Suchergebnis

Streit mit Rackete: Ermittlungen gegen Salvini eingestellt

Die Staatsanwaltschaft in Mailand hat Ermittlungen gegen Matteo Salvini wegen einer Beleidigungsklage der früheren „Sea-Watch“-Kapitänin Carola Rackete eingestellt. Das berichteten italienische Medien unter Berufung auf die Behörde. Der frühere Innenminister Italiens und Carola Rackete hatten sich 2019 heftige Auseinandersetzungen über die harte Flüchtlingspolitik Roms geliefert. Sie warf dem Politiker auch vor, Menschen zum Hass anzustacheln. Außerdem wurde bekannt, dass die Ermittlungen gegen Rackete wegen ihrer Hafen-Einfahrt trotz Verbots ...

Italiens Senat hebt Salvinis Immunität auf

Senat in Rom macht Weg frei für Prozess gegen Salvini

Der Senat in Rom hat die Immunität des ehemaligen italienischen Innenministers Matteo Salvini aufgehoben. Damit wird ein Prozess gegen den Chef der rechten Lega wegen seiner harten Anti-Flüchtlingspolitik in dessen Regierungszeit möglich.

Bei der Abstimmung votierte eine große Mehrheit der Parlamentskammer für die Aufhebung, wie der Senat am Abend mitteilte. Die Senatoren von Salvinis Lega beteiligten sich nicht und verließen vorher den Saal.

Wolf Maahn

Wolf Maahn: Das Klima-Problem kann die Welt vereinen

Mit seinem neuen Studioalbum setzt sich der Rocksänger und Songwriter Wolf Maahn für den Klimaschutz ein und will die besonders Wohlhabenden ködern. Die Deutsche Presse-Agentur sprach mit dem 64-Jährigen über Reggae als Protest-Sound, Politik im Pop - und ein ungewöhnliches Charity-Projekt.

Frage: Sie legen mit „Break Out Of Babylon“ ein sehr politisches Album vor, dessen Songs stark vom Reggae geprägt sind. Wie kam es zu dieser Kombination?

Carola Rackete

Berufung gegen Freilassung von Kapitänin Rackete abgewiesen

Das Oberste Gericht in Italien hat die Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Freilassung der deutschen Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete abgewiesen.

„Es ist sehr gut gelaufen, Carola hätte nicht festgenommen werden dürfen“, sagte ihr Anwalt Leonardo Marino der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Die Entscheidung kann nun Folgen für die laufenden Ermittlungen gegen Rackete in Italien haben.

Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent hatte letzten Sommer Berufung beim Kassationsgericht in Rom eingelegt, ...

„Sea-Watch 3“ nimmt etwa 60 Migranten an Bord

Das deutsche Flüchtlings-Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ hat etwa 60 Menschen nördlich der libyschen Gewässer an Bord genommen. Die Organisation twitterte, das Aufklärungsflugzeug der Helfer habe das Boot aus der Luft gesichtet. Danach seien die in Seenot geratenen Migranten in internationalen Gewässern gerettet worden. Das Schiff war zeitweise von der deutschen Kapitänin Carola Rackete kommandiert worden. Dann wurde es wegen des immer wiederkehrenden Streits um die Aufnahme Geretteter in Italien festgehalten.

Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ wieder im Mittelmeer im Einsatz

Das deutsche Flüchtlings-Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ ist nach einer fast sechs Monate langen Beschlagnahmung wieder zu einem Einsatz auf dem Mittelmeer aufgebrochen. Das Schiff habe den Hafen von Licata in Sizilien verlassen und sei auf dem Weg in die Such- und Rettungszone vor Libyen, teilte die Hilfsorganisation Sea-Watch mit. Mit dem Schiff war die deutsche Kapitänin Carola Rackete mit 53 Migranten Ende Juni unerlaubt in einen italienischen Hafen gefahren.

Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ wieder frei

Das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“, mit dem die deutsche Kapitänin Carola Rackete im Sommer unerlaubt in einen italienischen Hafen gefahren war, ist wieder frei. Die Beschlagnahmung sei nach einer Entscheidung des Zivilgerichts in Palermo aufgehoben worden, teilte die Hilfsorganisation Sea-Watch mit. Rackete war Ende Juni trotz eines Verbots des damaligen italienischen Innenministers Matteo Salvini mit Dutzenden geretteten Migranten in den Hafen von Lampedusa eingefahren.

Uwe Doll

Kapitän von Rettungsschiff: „Was ich jetzt mache, ist sinnvoller als alles andere“

Rettungsschiffe haben in der vergangenen Woche auf dem Mittelmeer mehr als 300 Migranten aufgenommen. Allein die „Alan Kurdi“, die von der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye betrieben wird, rettete am Donnerstag 84 Menschen von zwei Schlauchbooten aus Seenot und liegt im Augenblick südöstlich der italienischen Insel Lampedusa.

Der Kapitän der „Alan Kurdi“, Uwe Doll, sagte im Gespräch mit Ludger Möllers, es gebe noch keinen Aufnahmestaat für die Geretteten.

Zwei Bootsflüchtlinge in Rottenburg angekommen

Die Stadt Rottenburg hat wie angekündigt Bootsflüchtlinge aufgenommen. Die zwei jungen Männer aus Somalia wurden nach Angaben einer Sprecherin der Stadt im Kreis Tübingen vom Donnerstag in einer Wohnung untergebracht. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Rottenburg hatte im Juni wie andere deutsche Städte angekündigt, Flüchtlinge vom Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ aufzunehmen. Das Hilfsorganisationsschiff mit Kapitänin Carola Rackete geriet in die Schlagzeilen, als die etwa 50 Menschen wochenlang an Bord ausharren mussten, ...

Demonstranten auf der Straße

Der große Kollaps bleibt aus

Die Hauptverkehrsachse von Berlin ist lahmgelegt, die Siegessäule blockiert. Es läuft nichts mehr. Außer einsamen Touristen, die ihre Koffer mitten über die Straße am Schloss Bellevue vorbeirollen. Denn der Bus 100 zwischen Bahnhof Zoo und Brandenburger Tor ist komplett eingestellt. „Wo könnten wir besser stören als in Berlin?“, fragt eine Demonstrantin. Die Aktivisten von Extinction Rebellion (XR) haben es geschafft – sie haben den Verkehr zum Erliegen gebracht.