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 Weißwassers Goalie Olafr Schmidt zeigte gegen die Ravensburg Towerstars eine starke Leistung.

Spannung an der Spitze der DEL2

Erster sind sie wieder und noch, die Ravensburg Towerstars. Doch vom einst komfortablen Vorsprung kann inzwischen keine Rede mehr sein. Die Lausitzer Füchse sind punktgleich Zweiter, die Löwen Frankfurt haben nur zwei Punkte weniger, der ESV Kaufbeuren drei. Anders formuliert: Die Deutsche Eishockey-Liga 2 hat ein extrem spannendes Rennen um die Spitzenplätze.

Das liegt auch daran, dass die Towerstars ihre Konstanz verloren haben. Über weite Strecken dieser Saison waren die Ravensburger das Nonplusultra in der DEL2.

 Der Moment der Entscheidung: Jeff Hayes, Cedric Schiemenz und Marius Schmidt von den Lausitzer Füchsen jubeln, die Ravensburg T

Towerstars patzen im Spitzenspiel

Rein tabellarisch gesehen: Mehr Spitzenspiel als am Sonntag ging nicht in der Deutschen Eishockey-Liga 2. Der Tabellenführer Ravensburg Towerstars hatte den einen Punkt entfernten Verfolger Lausitzer Füchse zu Gast. Vor 2555 Zuschauern in der CHG-Arena gab es trotz starker Aufholjagd eine ernüchternde 3:4-Niederlage nach Verlängerung. Dank des besseren Torverhältnisses bleiben die Towerstars aber Erster.

Die Towerstars hatten am Freitag beim Vorletzten Tölzer Löwen mit 4:1 gewonnen und parallel von der überraschenden Niederlage der ...

 Die drei Kumpels werden in der kommenden Saison nicht mehr zusammenspielen: Mirko Höfflin (links) wird für Ingolstadt auflaufen

Rech soll gehalten werden – Gute Karten für Brückner und Kurth

Bis zur Länderspielpause Anfang Februar wollen sich die in der Deutschen Eishockey-Liga spielenden Wild Wings im Klaren sein, wenn sie für die kommende Saison noch halten möchten und wen nicht. Schon jetzt stehen aber einige Personalien fest.

Sicher ist, sofern die Spieler die Verträge einhalten, bei Will Acton war dies nicht der Fall, dass Dustin Strahlmeier in der kommenden Saison als Nummer eins den Schwenninger Kasten hüten wird. In der Verteidigung werden Dominik Bohac, Mirko Sacher und Talent Boaz Bassen auflaufen.

 David Zabolotny (Zweiter von rechts) ist Spieler des Monats Dezember bei den Islanders. Mit ihm freuen sich (von links) bei der

Der Goalie der Islanders macht das Rennen

Mitte Oktober 2017 ist er nachverpflichtet worden, nachdem die EV Lindau Islanders gleich zu Beginn ihrer zweiten Oberligasaison ein dickes Torwartproblem bekamen. Seitdem ist David Zabolotny aus dem Kader der Mannen von Spielertrainer Chris Stanley gar nicht mehr wegzudenken. Als kleines Dankeschön für seine tollen Einsätze und die konstant abgelieferten Leistungen wählten ihn die Anhänger der Islanders zum besten Akteur der Mannschaft vom Bodensee, die derzeit in der Meisterrunde steht.

 Bleibt den Ravensburg Towerstars langfristig erhalten: Goldhelm Andreas Driendl.

Topscorer der Towerstars verlängert um zwei Jahre

Die Ravensburg Towerstars haben eine der wichtigsten Personalien für die kommende DEL2-Saison geklärt: Goldhelm Andreas Driendl hat einen neuen Vertrag unterschrieben – und das sogar für zwei weitere Jahre. „Das war eine einfache Entscheidung“, sagte der 32 Jahre alte Driendl, den das „Gesamtpaket“ in Ravensburg überzeugte. „Das zeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist“, kommentierte Towerstars-Geschäftsführer Rainer Schan die Vertragsverlängerung für zwei Spielzeiten.

 Daniel Schwamberger war einer der Ravensburger Torschützen. Er überwand den Bad Tölzer Goalie Ben Meisner zum zwischenzeitliche

Towerstars siegen in Bad Tölz und holen sich Platz eins zurück

Es geht doch noch. In Bad Tölz haben die Ravensburg Towerstars vor 2219 Zuschauern den zweiten Dreier im neuen Kalenderjahr gefeiert. Eine starke Leistung des gesamten Kollektivs war letztlich ursächlich für den 4:1-Erfolg des neuen Spitzenreiters der Deutschen Eishockey-Liga 2. Frisches Selbstvertrauen, das die Towerstars vor dem Schlagerspiel gegen den Verfolger Lausitzer Füchse (Sonntag, 18.30 Uhr) gut gebrauchen können.

Man merkte es dem Spiel der Towerstars schon an.

 Fordert eine Reaktion von seiner Mannschaft: Jiri Ehrenberger.

Frankfurt aus dem Magen kriegen

Auch Tage später wirkt das 1:8-Debakel der Ravensburg Towerstars bei den Löwen Frankfurt nach. „Das liegt immer noch im Magen“, sagte Coach Jiri Ehrenberger am Donnerstag nach der Trainingseinheit zur Mittagszeit. Am Sonntagabend führte die krachende Niederlage und der Verlust der Tabellenführung in der DEL2 dazu, dass er eine unruhige Heimfahrt hatte. Während alle anderen im Mannschaftsbus schon schliefen, brannte über Ehrenbergers Sitz noch immer das kleine Licht.

 Die Gesichtsausdrücke sagen alles: Towerstars-Spieler nach der Niederlage in Frankfurt.

Die Rechts-Links-Kombination wirkt nach

Was ein Boxer nur äußerst ungern kassiert, ist eine satte Rechts-Links-Kombination seines Gegners, die ihn hart trifft und auf die Bretter schickt. Wären die Ravensburg Towerstars ein Boxer, würde sich wohl gerade ein Ringrichter über sie beugen und anzählen. Vielleicht würde er aber auch einfach schauen, ob der Boxer nicht bewusstlos ist und einen Arzt braucht. So hart nämlich waren die beiden Wirkungstreffer, die die Towerstars in der DEL2 am Wochenende kassiert haben.

 Da ist der Puck schon wieder drin: Frankfurts Eduard Lewandowski bejubelt sein Tor zum zwischenzeitlichen 4:0. Michael Boehm im

Towerstars gehen in Frankfurt unter

Selten ist ein Spitzenspiel so einseitig verlaufen: Nach einer überwiegend desolaten Leistung haben die Ravensburg Towerstars am Sonntagabend bei den Löwen Frankfurt völlig verdient mit 1:8 verloren. Damit wechselt die Tabellenführung in der DEL2 erstmals seit Mitte Oktober wieder. Ganze 29 Spieltage lang hatten die Towerstars die Spitzenposition inne.

Towerstars-Coach Ehrenberger ist nach Spielen für gewöhnlich relativ gefasst – ob nach Siegen oder Niederlagen.