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Beginn Prozess gegen einen Bundeswehrsoldaten

Waffenversteck im Garten: Elitesoldat räumt Taten ein

Nach dem Fund eines Waffenverstecks bei einem Bundeswehrsoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) aus Sachsen hat der 45-Jährige die Taten eingeräumt.

Er habe jahrelang das Material aus Restbeständen der Bundeswehr gesammelt und bei der Ausbildung genutzt, weil es in der Truppe immer wieder zu Engpässen gekommen war, sagte der Elitesoldat zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Leipzig am Freitag. Er sei jedoch nach einer eigenen Überprüfung davon ausgegangen, dass es sich um nicht einsatzfähiges Material handelte.

Großrazzia

Großrazzia gegen Schleuser in mehreren Bundesländern

Rund ein Dutzend vermummte Bundespolizisten durchstreifen ein Wohngebiet im Zentrum der niedersächsischen Stadt Salzgitter. Ihr Ziel: Die Wohnungen mutmaßlicher Mitglieder einer internationalen Schleuserbande.

Mit einer großen Razzia sind Ermittler in mehreren Bundesländern gegen eine internationale Schleuserbande vorgegangen. Am Dienstag verhafteten sie in Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen mehrere Verdächtige und durchsuchten Gebäude.

Ermittlungen gegen Schleuserorganisation

Großrazzia gegen Schleuser: Einsatz auch in Marburg

Mit einer großen Razzia sind Ermittler in mehreren Bundesländern gegen eine internationale Schleuserbande vorgegangen. Am Dienstag verhafteten sie in Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen mehrere Verdächtige und durchsuchten Gebäude. Mehr als 400 Bundespolizisten waren im Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft in Kempten im Allgäu verdächtigt 19 Beschuldigte zwischen 21 und 44 Jahren, seit mindestens April 2019 Menschen über die sogenannte Balkanroute gegen hohe Summen eingeschleust zu haben.

Doping-Prozess

Doping-Prozess: Mark S. zu knapp fünf Jahren Haft verurteilt

Das sporthistorische Urteil ließ Mark S. mit starrem Blick im Sitzungssaal A101 des Münchner Strafjustizzentrums über sich ergehen.

Der Erfurter Arzt muss das jahrelange Geschäft mit Blutdoping hart büßen - der deutsche Sport feiert den Richterspruch als Meilenstein im Kampf gegen Manipulation und Betrug. Im ersten großen Strafprozess seit Inkrafttreten des Anti-Doping-Gesetzes in Deutschland im Jahr 2015 ist Mark S. zu vier Jahren und zehn Monaten Haft sowie einem dreijährigen Berufsverbot verurteilt worden.

Keller und Curtius

„Showdown“ im DFB-Streit - Misstrauensvotum gegen Curtius

Der Machtkampf im innersten Kreis des Deutschen Fußball-Bundes steht vor der Entscheidung.

Die aufgebrachten Vertreter der Deutschen Fußball Liga schwächten DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius wenige Stunden vor der Präsidiumssitzung am Freitag mit einem bemerkenswerten Misstrauensvotum - zum großen Vorteil von DFB-Präsident Fritz Keller, der mit Curtius seit Monaten um die Deutungshoheit im krisengeschüttelten Verband streitet.

In einem Schreiben an Keller, über das die „Süddeutsche Zeitung“ und die „Bild“-Zeitung ...

Ein Mann hält eine Atemschutzmaske in den Händen

Razzia bei Arzt in Oberbayern wegen Masken-Attesten

Bei einem Mediziner aus Oberbayern hat die Kripo am Mittwoch bei einer Durchsuchung Beweismaterial wegen mutmaßlich unrichtiger Maskenbefreiungen sichergestellt. Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit einiger Zeit gegen den Arzt aus dem Landkreis Landsberg.

Dieser soll zahlreichen Menschen aus Süddeutschland Bescheinigungen ausgestellt haben, wonach die Betroffenen aus medizinischen Gründen während der Corona-Pandemie keine Masken tragen können.

Fritz Keller

Unruhiger Jahresstart beim DFB - „Showdown“ im Januar?

Der Deutsche Fußball-Bund kommt auch im neuen Jahr nicht zur Ruhe. Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge muss sich der krisengeschüttelte Verband mit einem weiteren Steuerverfahren auseinandersetzen.

Hinzu kommt der weiterhin schwelende Konflikt im engsten Führungskreis zwischen DFB-Präsident Fritz Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius, der laut DFB „gemeinsam und vertrauensvoll“ im Januar ausgeräumt werden soll - offen ist, ob im Anschluss noch beide im Amt sind.

Doping-Prozess gegen Mark S. in München

Schlussworte von Doping-Arzt: Möchte wieder in Praxis zurück

Der Doping-Mediziner Mark S. möchte nach dem Prozess in München und einer möglichen weiteren Haftstrafe wieder in seine reguläre Praxis nach Erfurt zurückkehren. Das sagte der 42-Jährige nach den Plädoyers am Freitag in seinen letzten Ausführungen, bevor das Gericht in der nächsten Woche ein Urteil fällt. Viele Hundert Patienten in seiner Praxis, die auch in seinem Wohnviertel liege, vermissten ihn, wie er erzählte. „Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder zurückkommen kann“, sagte Mark S.

Mark S.

Fünfeinhalb Jahre Haft für Mark S. gefordert

Ganz am Ende wurde Mark S. noch einmal emotional.

Nach den Schlussplädoyers im Dopingprozess in München bat der Arzt seine Mitangeklagten und seine Familie um Entschuldigung und äußerte einen Wunsch: Nach dem Ende des Verfahrens und seiner Haftstrafe wolle er gerne in die reguläre Praxis nach Erfurt zurück. „Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder zurückkommen kann“, sagte der Mediziner.

Ob das klappt, das entscheidet die Strafkammer des Landgerichts München II am nächsten Freitag mit ihrem Urteilsspruch.

Kokain-Funde

Kokainfunde bleiben auf Rekordniveau - Spektakuläre Prozesse

Die Menge des in den deutschen Seehäfen sichergestellten Kokains erreicht nach Angaben des Hamburger Zollfahndungsamtes 2020 wieder das Rekordniveau des Vorjahres.

2019 hatten die Behörden nach einem Bericht des Bundeskriminalamts mindestens zehn Tonnen des Rauschgifts beschlagnahmt. Nach einem Rekordfund von 4,5 Tonnen Kokain im Juli 2019 entdeckten die Zöllner auch 2020 größere Lieferungen: So fanden sich in einem Container mit Katzenstreu aus Peru im März 1,8 Tonnen Rauschgift.