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 Ein deutlich gekennzeichneter und durchgängiger Radweg soll künftig von Schmalegg kommen durch Ravensburg bis nach Weingarten f

Radwegausbau in Ravensburg nimmt erste politische Hürde

Der geplante durchgängige Radweg von Schmalegg bis Weingarten stößt in der Kommunalpolitik überwiegend auf Zustimmung: Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat den Plänen für die sogenannte Radvorrangroute mehrheitlich zugestimmt. Baubürgermeister Dirk Bastin bezeichnete die Route als Beitrag zu einer Verkehrswende und lobte, dass sich viele Radfahrer mit Ideen bis kurz vor der Sitzung eingebracht haben. Entgegen ihrer Forderung, den Weg durch die Nordstadt zu führen, werde der Routenverlauf aber nicht mehr geändert.

 Sicher unterwegs auf einem Radweg: Die Stadt Ravensburg arbeitet an mehreren Fronten an einer Verbesserung der Situation für Ra

Radfahrer halten geplante Radverbindung in Ravensburg nicht für optimal

Nach der Vorstellung der geplanten Radverbindung zwischen Schmalegg und Weingarten in der „Schwäbischen Zeitung“ haben sich passionierte Fahrradfahrer mit einem eigenen Routenvorschlag zu Wort gemeldet.

Der Streckenverlauf, wie ihn die Verwaltung plant, sei nicht optimal. Wenn schon viel Geld in die Hand genommen werde, müsse die Route den Bedürfnissen möglichst vieler Radfahrer gerecht werden. Die Stadt hält den alternativen Routenvorschlag nicht für sinnvoll.

Radfahrer fährt auf einer Straße zwischen parkenden Autos

Eine halbe Million Euro fließt in eine bessere Radverbindung

Mit knapp einer halben Million Euro will die Stadt Ravensburg die Radverbindung von Schmalegg bis Weingarten verbessern. In erster Linie soll es dabei um die Sicherheit und den Komfort der Fahrradfahrer gehen.

Das geht aus einer Sitzungsvorlage für den Ausschuss für Umwelt und Technik der Stadt Ravensburg hervor, der am Mittwoch über die Pläne abstimmt. Geld dafür kommt vom Bundesumweltministerium. Entlang der Strecke soll man bald auch Elektroräder ausleihen können.

 Leicht verletzte Frau nach Fahrradunfall.

Pedelec-Fahrerin will Kind ausweichen und stürzt

Eine 54-jährige Pedelec-Fahrerin hat sich bei dem Versuch, einem 11-jährigen BMX-Fahrer auf dem Radweg entlang der Schmalegger Straße, auszuweichen leicht verletzt.

Die Frau fuhr am Montag gegen 16.30 Uhr auf dem Radweg in Richtung Schmalegg, als ihr beim Karmeliterhof der Elfjährige entgegen kam. Als die 54-Jährige deshalb auf die rechte Seite auswich, geriet sie mit dem Lenker an eine Hecke, verlor die Kontrolle über ihr Pedelec und stürzte.

 Dieses Team hat das neue Mobilitätskonzept für Ravensburg und Weingarten erarbeitet. Unser Foto zeigt von links André Schute (R

Neue Mobilität nimmt konkrete Formen an

Weniger Verkehrsaufkommen und ein deutlicher Rückgang an schädlichen Abgasen aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren haben sich die Technischen Werke Schussental (TWS) in enger Zusammenarbeit mit den Städten Ravensburg und Weingarten zum Ziel gesetzt. Dazu haben sie ein Programm aufgelegt, dessen Umsetzung bereits begonnen hat. TWS-Geschäftsführer Andreas Thiel-Böhm und das damit befasste Projektteam sowie Weingartens Bürgermeister Alexander Geiger, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Energieunternehmens, stellten es am Montag der Presse vor.


Mehr Rücklagen als Schulden: Kämmerer Gerhard Engele (links) und Oberbürgermeister Daniel Rapp blicken optimistisch in die Zuku

Stadt investiert in Straßen, Radwege und Kitas

Die Kasse der Stadt Ravensburg wird nächstes Jahr mehr Rücklagen als Schulden ausweisen. Oberbürgermeister Daniel Rapp und Kämmerer Gerhard Engele hatten angesichts dieser Entwicklung entsprechend viel Spaß bei der Vorbereitung des Haushalts für 2018, der am Montag im Gemeinderat eingebracht wird. „Es war ein harter Weg in den vergangenen Jahren, aber bei der Betrachtung des Saldos sind wir jetzt schuldenfrei“, sagt Rapp.

Der Schuldenstand der Stadt liegt Ende 2017 bei 28,7 Millionen Euro (Ende 2016 waren es 33,2 Millionen Euro).

Frau stürzt in Baugrube

Leicht verletzt wurde eine 26-jährige Fußgängerin bei einem Sturz in eine etwa einen Meter tiefe Baugrube am frühen Sonntagmorgen, gegen 3.30 Uhr, auf dem Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße 7975. Die Frau war von Neuhagenbach in Richtung Schmalegg auf dem unbeleuchteten Weg gegangen, gestolpert und in das Loch gefallen. Vermutlich hatten Unbekannte die Absperrung und Warnschilder um die Grube, die im Bereich einer Baustelle aufgrund Leitungsarbeiten aufgestellt waren, entfernt.

Streit um Gehweg mündet in Enteignungsverfahren

Der Bau eines Radwegs an der Ostseite der Straße, die unterhalb von Kirche, Schule und Rathaus in Schmalegg entlang führen soll, steht schon seit vielen Jahren weit oben auf der Wunschliste des Ortschaftsrats. 2015 wurde das Vorhaben endlich in den Haushaltsplan aufgenommen. Jetzt soll ein Enteignungsverfahren für einen baldigen Baubeginn 2016 sorgen.

„Wir haben lange Grundstücksverhandlungen geführt, zunächst mit einer Erbengemeinschaft, zuletzt mit einer Einzelperson, in deren Eigentum sich das fragliche Grundstück befindet.


Vinzenz Höss

Ortsvorsteher sorgen sich um Strukturen

Die drei Ravensburger Ortschaften Eschach, Taldorf und Schmalegg waren in den Haushaltsdebatten vergangener Jahre immer mal wieder Gegenstand von Sparvorschlägen. Vor allem der frühere Fraktionschef der Freien Wähler, Werner Fricker, träumte von einer Fusion der Verwaltungen, um Doppelstrukturen abzuschaffen.

Dies ist im Rahmen der Haushaltskonsolidierung Bestandteil eines Prüfauftrags an die GPA. Dass das den drei Ortsvorstehern Sorgen macht, war in ihren Beiträgen in der Debatte deutlich zu spüren.

Auch Vinzenz Höss beugt sich dem Spardiktat

Der Haushalt der Ortschaft Taldorf trage „die Handschrift eine Sparkommissars“ und zeige Mitverantwortung für die Finanzsituation der Gesamtstadt Ravensburg. So eröffnete Ortsvorsteher Vinzenz Höss seine Etatrede. An Publicity für die Ortschaften habe es nicht gefehlt, wobei Höss offensichtlich die von FWV-Chef Werner Fricker ausgelöste Debatte über die Existenzberechtigung von drei Ravensburger Ortschaften mit jeweils eigenständiger Verwaltung meinte.