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Atomkraftwerk Gundremmingen

Kernkraftwerke müssen Leistung wegen Hitze nicht drosseln

Die derzeitige Hitze hat bislang keine Folgen für den Betrieb der Atomkraftwerke in Bayern. „Es gibt aktuell keine hitzebedingten Betriebseinschränkungen beim Kernkraftwerk Isar 2“, erklärte ein Sprecher des Betreibers Preussen Elektra. Auch in den kommenden Tagen seien keine zu erwarten. In den vergangenen Jahren sei ein hitzebedingtes Abschalten von Isar 2 nicht erforderlich gewesen.

Neben Isar 2 im niederbayerischen Essenbach ist aktuell noch das Kernkraftwerk Gundremmingen Block C am Netz.

Klimaproteste im Rheinischen Revier nach drei Tagen beendet

Mehrere Tausend Menschen haben sich am Wochenende an Protesten für mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohlerevier beteiligt. Nach Angaben der Initiative Ende Gelände waren an den drei Tagen rund 6000 Menschen an Blockaden des Tagebaus Garzweiler und von Bahnlinien zu zwei Braunkohlekraftwerken beteiligt. Nach dem Sturm mehrerer Hundert Klimaschützer in den Braunkohle-Tagebau Garzweiler war die Polizei 48 Stunden lang im Dauereinsatz. Vielfach wurden Aktivisten von dem Betriebsgelände des Energieversorgers RWE entfernt.

Klima-Aktivisten wehren sich heftig

Die Polizei hat bei den Klima-Protesten im rheinischen Braunkohlerevier weiter alle Hände voll zu tun. Brennpunkte sind die Tagebauflächen in Garzweiler und Jackerath bei Aachen. Mehrere Hundert Demonstranten, viele vom Bündnis „Ende Gelände“, stürmten gestern auf das Betriebsgelände des Energieversorgers RWE in Garzweiler. Die Polizei stieß dabei wie auch in Jackerath auf heftige Gegenwehr der Aktivisten. Die Räumung von Garzweiler dauerte immer noch an.

Einsatz in Garzweiler

Klimaproteste im Rheinischen Revier nach drei Tagen beendet

Mehrere Tausend Menschen haben sich am Wochenende an Protesten für mehr Klimaschutz im rheinischen Braunkohlerevier beteiligt.

Nach Angaben der Initiative Ende Gelände waren an den drei Tagen rund 6000 Menschen an Blockaden des Tagebaus Garzweiler und von Bahnlinien zu zwei Braunkohlekraftwerken beteiligt. Am Freitag hatte es eine von der Bewegung Fridays for Future organisierte Demonstration in Aachen mit 40 000 Teilnehmern gegeben. Die Schülerbewegung demonstrierte weitestgehend friedlich.

Polizei im Dauereinsatz gegen Kohlegegner in Garzweiler

Nach dem Sturm mehrerer Hundert Klimaschützer in den Braunkohle-Tagebau Garzweiler war die Polizei bis zum frühen Morgen im Dauereinsatz. Viele Aktivisten wurden von dem RWE-Betriebsgelände getragen, anderen wurden auf dem Gelände festgehalten, berichtet das Bündnis „Ende Gelände“. Der Grüne Politiker Michael Bloss twitterte, dass festgehaltene Menschen zusammenbrechen würden, weil sie nicht mit Nahrung und Getränken versorgt würden. Die Polizei dementierte diesen Vorwurf.

Hunderte Kohlegegner stürmen Tagebau Garzweiler

Nach dem Sturm des Braunkohle-Tagebaus Garzweiler hat die Polizei bis in die Nacht hinein mehrere Hundert Klimaschützer von dem RWE-Betriebsgelände geholt. Viele Beteiligte gehören zum Bündnis „Ende Gelände“, das mit Aktionen des zivilen Ungehorsams für einen sofortigen Kohleausstieg in Deutschland eintritt. Hunderte Demonstranten hatten Sperren durchbrochen, dabei wurden acht Polizisten verletzt. Die Beamten setzten ihrerseits Pfefferspray ein. Über verletzte Aktivisten machte die Polizei bislang keine Angaben, ebenso wenig wie über die Zahl ...

Zwei Pumpstationen im Tagebaugebiet in Brand gesetzt

Unbekannte haben in Mönchengladbach-Wanlo am Rand des Tagebaugebiets Garzweiler den Schaltschrank einer Pumpstation des Betreibers RWE in Brand gesetzt. Die Polizei gehe von vorsätzlicher Brandstiftung aus, sagte eine Sprecherin. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Feuer im Zusammenhang mit der Klimademonstration gelegt worden sei, hieß es. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr löschte den Schaltkasten. Bereits am Freitagabend hatte den Angaben zufolge eine Pumpstation im nur wenige Kilometer entfernten Lützerath gebrannt.

Im Tagebau

Demonstranten stürmen Tagebau Garzweiler

Der trockene Boden an der Abbaukante staubt, als Dutzende Aktivisten in den Tagebau Garzweiler hinein rennen oder rutschen. Meist sind sie in weißen Papier-Overalls gekleidet.

Auf Internetvideos des Bündnisses „Ende Gelände“ ist zu sehen, wie die Demonstranten am Samstag johlend und klatschend durch den Tagebau in der Nähe von Aachen laufen. Die Polizei appelliert an die Frauen und Männer stehenzubleiben. Es bestehe Lebensgefahr.

Während Tausende Teilnehmer der Fridays-For-Future-Bewegung, die erstmals an einem Samstag ...

Klimaaktivisten verbringen die Nacht auf den Gleisen

Die Bahnstrecke für die Versorgung des RWE-Kraftwerks Neurath in Grevenbroich ist auch am frühen Morgen weiter von mehreren Hundert Menschen besetzt. Rund 800 Aktivisten blockierten seit Freitagabend die Gleise, wie die Polizei mitteilte. Die Kohlegegner hatten bereits am Abend angekündigt, vor Ort übernachten zu wollen. Rund 500 Menschen hatten in den frühen Abendstunden eine Polizeikette durchbrochen und sich in Richtung des Kraftwerks bewegt.

Tagebau Garzweiler

Klima-Demos im Rheinischen Revier gehen weiter

Die Proteste für mehr Klimaschutz im Rheinland gehen weiter: Tausende Teilnehmer werden heute zu Protesten und Aktionen am Tagebau Garzweiler erwartet.

Nach ihrem internationalen Streiktag in Aachen mit Zehntausenden Teilnehmern hat die Protestbewegung „Fridays For Future“ zu einer Demo von Hochneukirch am Norden des Tagebaus in das Umsiedlungsdorf Keyenberg aufgerufen. Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ hat ebenfalls für Samstag Blockaden im Rheinischen Revier mit mehreren Tausend Menschen angekündigt.