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Gaffer an einer Unfallstelle (Symbolfoto)

Nach Schock-Video: Polizeigewerkschaft will Gaffern Handys wegnehmen

Das Video machte bundesweit Schlagzeilen: Nach einem tödlichen Lkw-Unfall bei Nürnberg platzt dem Polizisten Stefan Pfeiffer der Kragen. „Da liegt er, wollen Sie ihn sehen?“, ruft er einem Gaffer zu. „Schämen Sie sich!“ Einem anderen bietet er an, er könne gern aussteigen „und sich die Leiche anschauen“. Bei dem Unfall war ein 47-jähriger Mann gestorben, der mit seinem Sattelzug auf einen vorausfahrenden Lastwagen aufgefahren war.

Rund eine Woche danach steht Pfeiffer in München in einem Konferenzraum der Deutschen ...

Rainer Nachtigall

Polizeigewerkschaft fordert härteres Vorgehen gegen Gaffer

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert ein härteres Vorgehen gegen Gaffer. Das Handy als „Tatwerkzeug“ solle Autofahrern weggenommen werden, die schwere Unfälle filmen oder fotografieren. „Das würde einen nachhaltigen Eindruck auf die Täter und potenzielle Nachahmer haben“, sagte der bayerische Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Rainer Nachtigall, am Mittwoch in München.

Außerdem müsse das Fotografieren von Toten unter Strafe gestellt werden.

Polizeigewerkschaft fordert härteres Vorgehen gegen Gaffer

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert ein härteres Vorgehen gegen Gaffer. Das Handy als „Tatwerkzeug“ solle Autofahrern weggenommen werden, die schwere Unfälle filmen oder fotografieren. „Das würde einen nachhaltigen Eindruck auf die Täter und potenzielle Nachahmer haben“, sagte der bayerische Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Rainer Nachtigall, in München. Außerdem müsse das Fotografieren von Toten unter Strafe gestellt werden. Bislang könne laut Paragraf 201a des Strafgesetzbuches nur das Ablichten von lebenden Unfallopfern bestraft ...

Polizeigewerkschaft fordert strengeres Waffengesetz

Der bayerische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat sich für ein Verbot von mitgebrachten Messern an öffentlichen Orten und bei Großveranstaltungen ausgesprochen. „Es gibt hierzulande überhaupt keinen Grund, bewaffnet zu sein und ein Messer mitzuführen“, sagte der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall am Montag. Am vergangenen Wochenende wurden allein in Nürnberg drei Menschen mit Stichwaffen lebensgefährlich verletzt.

„Messer sind leicht zu beschaffen, relativ einfach mitzuführen und kommen offensichtlich immer ...

Grenzkontrolle

Polizeigewerkschaft: Schleierfahndung statt Grenzkontrolle

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) möchte die stationären Kontrollen an der österreichischen Grenze beenden. Der Erfolg der Schleierfahnder mit ihren mobilen Kontrollen machten die Kontrollen am Schlagbaum entbehrlich, sagte der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall am Montag. Seit Dezember 2016 seien an drei Grenzübergängen ständig Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei im Schichtdienst im Einsatz. Jede Woche fehlten 600 Beamte für andere Aufgaben.

Ein Blaulicht ist vor der Frauenkirche zu sehen

Missbrauchsfall wirft erneut Schlaglicht auf Polizei

Nach dem Münchner Polizeiskandal um mutmaßlich antisemitische Videos gibt es bei der Polizei nun Aufregung um einen Missbrauchsfall. Ein Polizist aus dem Münchner Umland sitzt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen in Untersuchungshaft, wie das bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag mitteilte. Die Ermittler gehen von mindestens zwei Vorfällen sowie von einem Fall der Verbreitung pornografischer Schriften aus.

Polizeigewerkschaft: Statistik zu Messerangriffen in Bayern

Nach dem Messerangriff auf eine Frau in Nürnberg hat der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) bayernweite Zahlen zu Straftaten mit Messern gefordert. Eine polizeiliche Statistik dazu sei dringend notwendig, um sich ein Bild der Lage zu machen, erklärte der Landesvorsitzende Rainer Nachtigall am Dienstag in München. Ein Lagebild würde der Polizei einen genaueren Überblick über die Umstände, die Anzahl der Straftaten sowie die Herkunft von Täter und Opfer geben.

 Der baden-württembergische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Hans-Jürgen Kirstein.

Polizeigewerkschaft bedauert Urteil

Der baden-württembergische Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) bedauert das Urteil aus Karlsruhe – und betont den Nutzen der Erfassung von Autokennzeichen zu Fahndungszwecken. „Ich finde es schade im Interesse unserer Kolleginnen und Kollegen. Man nimmt uns ein Instrumentarium, um Verbrecher zu finden“, sagte GdP-Landesvorsitzender Hans-Jürgen Kirstein im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

„Man macht das nicht zum Spaß, weil man irgendwelche Leute kontrollieren möchte.

Kennzeichenerkennungs-Anlage

Neuer Streit über automatische Kennzeichenerfassung

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gibt es in Bayern neuen Streit über den automatischen Abgleich von Kfz-Kennzeichen mit Fahndungsdaten der Polizei. Die Karlsruher Richter erklärten die bayerischen Regelungen am Dienstag zum Teil für verfassungswidrig - und zwingen die Staatsregierung dazu, das Gesetz bis Ende des Jahres entsprechend nachzubessern. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte allerdings, grundsätzlich sei die Kennzeichenerkennung mit der Verfassung vereinbar, und sprach von einem wichtigen Instrument der Polizei ...

Kennzeichenerkennungsanlage

Verfassungsrichter bremsen beim Kennzeichenabgleich

Das Bundesverfassungsgericht schützt Autofahrer vor einer zu weitgehenden Erfassung ihrer Nummernschilder durch die Polizei. Nach Klagen mehrerer Betroffener aus Bayern, Hessen und Baden-Württemberg erklärten die Karlsruher Richter die Vorschriften zum automatischen Abgleich von Kfz-Kennzeichen mit Fahndungsdaten in den drei Ländern zum Teil für verfassungswidrig. In Bayern befeuerte das Urteil den Streit zwischen Staatsregierung und Grünen und SPD zur automatischen Kennzeichenerfassung.