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Benny Gantz

Netanjahu-Rivale Gantz mit Regierungsbildung beauftragt

Inmitten der Coronakrise hat der oppositionelle Ex-Militärchef Benny Gantz (60) in Israel den Auftrag zur Bildung einer neuen Regierung erhalten. Staatspräsident Reuven Rivlin beauftragte ihn am Montag, genau zwei Wochen nach der dritten Parlamentswahl binnen eines Jahres.

Der Vorsitzende des Mitte-Bündnisses Blau-Weiß hat nun 28 Tage Zeit. Gantz sagte am Montag bei der feierlichen Zeremonie im Amtssitz des Präsidenten in Jerusalem, er werde alles unternehmen, um binnen weniger Tage eine „nationale, patriotische und möglichst ...

Pattsituation in Umfragen

Israels Präsident beauftragt Gantz mit Regierungsbildung

Israels rechtskonservativer Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein oppositioneller Rivale Benny Gantz haben sich auf Verhandlungen über die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit verständigt.

Beide hätten zugestimmt, dass Unterhändler ihrer beiden Parteien „so schnell wie möglich“ zusammenkommen sollten, stand in einer am Sonntagabend verbreiteten gemeinsamen Erklärung. Kurz zuvor hatte der Sprecher von Präsident Reuven Rivlin bestätigt, dass der Staatschef Gantz am Montag mit der Regierungsbildung beauftragen wolle.

Erfolg für Likud

Patt in Israel auch nach dritter Wahl in einem Jahr

Die politische Pattsituation in Israel dauert auch nach der dritten Parlamentswahl binnen eines Jahres an.

Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent aller Stimmen lag der rechts-religiöse Block um Regierungschef Benjamin Netanjahu am Mittwoch nach Medienberichten bei 58 von 120 Sitzen im Parlament. Das Mitte-Links-Lager kam auf 55 Sitze. Beide verfehlten daher die notwendige Mehrheit von mindestens 61 Mandaten in der Knesset.

Netanjahus rechtskonservative Likud-Partei war bei der Wahl am Montag stärkste Kraft geworden und ...

Freude

Parlamentswahl in Israel: Netanjahus Likud liegt klar vorne

Rund zwei Wochen vor Beginn eines Korruptionsprozesses gegen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dessen Likud-Partei bei der Parlamentswahl stark abgeschnitten.

Nach der Auszählung von 90 Prozent der Stimmen kam der rechtskonservative Likud auf 36 Mandate, wie die Nachrichtenseite ynet am Dienstag berichtete. Das Mitte-Bündnis Blau-Weiß von Herausforderer Benny Gantz erhielt demnach nur 32 Sitze. Danach käme der rechts-religiöse Block auf 59 Sitze, der Mitte-Links-Block auf 54.

Pattsituation in Umfragen

Prognosen: Netanjahus Likud stärkste Kraft bei Israel-Wahl

Die konservative Likud-Partei des Regierungschefs Benjamin Netanjahu ist bei Israels dritter Parlamentswahl binnen eines Jahres nach Prognosen stärkste Kraft geworden. Die Likud-Partei kam demnach auf 36 bis 37 Mandate.

Das Mitte-Bündnis Blau-Weiß des Herausforderers Benny Gantz wurde mit 32 bis 33 Mandaten nur zweitstärkste Kraft. Netanjahus rechts-religiöses Lager kam den Prognosen zufolge auf 60 Sitze, das Mitte-Links-Lager erhielt 52 bis 54 Mandate.

Laschet in Yad Vashem

Laschet: Schäme mich für Antisemitismus und Rassismus

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Israel ein entschlossenes Vorgehen von Staat und Gesellschaft gegen Antisemitismus, Rassismus und rechtsextreme Gewalt zugesichert.

Erneut gebe es Antisemitismus und rechte Gewalt in Deutschland, kritisierte Laschet am Sonntag bei einem Treffen mit dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin in Jerusalem. Er betonte: „Ich schäme mich, dass wir das in Deutschland 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz wieder erleben.

 Israels Staatspräsident Rivlin bei der Gedenkstunde.

Israels Staatspräsident Rivlin gibt den Deutschen Hausaufgaben

Er wurde in Jerusalem geboren, im September 1939. Als die Todeslager wie Auschwitz geöffnet wurden, ging er in die erste Klasse. Doch nach und nach hörte er die Berichte der Überlebenden des Holocaust. Im August 1965 demonstrierte er gegen den ersten deutschen Botschafter in Israel. Und jetzt steht er im Deutschen Bundestag: Israels Präsident Reuven Rivlin redet gemeinsam mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zum Gedenken an die Gräuel der Nazidiktatur.

Rivlin ruft Deutschland zum Kampf gegen Antisemitismus auf

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin hat 75 Jahre nach dem Holocaust Deutschland aufgefordert, im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass nicht nachzulassen. Dieser Kampf müsse hartnäckig Generation um Generation weitergeführt werden, sagte er in der Gedenkstunde des Bundestags für die Millionen NS-Opfer. Erstmals nahmen an der jährlichen Gedenkstunde des Bundestags beide Staatsoberhäupter Deutschlands und Israels teil und hielten Reden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte vor Rassenhass und Antisemitismus in Deutschland, ...

Reichstagsgebäude

Kein heilsames Schweigen über Auschwitz

Es ist eine historische Stunde, noch bevor das erste Wort gesprochen ist. Dass die Staatsoberhäupter Deutschlands und Israels gemeinsam an der Gedenkstunde des Bundestags für die Millionen Opfer des Nationalsozialismus teilnehmen und reden, das hat es noch nicht gegeben.

Um Punkt 11 Uhr betreten Frank-Walter Steinmeier und Reuven Rivlin den Plenarsaal. Die Abgeordneten empfangen sie stehend und schweigend. Der erste Beifall brandet erst auf, als Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in seiner Rede den israelischen Präsidenten ...

Steinmeier ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum entschiedenen Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus aufgerufen. „Erheben wir uns gegen den alten Ungeist in der neuen Zeit“, sagte er in der Gedenkstunde des Bundestags für die Millionen Opfer des Nationalsozialismus. An ihr nahm auch der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin teil. Steinmeier warnte davor, das Erinnern zu einem Ritual erstarren zu lassen. Und er forderte, neue Formen des Gedenkens zu finden - „für eine junge Generation, die fragt, was die Vergangenheit mit ihnen und ihrem ...