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ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 macht Verlust

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 schreibt rote Zahlen. Die Zuschauer sahen in den vergangenen Monaten zwar wieder etwas mehr Fernsehen, aber die Werbekunden schalteten viel weniger Spots. Die Folge: Der Konzernumsatz fiel im zweiten Quartal um 25 Prozent auf 709 Millionen Euro, und unter dem Strich blieb ein Verlust von 61 Millionen Euro.

Vorstandssprecher Rainer Beaujean sah am Freitag jedoch ein wenig Licht am Ende des Tunnels: Im Juli seien die Werbeerlöse nur noch um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr, und „im August zeichnet ...

ProSiebenSat.1 Media SE

Werbeeinnahmen bei ProSiebenSat.1 im Keller

Das Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 läuft in der Corona-Krise weiterhin schlecht. Vorstandssprecher Rainer Beaujean sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung: „Im April und Mai hatten wir bei den TV-Werbeeinnahmen ein Minus von rund 40 Prozent. Auch im Juni sehen wir noch keine Verbesserungen.“ Das Geschäft der Red Arrow Studios werde durch Produktionsverschiebungen ebenfalls beeinträchtigt.

„In der Krise tendieren Werbekunden leider dazu, Marketingbudgets zu kürzen oder zu verschieben“, erklärte Beaujean.

Dax schließt im Minus - Zurückhaltung vor Fed-Entscheidungen

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben kurz vor der Veröffentlichung geldpolitischer Beschlüsse der US-Notenbank Fed Vorsicht walten lassen.

Der Leitindex Dax weitete seine Vortagesverluste etwas aus und schloss 0,70 Prozent tiefer bei 12.530,16 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gab um 0,49 Prozent auf 26.393,34 Zähler nach.

Die Fed dürfte an ihrem Corona-Krisenkurs zunächst kaum etwas ändern. Beachtung sollten vor allem neue Prognosen zu Wachstum, Inflation und Arbeitsmarkt finden.

Mediaset attackiert ProSiebenSat.1-Führung

Kurz vor der Hauptversammlung von ProSiebenSat.1 hat der größte Aktionär, der italienische Mediaset-Konzern, die Führung des Münchner Fernsehkonzerns kritisiert. ProSiebenSat.1 habe „in den letzten Jahren versucht zu überleben, ohne eine Strategie für sein Mediengeschäft zu haben“, sagte Mediaset-Finanzchef Marco Giordani dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Weil ProSiebenSat1. auch Internet-Portale wie Verivox und Parship betreibe, hätten „die Sender gelitten und Marktanteile an RTL verloren“.

Blick auf das Logo der ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 spart und bangt

Die Menschen schauen in der Corona-Krise mehr Fernsehen, aber die Wirtschaft bucht weniger Werbung - das bekommt der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 nun deutlich zu spüren. Im April brachen die Einnahmen im Werbefernsehen um 40 Prozent ein, wie der neue Vorstandssprecher Rainer Beaujean am Donnerstag sagte. Bereits im ersten Quartal war der Gewinn um 75 Prozent auf 31 Millionen Euro gefallen. Eine Prognose für das laufende zweite Quartal oder das Gesamtjahr sei nicht möglich, sagte Beaujean.

Rainer Beaujean spricht auf einer Pressekonferenz

ProSiebenSat.1 streicht Prognose und Dividendenvorschlag

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 nimmt wegen der Corona-Krise Jahresprognose und Dividendenvorschlag zurück. Aufgrund des derzeitigen Stillstands der Weltwirtschaft und der daraus resultierenden erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheit sei es aktuell nicht möglich, einen Ausblick auf das finanzielle Ergebnis im zweiten Quartal und für das Gesamtjahr zu geben, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in Unterföhring bei München mit.

Zudem haben demnach Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das ...

Das Logo der Mediengruppe ProSiebenSat.1 Media SE

Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 unter Druck

Der Fernsehsender ProSiebenSat.1 kämpft weiter mit sinkenden Erlösen und Gewinnen im Werbefernsehen, kann das aber mit seinen Internetshops und seinem Produktionsgeschäft teilweise ausgleichen. Der Konzernumsatz wuchs im vergangenen Jahr um 3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 66 Prozent auf 413 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Allerdings war der Gewinn im Vorjahr wegen hoher Abschreibungen auf Ladenhüter im Programm eingebrochen.

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze darf wieder ins Büro

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze kann nach einem Coronavirusfall in dem Medienkonzern wieder in der Firmenzentrale arbeiten. Das sagte eine Sprecherin am Mittwoch. In der Düsseldorfer Niederlassung hatte es einen Coronafall gegeben, Conze war in Kontakt mit einem Mitarbeiter gewesen, der seinerseits den infizierten Kollegen getroffen hatte.

Deswegen hatte der Vorstandschef zeitweise zu Hause gearbeitet, bis sichergestellt war, dass er sich nicht selbst infiziert hatte.

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze in Quarantäne

ProSiebenSat.1-Chef Max Conze und sein Finanzvorstand Rainer Beaujean müssen nach einem Coronavirus-Fall im Konzern von zu Hause aus arbeiten und haben die geplante Bilanz-Pressekonferenz in Unterföhring abgesagt. Sie werden die Zahlen am Donnerstag per Webcast im Internet präsentieren, wie eine Sprecherin am Dienstag sagte. Ein Mitarbeiter in Düsseldorf habe sich mit dem Virus infiziert. Seine Kontaktpersonen und deren Kontakte in Unterföhring - insgesamt rund 200 Menschen - arbeiteten deshalb seit einer Woche vorsorglich im Homeoffice, ...

Das Logo und der Schriftzug der ProSiebenSat.1 Media SE

ProSiebenSat.1 nimmt Gewinneinbruch in Kauf

Die deutsche Wirtschaft ist im Abschwung und spart bei der TV-Werbung - das bekommt auch der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 zu spüren. Die Erlöse im Kerngeschäft sanken im dritten Quartal um sechs Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Vorstandschef Max Conze treibt den Umbau des Konzerns jedoch weiter voran, investiert in die Streaming-Plattform Joyn sowie digitale Werbung und nimmt dafür auch in Kauf, dass der Quartalsgewinn um 74 Prozent auf 33 Millionen Euro einbrach.