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Ajatollah Ali Chamenei

Chamenei warnt iranische Bevölkerung vor „Lügen der Feinde“

Angesichts der Massenproteste im Iran hat Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei die Bevölkerung davor gewarnt, sich aus dem Ausland durch Propaganda verführen zu lassen. «Die wichtigste Methode des Feindes ist heute Fälschung und Lüge», sagte das 83 Jahre alte Staatsoberhaupt in Teheran. «Die Fernsehsender, die Sie kennen und sehen, gehören dem Feind.» Ausdrücklich nannte Chamenei die USA. Auch Israel gilt als Erzfeind des islamischen Landes, Saudi-Arabien als regionaler Rivale.

 Die Proteste gegen die iranische Regierung gehen auch in Deutschland wie hier in München weiter. Derweil werden die Spannungen

Iran und Deutschland: Eine neue politische Eiszeit droht

„Lang und schwierig“ – so beschreibt die französische Außenministerin Catherine Colonna ihr jüngstes Telefonat mit ihrem iranischen Kollegen Hossein Amirabdollahian. Sieben Franzosen sitzen im Iran in Haft, und auch Deutsche, Österreicher, Spanier, Schweden sind festgenommen worden, weil sie die Protestwelle gegen die Islamische Republik angefacht haben sollen.

Amirabdollahian droht mit Konsequenzen gegen die europäische Unterstützung für die Demonstranten, doch die EU will neue Sanktionen gegen Teheran beschließen.

Cherson

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Die Rückeroberung der südukrainischen Gebietshauptstadt Cherson hat in der Ukraine Jubel und Hoffnungen auf weitere Vorstöße ausgelöst. «Wir vergessen niemanden, wir werden niemanden zurücklassen», versprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft in der Nacht zu Sonntag. Russland hatte seine Truppen aus allen am Nordwestufer des Dnipro gelegene Teilen des zuvor von ihm annektierten Gebiets Chersons abgezogen - darunter auch der Hauptstadt des Gebiets.

Revolutionsführer und Adressat der Protestierenden in Iran: Ajatollah Ali Khamenei bei einer Rede in Teheran.

Der Hohepriester

Ajatollah Ali Khamenei war in Iran schon an der Macht, als viele der Demonstranten, die seit acht Wochen gegen sein Regime protestieren, noch nicht geboren waren. Im Jahr 1989 wurde Khamenei zum Nachfolger von Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Khomeini bestimmt, des Gründers der Islamischen Republik. In seinen 33 Jahren an der Staatsspitze hat Khamenei eine Herrschaft der Hardliner zementiert, die nach seinem Tod die Theokratie verteidigen sollen.

Proteste im Iran

Irans Militärkommandeur verlangt Ende der Proteste

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Hussein Salami, hat ein Ende der seit mehr als 40 Tagen anhaltenden Straßenproteste verlangt.

«Die Demonstranten sollten die Geduld des Systems nicht überstrapazieren», warnte der General am Samstag nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. «Wir sagen es unseren Jugendlichen noch einmal: Heute ist der letzte Tag der Unruhen. Kommt nicht mehr auf die Straßen.» Niemand werde den Demonstranten erlauben, weiter Unsicherheit zu stiften und die Universitäten des Landes in ...

Proteste im Iran

Iran und Deutschland bestellen Botschafter ein

Angesichts der anhaltenden Demonstrationen in vielen iranischen Städten hat sich der Ton zwischen dem Iran und Deutschland weiter verschärft. Nach der Ankündigung eines härteren Vorgehens durch Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bestellten beide Länder am Donnerstag gegenseitig ihre Botschafter ein - eine scharfe Form des diplomatischen Protests. Dies verlautete am Abend aus dem Auswärtigen Amt. Unterdessen versuchten Demonstranten im Nordwesten des Irans nach verschiedenen Berichten, die Gebäude von staatlichen Behörden zu besetzen.

Russlands Präsident Putin

Putin: Mehr Kooperation mit Iran bei „Terrorbekämpfung“

Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit dem Iran bei der Abwehr terroristischer Bedrohungen zu verstärken. «Ich möchte die Bereitschaft der russischen Seite zum weiteren Ausbau der Kooperation mit unseren iranischen Partnern in Richtung Antiterrorkampf bekräftigen», heißt es in einem Telegramm Putins an Irans Präsidenten Ebrahim Raisi. Es wurde am Donnerstag auf der Internetseite des Kremls veröffentlicht.

Putin sprach der Führung in Teheran sein Beileid wegen des Anschlags in der Stadt Schiras ...

Viele Tote nach Angriff in iranischer Großstadt

Iran: Mindestens 15 Tote nach mutmaßlichem IS-Terroranschlag

Bei einem Terroranschlag in der südiranischen Großstadt Schiras sind nach Angaben staatlicher Medien mindestens 15 Menschen getötet worden. In der Millionenstadt sollen an der schiitischen Heiligstätte Schah Tscheragh zudem Dutzende weitere Menschen verletzt worden sein, berichtete das Staatsfernsehen. Augenzeugen zufolge gab es rund um den Schrein ein großes Aufgebot an Polizei und Sicherheitskräften.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Attacke auf einem Telegram-Kanal für sich.

 Weltweit wie hier in Washington solidarisieren sich Menschen mit den Protestanten im Iran.

Proteste im Iran: Welche Szenarien jetzt denkbar sind

Seit mehr als fünf Wochen rollt die Protestwelle im Iran, doch die Führung der Islamischen Republik bekommt den Aufstand nicht in den Griff. Inzwischen zeichnen sich Szenarien für die Zukunft des Landes ab. Ein Überblick.

Dass die Regierung von Präsident Ebrahim Raisi kein Rezept gegen die Demonstrationen findet, liegt am Charakter der Proteste, die sich von früheren Massenbewegungen gegen das Regime unterscheiden. Der Aufstand wird von jungen Leuten und besonders von jungen Frauen getragen, nährt sich aus allen sozialen Schichten ...

Trauer und Wut vor der iranischen Botschaft in Kiew. Viele Ukrainer sind überzeugt, dass Russland mit Drohnen aus iran angreift.

Die gefährliche Freundschaft zwischen dem Iran und Russland

Offiziell will die iranische Regierung nichts mit den Kamikaze-Drohnen zu tun haben, die seit Tagen ukrainische Städte angreifen. Die Islamische Republik liefere keine Waffen an Russland oder die Ukraine, teilte das Teheraner Außenamt mit. Inoffiziell feiern iranische Hardliner in sozialen Medien jedoch den Einsatz iranischer Drohnen.

Überreste der Waffen in der Ukraine deuten ebenfalls auf iranische Lieferungen hin. Nach Medienberichten will der Iran bald auch Raketen nach Russland exportieren.