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 Einer der vier starken Kontingentspieler der Ravensburg Towerstars: Josh MacDonald (rechts) im Spiel gegen die Kassel Huskies.

Towerstars etablieren sich als festes Mitglied der Spitzengruppe

Nach der Länderspielpause stotterte der Motor der Ravensburg Towerstars zunächst, spätestens das vergangene Wochenende hat aber gezeigt, dass mit der Mannschaft von Trainer Peter Russell in dieser DEL2-Saison voll und ganz zu rechnen ist, wenn es um die vorderen Plätze geht. Beim 6:0 gegen die Tölzer Löwen klappte alles, was wichtig ist, um ein festes Mitglied in der Spitzengruppe zu bleiben.

Defensive: Für einen Goalie sind Shutouts wichtig, weil sie eine starke Leistung veredeln.

 Kooperationsspieler Davis Koch trifft zum 2:0 für die Ravensburg Towerstars.

Überlegene Towerstars siegen klar in Tölz

Das war eine starke Reaktion der Ravensburg Towerstars auf die unnötige Niederlage zwei Tage zuvor: Bei den Tölzer Löwen gewann die Mannschaft von Trainer Petter Russell am Sonntagabend dank überlegener Leistung hochverdient mit 6:0 (2:0, 2:0, 2:0). „Ich bin glücklich über den Sieg. Wir haben heute verantwortungsbewusst gespielt. Das war ein großartiges Spiel von uns“, freute sich Russell. Der Tölzer Trainer Kevin Gaudet haderte mit der Effektivität der Towerstars: „Sie haben unsere Fehler ausgenutzt.

 Erster Auftritt im Towerstars-Trikot für Davis Koch (rechts). Der Ingolstädter lief gleich in Reihe eins auf.

Towerstars enttäuschen im Schlussdrittel

Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend eine 3:4-Heimniederlage gegen die Kassel Huskies kassiert. Nach zwei starken Dritteln war vor allem ein enttäuschender Schlussabschnitt dafür verantwortlich, dass die Mannschaft von Trainer Peter Russell ohne Punkte blieb. „Wir haben defensiv überwiegend sehr solide gespielt. Ich bin natürlich ein bisschen enttäuscht, weil wir zu wenige Tore geschossen haben“, sagte Russell. Huskies-Trainer Tim Kehler war dagegen sehr zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf mein Team.

 Die Towerstars-Stürmer Sam Herr (von links) und Charlie Sarault haben zusammen bisher 29 Scorerpunkte gesammelt. Rechts fährt V

Die Unterschiedspieler der Towerstars liefern

Wenn die Ravensburg Towerstars am Freitag (20 Uhr) auf die Kassel Huskies und am Sonntag (18.30 Uhr) auf Bad Tölz treffen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich die Importspieler wieder in die Torschützenliste eintragen werden. Im Gegensatz zu den Vorjahren scheinen die Towerstars in dieser Saison ein glückliches Händchen gehabt zu haben, als es darum ging, Unterschiedspieler zu ver-pflichten. „Die Imports sind wichtig für uns“, sagt Towerstars-Trainer Peter Russell, fügt aber sogleich hinzu: „Alle Spieler sind wichtig.

 Stürmer Andreas Driendl war am Dienstag zum ersten Mal in dieser Eishockeysaison wieder im Training der Ravensburg Towerstars m

Andreas Driendl ist nach sieben Monaten zurück auf dem Eis

Peter Russell hat am Dienstag ein hartes Training gemacht. Sprints von einer Seite zur anderen standen am Ende der Einheit am Dienstagmittag auf dem Programm. Die Profis des Eishockey-Zweitligisten schwitzten, manche Gesichter sprachen beim Gang vom Eis Bände. Einer saß trotz der Anstrengungen gut gelaunt auf der Bank: Denn für Andreas Driendl endete am Dienstag eine monatelange Zwangspause.

Der Geschäftsführer freut sich über die RückkehrAm 26.

 Klaus Bösch (zweiter von rechts) freut sich über die Ehrung durch Schiri-Obmann Sevet Filiz (rechts), Jan Wenzel und Fabrice Bu

In 41 Jahren 2164 Fußballspiele geleitet

Im Rahmen ihres streng nach den geltenden Coronaregeln durchgeführten Kameradschaftsabends, ehrte die Fußball-Schiedsrichtergruppe Friedrichshafen eine Reihe von Unparteiischen für deren langjähriges Engagement. Spitzenreiter der Geehrten war Klaus Bösch vom TSV Eriskirch, der es in 41 Jahren auf insgesamt 2164 geleitete Spiele brachte. „Wir sind stolz, so einen außergewöhnlichen Kameraden in unseren Reihen zu haben“, sagte der Obmann der Gruppe, Servet Filiz, in seiner Laudatio über den Geehrten.

 Der DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch hofft auf staatliche Hilfe für die Eishockey-Zweitligisten.

Im deutschen Eishockey stehen die ersten Geisterspiele wieder fest

In der vergangenen Woche sind auch in der Deutschen Eishockey-Liga 2 die ersten Spiele coronabedingt abgesagt worden. Betroffen waren unter anderem die Ravensburg Towerstars, weil Profis der Eispiraten Crimmitschau in Quarantäne mussten. DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch erwartet in den kommenden Wochen schwierigere Bedingungen für die Clubs. Dazu sprach Rudorisch über die aus seiner Sicht positiven Überraschungen und den Aufstieg in die DEL.

Die Corona-Sorgen: „Das, was in den vergangenen Tagen schon prognostiziert wurde, stimmt ...

 Peter Russell

Towerstars zittern sich zum Zusatzpunkt

Lange sah es für die Ravensburg Towerstars am Sonntag-abend nach drei Punkten aus, doch gegen aufopferungsvoll kämpfende Bayreuth Tigers musste die Mannschaft von Trainer Peter Russell am Ende sogar noch in die Verlängerung. Dort erzitterten sich die Towerstars durch Sam Herrs Treffer zum 6:5 immerhin den Zusatzpunkt. „Heute Abend war es eine Charakterfrage, die haben die Jungs bestanden. Es ist immer schwer, hier in Bayreuth zu spielen. Das sind immer harte Partien“, zeigte sich Russell durchaus zufrieden.

 Die Ravensburg Towerstars (Sam Herr) haben gegen den EHC Freiburg (unten Simon Danner) zu viele Chancen vergeben.

In Überzahl sind die Ravensburg Towerstars nicht gut genug

Neunmal saß am Freitagabend in der Ravensburger CHG-Arena ein Spieler des EHC Freiburg auf der Strafbank. Doch die Ravensburg Towerstars nutzten ihre Überzahlmöglichkeiten nicht und verloren das Baden-Württemberg-Derby in der Deutschen Eishockey-Liga 2 mit 2:4. Am Sonntag (17 Uhr/SpradeTV) geht es für Ravensburg in Bayreuth weiter.

Nach einem verhaltenen Beginn und einigen Fehlpässen im eigenen Drittel kamen die Towerstars nach ein paar Minuten Anlaufzeit ganz gut ins Spiel hinein.

 Tim Sezemsky von den Ravensburg Towerstars war in der DEL2-Pause mit der deutschen U20-Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Tu

Die Towerstars sind nach der Länderspielpause bereit für Freiburg

Die Länderspielpause der Ravensburg Towerstars ist länger gewesen als für die meisten anderen Clubs in der Deutschen Eishockey-Liga 2. Wegen Corona-Fällen bei den Eispiraten Crimmitschau fiel die Partie am Dienstagabend aus und wird Mitte Dezember nachgeholt. Aber auch der kommende Gegner der Towerstars, der EHC Freiburg, konnte am Dienstag nicht spielen, weil Profis der Selber Wölfe in Quarantäne sind. Am Freitag (20 Uhr/CHG-Arena) steht in Ravensburg das Baden-Württemberg-Derby gegen Freiburg an.