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Konflikt in Jerusalem

Erneut schwere Zusammenstöße am Tempelberg

Die Lage in Jerusalems Altstadt hat sich am Wochenende gefährlich zugespitzt: Bei heftigen Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften wurden seit Freitagabend nach Angaben von Sanitätern etwa 300 Palästinenser verletzt.

Die gewaltsamen Auseinandersetzungen wiederholten sich auch in der Nacht zum Sonntag. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Die Palästinenser sehen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen eigenen Staates.

Ein israelischer Polizeisprecher sagte am Sonntag, es sei sowohl am Damaskustor - einem ...

Konflikt in Jerusalem

Mehr als 200 Verletzte bei Auseinandersetzungen in Jerusalem

Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften sind in Jerusalem mehr als 200 Menschen verletzt worden.

Der Palästinensische Rote Halbmond berichtete am Samstag von mindestens 205 Verletzten. Davon seien 88 in Krankenhäuser gebracht worden. Viele seien von Gummigeschossen getroffen worden. Nach Angaben der israelischen Polizei wurden 17 Beamte verletzt.

Zu Zusammenstößen kam es rund um die Altstadt und das Viertel Scheich Dscharrah.

Kida Khodr Ramadan

Kida Khodr Ramadan kritisiert #allesdichtmachen

Der Schauspieler Kida Khodr Ramadan («4 Blocks») hat die Schauspielerinitiative #allesdichtmachen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung kritisiert.

«Ich finde das eine Unverschämtheit, die Leute drehen staffelweise Serien und gehen in irgendwelche TV-Spielshows - und dann meckern sie rum? Man muss Geduld haben, Junge, wir sind ja nicht im Gefängnis!», sagte Ramadan (44) der Wochenzeitung «Die Zeit».

Ramadan berichtete, dass sein Schwiegervater an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sei.

Testzentrum vor Moschee eröffnet

Testzentrum vor Moschee eröffnet

Vor der DITIB-Moschee in Stuttgart-Feuerbach ist seit dieser Woche ein Testzentrum in Betrieb. Die muslimische Gemeinde möchte damit die Pandemie-Bekämpfung unterstützen, weil gerade während des Ramadans viele Muslime in die Moschee kommen. Laut Jan Steffen Jürgensen, dem Leiter des Klinikums Stuttgart, ist in seinem Krankenhaus der Anteil von Patienten mit Migrationshintergrund auf 60 Prozent gestiegen. Auch andere Kliniken bestätigen eine ähnliche Entwicklung.

Camp Marmal in Afghanistan

Bundeswehr-Auftrag in Afghanistan „ist beendet“

Die Bundeswehr hat nach fast 20 Jahren in Afghanistan am Freitag offiziell mit dem Abzug begonnen. «Unser Auftrag in Afghanistan ist beendet», teilte das Verteidigungsministerium mit.

Bis spätestens September soll die Nato-Mission «Resolute Support» das Land verlassen haben. Bis dahin rechnen Militärstrategen mit zusätzlichen Gefahren durch mögliche Angriffe der extremistischen Taliban auch auf Soldaten des Bündnisses. Die US-Armee hält schwere Waffen bereit.

Türkei

Knapp dreiwöchiger Corona-Lockdown beginnt in Türkei

Zur Eindämmung der hohen Corona-Fallzahlen hat in der Türkei ein landesweiter Lockdown begonnen. Alle für den Grundbedarf nicht nötigen Geschäfte schlossen am Donnerstag um 19 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ).

Die Menschen dürfen bis zum frühen Morgen des 17. Mai nur noch aus triftigen Gründen wie etwa zum Einkaufen auf die Straße. Dazu öffnen Supermärkte zu bestimmten Tageszeiten außer sonntags.

Von den Restriktionen nicht betroffen sind etwa der Bausektor und Betriebe, die für die Aufrechterhaltung von Produktion und ...

Tuttlinger Moschee

Folgt auf Weihnachts- und Oster- eine Ramadan-Delle? Muslime treffen Vorkehrungen

Anders als die evangelischen und katholischen Kirchen (wir haben berichtet) hat sich die muslimische Gemeinde in Tuttlingen entschieden, sich trotz der hohen Infektionszahlen weiter in ihrem Gotteshaus zu treffen. Das muss kein Grund sein, warum das Coronavirus weiter um sich greift. Landrat Stefan Bär und Oberbürgermeister Michael Beck warnen eher davor, im privaten Bereich vorsichtig zu sein.

„Es ist schwierig, das zu quantifizieren“, sagt Landrat Stefan Bär.

Fischerboot im Gazastreifen

Israel schließt nach Raketenangriffen Gaza-Fischereizone

Nach anhaltenden Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat Israel die Fischereizone vor dem Palästinensergebiet geschlossen. Die Maßnahme gelte bis auf weiteres, teilte die zuständige Behörde Cogat am Montagmorgen mit.

Nach Angaben der israelischen Armee wurden in der Nacht insgesamt fünf Raketen abgefeuert. Die erste explodierte demnach im Gazastreifen. Nach diesem Vorfall verkündete Cogat zunächst eine Reduzierung der Fischereizone.

Wenig später feuerten militante Palästinenser jedoch vier weitere Raketen ab.

Nach dem Feuer

Tragödie in Bagdad: 82 Tote nach Brand in Krankenhaus

Eine Explosion, dichter Rauch und bald darauf die ganze Corona-Station in Flammen: Beim schweren Unglück in einem Krankenhaus in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind 82 Menschen ums Leben gekommen und 110 weitere verletzt worden. Das teilte das Innenministerium der staatlichen Agentur INA zufolge mit.

Bei dem Vorfall in der Nacht zum Sonntag spielten sich chaotische Szenen ab. Zunächst war von 20 und dann rund 60 Todesopfern die Rede, ehe die Zahl am Sonntag weiter nach oben korrigiert wurde.

Unruhe in Jerusalem

Festnahmen und Verletzte bei Zusammenstößen in Jerusalem

Bei neuen Zusammenstößen in Jerusalem hat es am Samstagabend Verletzte und Festnahmen gegeben. Hunderte Palästinenser lieferten sich in der Nähe des Damaskus-Tors zur Altstadt Konfrontationen mit der Polizei.

Die Demonstranten warfen nach Polizeiangaben Steine und Brandflaschen. Die Sicherheitskräfte setzten nach Medienberichten Blendgranaten ein. Auch am Kalandia-Übergang nach Ramallah kam es zu Unruhen.

Nach Angaben des palästinensischen Rettungsdienstes Roter Halbmond wurden zwölf arabische Jugendliche verletzt.