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 Immer weniger Flüchtlinge begehen Straftaten.

Warum Asylbewerber häufiger in der Kriminalstatistik auftauchen

Dieser Satz hat gesessen: „Die Flüchtlinge sind im Kriminalitätsgeschehen angekommen.“ Das sagte der damalige Innen-Staatssekretär von Baden-Württemberg, Martin Jäger, als er im Frühjahr 2017 die Kriminalstatistik für das Vorjahr vorstellte. Ein Widerspruch zu Kanzlerin Angela Merkels Satz „Wir schaffen das“? Nein, sagen Kriminologen.

Es war der Höhepunkt der Flüchtlingskrise: Im Herbst 2015 kamen Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland.

Petra Olschowski

Kunstraub: Land will Vorreiter sein bei Museumssicherheit

Wann der Dieb im Museum zuschlug und wie er dabei vorging, ist auch Jahre nach dem Verlust eines kostbaren Diadems aus dem Badischen Landesmuseums nicht sicher. Folgen hat der erfolgreiche Beutezug dennoch: Drei Jahre nach dem Diebstahl verschärft das Land noch einmal die Vorschriften zur Sicherheit in Museen.

Ein neuer Leitfaden für die elf staatlichen Museen und das ZKM in Karlsruhe soll einen bereits vor zwei Jahren veröffentlichten Zehn-Punkte-Plan ergänzen und weitere Verluste wie das 1,2 Millionen Euro teure Diadem aus dem ...

Ein Mann tippt die Linke Taste seiner Computermaus an

Achtung gefälschter Onlineshop: Experten im Live-Chat

Minderwertige Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel, das zwar bestellt und bezahlt, aber nie geliefert wird - Internetbetrüger machen mit den Sorgen der Menschen während der Corona-Krise gute Geschäfte. Wie man gefälschte Onlineshops erkennt und sich vor Betrug schützen kann, dazu beraten Experten des Landeskriminalamts (LKA) und der Verbraucherzentrale am Dienstag in einem einstündigen Live-Chat.

„Da viele Menschen derzeit ihre Einkäufe im Internet erledigen, agieren Betrüger hier ganz bevorzugt“, sagte Ralf Michelfelder, Präsident ...

Achtung, Trickbetrüger

Einbrecher und Trickbetrug - Kriminalität in Corona-Zeiten

Die Innenstädte wirken wie leer gefegt. Geschäfte und Lokale haben geschlossen. Die Menschen sind wegen der Corona-Pandemie viel zu Hause. Es sind besondere Zeiten - auch für Verbrecher.

Wie sich die Ausgangsbeschränkungen auf die Kriminalität in Deutschland auswirken könnten...

EINBRÜCHE und DIEBSTÄHLE:

Langfinger haben es angesichts geschlossener Geschäfte und leerer Bahnen und Busse in den Großstädten schwer. „Der Ladendiebstahl hat natürlich stark abgenommen“, sagte Kriminaloberrätin Elke Schönwald vom ...

Polizei Blaulicht

Enkeltrick in Corona-Variante: 83-Jährige um Geld betrogen

Allen Warnungen der Polizei zum Trotz ist eine 83 Jahre alte Frau in Mannheim Corona-Trickbetrügern auf den Leim gegangen und um einen fünfstelligen Geldbetrag betrogen worden. Die unbekannten Täter nutzen den sogenannten Enkeltrick bereits seit einigen Tagen in einer neuen Variante: Sie geben sich dabei zum Beispiel als infizierte vermeintliche Angehörige aus und ziehen alten Menschen für angebliche Behandlungskosten das Geld aus der Tasche.

Auch die Frau in Mannheim wurde wegen einer angeblichen finanziellen Notlage von einer ...

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife

Enkeltrick: Kriminelle nutzen Corona-Krise für Abzocke

Es ist der sogenannte Enkeltrick in neuer Variante: Kriminelle nutzen die Corona-Krise und versuchen als vermeintliche Angehörige, alten Menschen für angebliche Behandlungskosten das Geld aus der Tasche zu ziehen. „Die Betrüger machen sich die Sorgen der Bevölkerung im Zusammenhang mit dem Coronavirus schamlos zunutze. Das ist eine besonders abstoßende und niederträchtige Vorgehensweise skrupelloser Krimineller“, sagte der Präsident des Landeskriminalamtes (LKA), Ralf Michelfelder, am Dienstag in Stuttgart laut einer Mitteilung.

Fünf Frühchen mussten notfallmäßig versorgt werden und konnten zum Glück gerettet werden.

Nach Panne beim LKA im Morphin-Fall: So gehen jetzt die Ermittlungen weiter

Von der Uniklinik Ulm selbst war auch am Mittwochabend auf Nachfrage keine Stellungnahme zu bekommen. Dabei sind noch viele Fragen offen, zum Beispiel: Wie geht der Betrieb in der Klinikklinik jetzt weiter? Wie hat sich die Klinik-Leitung gegenüber der betroffenen Krankschwester verhalten?

Die Ermittler hingegen wollen sich nach der Labor-Panne im Landeskriminalamt, durch die die 28 Jahre alte Krankenschwester unter dringenden Tatverdacht geraten und verhaftet worden war, nun auf die Protokolle der Vernehmungen konzentrieren.

Ralf Michelfelder spricht bei einer Pressekonferenz

Vergiftete Babys: Konsequenzen im LKA unklar

Im Fall der vergifteten Neugeborenen am Universitätsklinikum Ulm ist unklar, ob im Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg Konsequenzen aus der Panne gezogen werden. „Zu weiteren und zusätzlichen qualitätssichernden Maßnahmen in Folge dieses Vorgangs können aktuell noch keine Aussagen getroffen werden“, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit.

Am Dienstag hatte LKA-Präsident Ralf Michelfelder bekanntgegeben, dass das Morphium, das vermeintlich in einer Spritze mit Muttermilch im Spind einer Krankenschwester gefunden wurde, aus einem ...

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Wer hat die Frühchen vergiftet? Wie es zur folgenschweren Panne beim LKA kommen konnte

Ein wahrer Medizin-Krimi erschüttert derzeit die Uniklinik Ulm. Und es ist nicht abzusehen, dass er bald endet.

Fünf Frühchen waren im Dezember offenbar mit dem Schmerzmittel Morphin vergiftet worden. Die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein und präsentierte prompt eine mögliche Schuldige: eine Krankenschwester.

Doch nun kommt heraus: Die Frau ist aufgrund einer Panne des Landeskriminalamts festgenommen worden und saß zu Unrecht in U-Haft.

Universitätsklinik Ulm

Staatsanwaltschaft: Jemand wollte Babys vergiften

Im Fall der fünf Babys, denen an der Universitätsklinik Ulm Morphin verabreicht worden war, geht die Staatsanwaltschaft nach wie vor davon aus, dass jemand die Säuglinge vergiften wollte. Es bestehe noch immer „der dringende Verdacht, dass Morphin Auslöser der Krise in der Neonatologie war“, sagte Staatsanwalt Christof Lehr am Dienstag in Ulm.

Mit Blick auf die zu Unrecht verdächtigte Krankenschwester, die mehrere Tage in Untersuchungshaft gesessen hatte, sprach LKA-Präsident Ralf Michelfelder von einem Fehler seiner Behörde.