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Forschung unter Schutzatmosphäre

Tropenarzt in den Niederlanden an Lassafieber gestorben

In den Niederlanden ist ein Tropenarzt an dem gefährlichen Lassafieber gestorben. Ein zweiter Mediziner, der ebenfalls in dem afrikanischen Land Sierra Leone arbeitete, sei auch an dem Fieber erkrankt.

Er wurde in ein Krankenhaus in Utrecht gebracht, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Der Arzt starb bereits am Samstag, nachdem er in das Universitätsklinikum Leiden gebracht worden war.

Lassafieber gehört zu den sogenannten hämorrhagischen Fiebern.

Rote Schleife

Hunderte HIV-Infizierte wissen nichts von ihrer Krankheit

Rund 1300 Menschen in Bayern sind nach Schätzung von Experten mit dem HI-Virus infiziert, wissen aber nichts davon. Das Robert Koch-Institut geht nach kürzlich veröffentlichten Zahlen davon aus, dass insgesamt 10 900 bis 12 700 HIV-Patienten im Freistaat leben. Neu angesteckt mit jenem Virus, das die Immunschwächekrankheit Aids auslösen kann, haben sich demnach im vergangenen Jahr etwa 290 Menschen - 35 weniger als ein Jahr zuvor.

„Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist in Bayern zwar gegenüber dem Vorjahr erneut etwas zurückgegangen, ...

Umstrittene AfD-Studie präsentiert

Fakten statt Fake News? - Umstrittene AfD-Studie präsentiert

Die hessische AfD-Landtagsfraktion hat diese Woche eine 128-seitige Datensammlung mit dem Titel „Wie es wirklich um Deutschland steht - Fakten statt Fake News“ erstellt.

Vorgestellt wurde das Papier vom Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion, Frank Grobe. Doch auch der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen bekundete seine Unterstützung für die „Studie“. Er sagte, seine Partei wolle nachprüfbare Fakten für die politische Debatte liefern.

Personen sprechen in einem Saal miteinander

Kinderärzte wollen Impfmüde aufwecken

Den Internationalen Kinderheilkundetag im Schloss Montfort haben am Samstag im Vergleich zum Vorjahr 40 Prozent mehr Mediziner besucht. Dabei war der Spiegelsaal schon 2018 gut gefüllt. Schwerpunktthema war das umstrittene Thema Impfen, für das nicht nur der Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Dr. Frank Kirchner eine Lanze brach: „Impfstoffe gehören zu den bestüberwachten und -überprüften Medikamenten. Wir haben gute Impfstoffe, aber wir müssen sie auch einsetzen.

Impfung

Gerüchte und Wahrheiten zur Masernimpfung

Mit einer Impfpflicht in Kindergärten und Schulen sollen Masern-Erkrankungen in Deutschland im kommenden Jahr stärker eingedämmt werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Denn mancherorts sind zu wenige Kinder immunisiert. Doch auch bei Erwachsenen gibt es Impflücken. Geht es ums Masern, wird es auch schnell emotional. Argumente von Impfbefürworten treffen auf Äußerungen von Impfgegnern.

 Das Kreisgesundheitsamt empfiehlt die Grippeschutzimpfung insbesondere für chronisch kranke Menschen, Schwangere, Kinder sowie

Kreisgesundheitsamt rät zur Grippeimpfung

Die Grippesaison steht vor der Tür. „Der November ist die richtige Zeit, um sich gegen die Grippe impfen zu lassen“, rät die Amtsleiterin des Gesundheitsamts, Dr. Monika Spannenkrebs. Nach der Impfung dauere es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Da sich die Viren ständig veränderten, sei jedes Jahr erneut eine Grippeschutzimpfung nötig. Die Impfung werde in aller Regel gut vertragen.

Kinder müssen gegen Masern geimpft sein.

Spahn verteidigt Masern-Impfpflicht als Kinderschutz

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die geplante Impfpflicht gegen Masern in Kitas und Schulen gerechtfertigt. „Das ist ein Kinderschutzgesetz“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor der Verabschiedung der Neuregelungen heute im Bundestag.

Zu seiner Vorstellung des Freiheitsbegriffs gehöre nicht nur die eigene Unversehrtheit. Sondern auch, dass jemand nicht jemanden anderes in einer Gemeinschaftseinrichtung unnötig gefährde.

Eine Rötelmaus sitzt im Schnee.

Hantavireninfektionen wieder auf dem Vormarsch

Plötzliches Fieber, Rücken- und Bauchschmerzen müssen nicht immer Zeichen einer Grippe sein: In zahlreichen Fällen im Südwesten stecken in diesem Jahr die von Rötelmäusen übertragenen Hantaviren dahinter. Im laufenden Jahr hat das Landesgesundheitsamt 802 (Stand: 12.11.2019) Erkrankungen registriert. Im Jahr 2018 waren es 65, im Jahr davor 934, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Grund für den starken Anstieg in diesem Jahr ist die gute Ernährungslage für die Bucheckern-Fresser im Herbst 2018, die ihnen das Überwintern erleichterte.

Wilke-Werksgelände

Ermittler prüfen im Fall Wilke-Wurst fast 40 Todesfälle

Im Fleischskandal um die Firma Wilke nehmen Ermittler die bislang bekannten Krankheits- und Todesfälle unter die Lupe.

Sie untersuchen, ob eine Verbindung mit den Listerienkeimen beweisbar und wie sie strafrechtlich zu bewerten ist. Unterdessen wurde bei Untersuchungen nach dem Listerien-Verdachtsfall in einer Fleischfirma im Oldenburger Münsterland ein weiterer Betrieb - und zwar im niedersächsischen Essen - vorläufig stillgelegt. Das Unternehmen äußerte sich dazu zunächst nicht.

Seniorensport

Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter

Die Lebenserwartung in Deutschland wächst nur noch langsam. Neugeborene Mädchen werden im Schnitt 83,3 Jahre alt, neugeborene Jungen 78,5 Jahre, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

In der sogenannten Sterbetafel 2016/2018 erhöhte sich damit die Lebenserwartung für Männer und Frauen um jeweils 0,1 Jahre im Vergleich zur letzten Erhebung von 2015/2017.

Dies entspricht zwar der durchschnittlichen jährlichen Veränderung der vergangenen zehn Jahre.