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Christian Hirte

Hirte neuer Thüringer CDU-Chef

Nach internen Querelen und ihrem bundesweit kritisierten Agieren in der Thüringer Regierungskrise hat die Landes-CDU eine neue Führungsmannschaft.

Der frühere Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, wurde am Samstag auf einem Parteitag in Erfurt zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Der 44-Jährige erhielt 67,6 Prozent der Stimmen. Hirte folgt auf Mike Mohring, der als Konsequenz aus dem Zick-Zack-Kurs nach der verlorenen Landtagswahl im März zurückgetreten war.

Thüringer CDU-Politiker

Thüringer CDU: Verabredung mit Linke, SPD und Grünen hält

Nach Ansicht des Thüringer CDU-Generalsekretärs Raymond Walk hat die mit Linken, SPD und Grünen getroffene Vereinbarung über eine Übergangsregierung in Thüringen Bestand. „Die Verabredung hält“, sagte Walk am Montag nach einer Sitzung des CDU-Bundesvorstandes.

Es sei kritisch und kontrovers diskutiert worden. „Es gab aber auch Verständnis für eine ganz besondere Ausnahmesituation, die wir in Thüringen haben.“

Linke, SPD und Grünen in Erfurt hatten am Freitag mit der CDU einen Kompromiss zur Beilegung der Regierungskrise ...

Friedrich Merz

Auch Friedrich Merz will CDU-Chef werden

Die CDU wird erneut in einer Kampfkandidatur über ihren künftigen Parteivorsitz entscheiden. Nach dem CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will sich auch der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz um den Vorsitz bewerben, wie die dpa am Montag aus Parteikreisen erfuhr.

Damit läuft die CDU Gefahr, die innerparteiliche Spaltung zu vertiefen. Gewählt werden soll auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin. Mögliche Bewerber würden noch in der laufenden Woche erklären, ob sie kandidieren wollten, kündigte die scheidende ...

Bodo Ramelow

Thüringen: Ramelow zu Zugeständnissen an die CDU bereit

Zwölf Tage nach dem Eklat bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen wollen Vertreter von Linke, SPD und Grünen am Montag erstmals mit CDU-Abgeordneten über mögliche Auswege aus der Regierungskrise sprechen.

Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) geht dabei weiter auf die CDU zu. Er sei bereit, sich mit der CDU auf Aufgaben wie den Landesetat für 2021 oder ein Investitionsprogramm für die Kommunen zu verständigen, sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.

Mann spricht in einige Mikrofone

Der Kanzlerkandidaten-Zeitplan der CDU bröckelt

Ein wenig erinnert Michael Grosse-Brömer an diesem Morgen an den Polizisten Frank Drebin aus der Komödie „Die nackte Kanone“. In einer Filmszene steht Drebin vor einem lichterloh brennenden Haus und will Schaulustige vertreiben. „Bitte gehen Sie weiter. Es gibt nicht das Geringste zu sehen“, sagt er, während hinter ihm Chaos ausbricht.

Am Dienstag sitzt der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag in Berlin und beschreibt die Lage nach dem Kanzlerkandidaten-Verzichts von Annegret Kramp-Karrenbauer ...

Sitzung Landtagsfraktion Die Linke

Vor dem Neustart in Thüringen flammen Konflikte auf

Während das politische Beben in Thüringen die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zum Abgang zwingt, ringen in Erfurt die Parteien um einen Weg aus der Regierungskrise.

Nach dem Schock der ersten Tage holen die Parteien die alten Probleme ein: Linke, SPD und Grüne wollen den Linken-Politiker Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten wählen, haben aber keine absolute Mehrheit im Parlament. CDU und FDP weigern sich, Ramelow mitzuwählen.

Der Konflikt zwischen dem bürgerlichen und dem Mitte-Links-Lager in Thüringen soll am 17.

Thüringer CDU bedauert Rücktritt von Ost-Beauftragten Hirte

Aus Sicht der Thüringer CDU ist der Rücktritt des Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Christian Hirte, eine unglückliche Entscheidung. „Offenbar war der Druck so groß, dass keine andere Option bestand, als zurückzutreten. Dass die aktuelle Situation offensichtlich dazu führte, dass ihm keine andere Option blieb, bedauern wir sehr“, sagte der Generalsekretär der CDU Thüringen, Raymond Walk. Der aus Thüringen stammende CDU-Mann Hirte war unter Druck geraten, nachdem er die von AfD und CDU gestützte Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerichs zum ...

Thüringer CDU: Mohring gibt Amt des Fraktionschefs ab

Der CDU-Fraktionschef im Thüringer Landtag, Mike Mohring, gibt sein Amt auf. „Die CDU-Fraktion hat sich auf Neuwahlen zum Fraktionsvorstand mit neuen Personen Ende Mai verständigt“, schrieb der Generalsekretär der CDU Thüringen, Raymond Walk, auf Twitter. „Mike Mohring wird nicht wieder antreten.“ Zuvor hatte bereits CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nach einer Präsidiumssitzung in Berlin bestätigt, dass Mohring bei einer Krisensitzung in der Erfurter Fraktion in der letzten Nacht seinen Rücktritt in Aussicht gestellt habe.

Mohring übersteht Vertrauensfrage in Landesparteivorstand

Der Thüringer CDU-Landespartei- und Fraktionschef Mike Mohring hat im Landesvorstand seiner Partei die Vertrauensfrage gestellt und überstanden. Das gab der Thüringer CDU-Generalsekretär Raymond Walk bei Twitter bekannt. Demnach wurde Mohring als Landesvorsitzender mit zwölf Ja-Stimmen in seinem Amt bestätigt. Gegen Mohring stimmten laut Walk zwei Vorstandsmitglieder.

Thomas Kemmerich

Die Schockwellen aus Thüringen und die Folgen

Selten sind in Deutschland Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die Wahl eines Ministerpräsidenten zu protestieren.

Am Mittwochabend jedoch, nur wenige Stunden, nachdem sich der FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU und AfD zum neuen Thüringer Regierungschef wählen ließ, machten deutschlandweit mehrere tausend Menschen ihrem Ärger Luft. Vor allem CDU und FDP geraten unter Druck - und mit der CDU auch die große Koalition im Bund.