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Sonderzahlung

Corona-Prämien: Der Staat gibt am meisten

Netto wie brutto: Zehntausende Beschäftigte in Deutschland erhalten Corona-Prämien. Mal sind es einige hundert Euro, manchmal vierstellige Summen ohne Abzug von Steuern oder Abgaben, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Am besten schnitten in diesem Punkt zuletzt die 1,1 Million Beschäftigten der Länder im Tarifpoker ab. Sie bekommen bis spätestens März 1300 Euro als Corona-Prämie. 1000 bis 1100 Euro wurden im Herbst rund 170.

Umweltminister Franz Untersteller

Kritik der Opposition: Untersteller berät Energieversorger

Die Opposition sieht den neuen Beraterjob des früheren Umweltministers Franz Untersteller (64) beim Mannheimer Versorger MVV kritisch. Die SPD monierte, das Engagement des Grünen habe «definitiv ein Geschmäckle», weil er zuvor zehn Jahre als Minister für die Rahmenbedigungen der Energiewirtschaft zuständig war. Sie mahnt eine baldige Regelung für eine «Abkühlphase» für ausscheidende Politiker an.

FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hält die Tätigkeit knapp neun Monate nach Unterstellers Ausscheiden aus dem Amt für zu früh.

Dax

Dax schließt im Plus - Kurse trotzen hoher Inflation in USA

Hohe Inflationszahlen aus den USA haben den deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte nicht mehr belastet. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Dezember zwar auf den höchsten Stand seit fast 40 Jahren, damit hatten Investoren und Analysten aber bereits gerechnet.

Der Dax setzte am Mittwoch die Erholung vom Vortag fort, er schloss mit plus 0,43 Prozent auf 16.010,32 Punkte wieder über der 16 000er Marke. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel legte mit 0,68 Prozent auf 34.

Ex-Minister Franz Untersteller

Neun Monate nach Ausstieg: Untersteller berät MVV

Bis vor kurzem war er als Minister für die Energiewirtschaft im Südwesten zuständig, jetzt berät er einen der größten Versorger in Deutschland: Der frühere grüne Umweltminister Franz Untersteller (64) wird etwa neun Monate nach dem Ausstieg aus der Politik den Mannheimer Energieversorger MVV beraten. Er werde den Austausch zwischen dem Unternehmen und Kommunen bei der Senkung der CO2-Emissionen und Lösungen für umweltfreundliche Citys fördern, teilte die MVV am Dienstag mit.

Gelbe Fässer für Atommüll im Endlager in Morsleben: Seit 2001 wird dort auf die Lagerung radioaktiver Abfälle endgültig verzicht

Die Rückkehr der Atomdebatte in Europa

Wer hätte das gedacht: Atomkraft schien in Europa, vor allem in Deutschland, eher ein Randthema zu sein. Wind- und Solarenergieanlagen sowie Wasserkraftwerke galten für die Energiewende als wesentlich. Doch jetzt ist die Debatte, die viele für abgeschlossen hielten, wieder da. Der Grund: Atomkraft erzeugt Strom, ohne klimaschädliche Gase auszustoßen.

Die EU jedenfalls möchte Atomenergie zumindest übergangsweise als nachhaltig und damit als ökologisch investitionsfähig ansehen.

Hier wird noch gebaggert: Tourguide Horst Lehmann zeigt den laufenden Betrieb im Tagebau Welzow-Süd.

Gewaltige Narben auf der Erdoberfläche: Was nach dem Tagebau übrig bleibt

Sei wie die Stechpalme! „Die Stechpalme hat sich immer an die sich verändernden Verhältnisse anpassen können“, sagt Philipp Nellessen an einem sonnigen Brandenburger Septembermorgen, ehe er zur Schaufel greift. Er ist im Vorstand der Leag, des zweitgrößten deutschen Stromerzeugers nach der RWE. 2019 hatte die Leag einen Marktanteil von 16,2 Prozent, mehr als Vattenfall und Eon zusammen.

Allerdings: Der Leag-Strom stammt fast vollständig aus Braunkohle.

RWE

RWE plant mit Partner drei Windparks in der Nordsee

Der Energiekonzern RWE baut seine Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien aus.

Gemeinsam mit dem kanadischen Elektrizitätsversorger Northland Power sollen drei Windparks mit einer Gesamtkapazität von 1,3 Gigawatt entwickelt werden, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Dafür wurde ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, an dem RWE 51 Prozent hält und die Kanadier die restlichen Anteile.

Die drei Windparks sollen 2026 beziehungsweise 2028 den Betrieb aufnehmen.

Dax

Dax verfehlt Rekordhoch nur knapp

Der Dax hat am Mittwoch sein Rekordhoch nur knapp verpasst. Der deutsche Leitindex baute in einem weiterhin positiven Börsenumfeld seine jüngsten Gewinne aus und zog zwischenzeitlich bis auf 16.285 Punkte an.

Damit war der im November bei 16.290 Punkten erreichte Höchststand greifbar nahe. Zum Handelsschluss stand noch ein Plus von 0,74 Prozent auf 16.271,75 Punkte auf der Kurstafel. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen legte um 0,30 Prozent auf 35.

AKW Gundremmingen abgeschaltet

Gundremmingen vom Netz: Minister betont Sicherheitsvorgaben

Nach der Abschaltung des vorletzten Atommeilers in Bayern hat Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) die strengen Sicherheitsvorgaben beim Rückbau betont. «Die Sicherheit von Mensch und Umwelt steht an erster Stelle.» Das Kernkraftwerk im schwäbischen Gundremmingen hat im Rahmen des Atomausstiegs am Silvesterabend seinen Betrieb eingestellt.

Weiter sagte er am Samstag: «Jetzt kommt es darauf an, die Energiewende als Basis für den Klimaschutz erfolgreich zu gestalten.

Atomausstieg

Drei Kernkraftwerke abgeschaltet - Atomausstieg rückt näher

Countdown für den Atomausstieg: Am Silvesterabend sind drei der sechs verbliebenen Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet worden. Die letzten drei Meiler sollen in genau einem Jahr vom Netz gehen - dann wäre der Ausstieg offiziell beendet.

Die Atomkraftwerke in Brokdorf (Schleswig-Holstein), Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen (Bayern) wurden nach Angaben der Betreiber in den letzten Stunden von 2021 stillgelegt. Der gesetzlich vorgeschriebene Rückbau der Atomkraftwerke wird noch viele Jahre in Anspruch nehmen - in ...