert. Musikalisch jedenfalls war bei diesen Darbietungen höchstes Niveau garantiert. Im Gegensatz zur Wiederaufnahme der szenisch brillanten Pfingstfestspiele-Produktion von Gioachino Rossinis „Italienerin in Algier“ mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle hat man sich freilich bei Einems Kafka-Oper ...

Catherine Deneuve

Praemium Imperiale für Catherine Deneuve und Riccardo Muti

Die französische Schauspielerin Catherine Deneuve (74) und der italienische Dirigent Riccardo Muti (76) werden für ihr Lebenswerk mit dem Praemium Imperiale geehrt.

Der höchste japanische Kunstpreis geht in diesem Jahr zudem an den belgischen Maler Pierre Alechinsky (90), die japanische Bildhauerin Fujiko Nakaya (85) und den französischen Architekten Christian de Portzamparc (74).

Das teilte Goethe-Institutspräsident Klaus-Dieter Lehmann am Mittwoch in Berlin im Namen der Japan Art Association mit.