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 Susanne Irion an der Bushaltestelle in Schura. Sie interessiert sich für die Anbindung Trossingens an den Nahverkehr.

Potentielle Kandidatin

Möglicherweise gibt es bald einen weiteren Bewerber um die Stelle des Trossinger Bürgermeisters. In einer Pressemitteilung hat Susanne Irion mitgeteilt, dass sie sich mit dem Gedanken trägt, sich um das Amt zu bewerben. Den Oktober wolle sie noch nutzen, um sich „gründlich umzuhören, um herauszufinden, ob ich tatsächlich als Bürgermeisterin in diese Stadt passen würde“.

„Es gefällt mir ausgesprochen gut in Trossingen. Mein Mann Tobias, ein gebürtiger Schuremer, stammt von hier“, so Irion in ihrer Mitteilung.

Bei Nieselregen hat Ralf Sulzmann seine Bewerbung für die Bürgermeisterwahl am 6. Dezember in den Briefkasten des Rathauses gewo

Ralf Sulzmann bewirbt sich als Bürgermeister

Hauptamtsleiter Ralf Sulzmann hat seine offizielle Bewerbung als Bürgermeister von Trossingen abgegeben. Die Wahl findet am 6. Dezember statt.

Direkt zum Start der Bewerbungsfrist am Samstag, 3. Oktober, hat Sulzmann frühmorgens und bei herbstlichem Nieselregen seine Bewerbung in den Rathausbriefkasten eingeworfen.

In einem Anschreiben an die Wähler stellt sich der Kandidat vor: Seit zwei Jahren ist er Leiter des Dezernats Hauptverwaltung und Bürgerdienste im Trossinger Rathaus.

 Die Stadtverwaltung will für die Stimmabgabe per Post werben.

Die Wahl wird wohl hauptsächlich per Brief entschieden

Wenn am Sonntag, 6. Dezember, die Trossinger ab 16 Jahren zur Bürgermeisterwahl aufgerufen sind, dann sollen sich möglichst keine Schlangen vor den Wahllokalen bilden. Die Stadtverwaltung will an die Wähler appellieren, das Angebot der Briefwahl zu nutzen.

Die Wahl des neuen Bürgermeisters wird keine gewöhnliche sein. Zum einen ist mit einem spannenden Wahlkampf zu rechnen, sollten tatsächlich die beiden als wahrscheinlich gehandelten Kandidaten, Susanne Irion und Ralf Sulzmann, ihren Hut in den Ring werfen, zum anderen überschattet ...

 Förster Klaus Butschle und Bauhofchef Reiner Hils (Mitte, dunkle Jacken) wussten viel über Artenvielfalt zu erzählen. Hauptamts

Nach dem Sturm kommt der Schmetterling

Warum Insekten sich über Stürme freuen und wie Erdkröten landwirtschaftliche Mähmaschinen überleben können, haben die Teilnehmer beim Wald-, Feld- und Wiesenspaziergang der neu gegründeten Trossinger Agenda Artenvielfalt am Samstagnachmittag . Die Veranstaltung, die eigentlich schon für März geplant war, fand nun einen Tag nach der Wiederaufnahme der deutschlandweiten Klimaproteste statt.

25 Interessierte, darunter Hauptamtsleiter Ralf Sulzmann, die Gemeinderäte Gerhard Brummer, Antje Spehn, Wolfgang Steuer, Werner Dressler, sowie ...

Clemens Meier (rechts) ist neuer Ordnungsbürgermeister in Stuttgart. Er wurde von Oberbürgermeister Fritz Kuhn vereidigt.

Neuwahlen nötig - denn Trossingens Bürgermeister geht nach Stuttgart

Es ist dann doch eine Zitterpartie geworden, doch Trossingens Bürgermeister Clemens Maier hat es geschafft: Am Donnerstagabend hat er sich bei der Wahl um den Posten des Ordnungsbürgermeisters gegen einen Gegenkandidaten durchgesetzt. Für Trossingen bedeutet dies, dass für Ende des Jahres Neuwahlen anstehen.

Maier war von der Fraktion der Freien Wähler als Kandidat für das Amt des Ordnungsbürgermeisters aufgestellt worden. Was anfangs nach einer sicheren Sache aussah, weil die Freien Wähler im Gremium das Vorschlagsrecht für diesen ...

 Stadtarchivar Martin Häffner (von links), Hauptamtsleiter Ralf Sulzmann, Besitzer Frank Birk und Projektplaner Stefan Gsellinge

Besucher können in Fabrik-Geschichte eintauchen

Noch vor vier Wochen ist in der Kartonagenfabrik Birk in Trossingen produziert worden. Doch wenn am Sonntag die Gebäude am Tag des offenen Denkmals für Besucher geöffnet werden, werden die sich trotzdem wie auf einer Zeitreise fühlen. Teile der Anlage wirken wie aus der Zeit gefallen, irgendwo stehengeblieben in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Diesen ganz besonderen Zauber wollen Frank Birk, der letzte Inhaber der Firma, und Stefan Gsellinger, der an einer künftigen Nutzung feilt, mit den Besuchern teilen.

Dieses Jahr gibt es in Trossingen keine volle Hauptstraße: Der Kilbemarkt fällt aus.

Kilbemarkt-Absage ist für einige ein schwerer Schlag

Der traditionelle Trossinger Kilbemarkt ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt (wir haben berichtet). Für die Marktkaufleute, die sonst den Krämermarkt beschicken, ist das zwar keine Überraschung, aber dennoch ein schwerer Schlag. Und auch den Trossinger Einzelhändlern bricht ein umsatzstarkes Wochenende weg.

„Die meisten Trossinger Einzelhändler haben am Kilbemarkt geöffnet. Es sind nur vereinzelte, die geschlossen haben“, sagt Alexander Keller, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Trossingenactiv.

Gruppenbild

Der Maschke-Platz wird einladender

Auf dem Maschke-Platz bewegt sich was. Stadt, Gewerbeverein und die Werbegemeinschaft Trossingenactiv haben nun einen ersten Schritt gemacht, um den Platz in der Stadtmitte einladender zu gestalten. Am Freitag wurden drei neue, bepflanzte Sitzelemente mit einem Sommer-Hock eingeweiht. Zudem hat die Volksbank einen neuen Pächter für das ehemalige Café „Schworck“ gefunden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen freuten sich die Verantwortlichen beim Sommer-Hock über einen „schönen ersten Erfolg“, um den Maschkeplatz modularhaft schöner zu ...

 In Zeiten des Kalten Krieges gab es ein flächendeckendes Sirenennetz. Nun muss dieses wieder aufgebaut werden.

Im Notfall heult die Sirene nicht nur, sie spricht

Ein möglicher regionaler oder gar bundesweiter Stromausfall beunruhigt Bürgermeister Clemens Maier schon seit langem. Nun ist der städtische Arbeitskreis „Stromausfall“ zu einem Zwischenergebnis gekommen und empfiehlt die flächendeckende Anschaffung von Sirenen für Trossingen. Der Gemeinderat folgt einstimmig der Empfehlung.

Knapp 104.000 Euro wird die Anlage, die von der Firma Hörmann Warnsysteme gebaut wird, kosten. „Die Firma ist der Marktführer und ihr Angebot an uns zeigt, dass sie es auch bleiben möchte“, so Hauptamtsleiter ...

 Susanne Wolf vom Kulturbüro Südwest, Sandra Mauch vom Rathaus, Kulturbeauftragter Frank Golischewski, Hauptamtsleiter Ralf Sulz

Kultur in Trossingen erobert sich die Bühnen zurück

Das städtische Kulturprogramm Trossingens soll aus der Corona-Starre erwachen. Ab Ende Juli wird es wieder Comedy-Veranstaltungen und Lesungen geben. Auf Konzerte und Musiktheater muss das Publikum jedoch noch warten und auch das Konzerthaus ist in der ersten Runde noch nicht dabei.

„Jammern nutzt nichts und außerdem haben alle Grund zu jammern“, fasst Frank Golischewski vom Kulturbüro Südwest – und damit zuständig für das städtische Kulturprogramm – seinen pragmatischen Ansatz zusammen.