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Grimme-Preis

Drei Netflix-Serien für Grimme-Preise nominiert

Der Streamingriese Netflix geht dieses Jahr mit gleich drei Produktionen ins Rennen um einen der begehrten Grimme-Preise für Qualitätsfernsehen.

Nominiert wurden die Serien „Wir sind die Welle“, „How to Sell Drugs Online (Fast)“ sowie „Skylines“, wie das Grimme-Institut in Marl mitteilte. Insgesamt sind 73 Produktionen und Einzelleistungen (Vorjahr: 70) in der Endrunde für den 56. Grimme-Preis 2020, 11 davon (Vorjahr: 10) stammen von privaten Anbietern.

Tatort

Start ins Jubiläumsjahr: Der „Tatort“ wird 50

Fünfzig Jahre ist es nächstes Jahr her: Am 29. November 1970 stieg der damals 65 Jahre alte Schauspieler Walter Richter als Hamburger Hauptkommissar Paul Trimmel ins „Taxi nach Leipzig“. Der ARD-„Tatort“ war geboren.

Generationen von Kommissarinnen und Kommissaren wie Schimanski und Haferkamp, Odenthal und Lindholm folgten Trimmel. Auch im Jahr 2020, 50 Jahre nach der Premiere, bannt der Sonntagskrimi noch Millionen TV-Zuschauer.

Nicht zuletzt der kurze Vorspann mit der Ohrwurm-Titelmusik von Klaus Doldinger ist Kult: ...

Silvester

Berlin bekommt Böller-Verbotszonen an Silvester

Zum ersten Mal gelten in der Silvesternacht in Berlin mehrere große Verbotszonen für Feuerwerk. Bisher war die Knallerei nur auf der Partymeile am Brandenburger Tor untersagt.

Nun hat die Polizei Böller und Raketen auch vom Alexanderplatz und aus dem Gebiet rund um die Pallasstraße in Berlin-Schöneberg verbannt. So soll verhindert werden, dass Gruppen junger Männer wie in den vergangenen Jahren Polizisten und Feuerwehrleute mit Böllern und Raketen bewerfen und beschießen.

Heiligabend mit Carmen Nebel

Das Fest im Fernsehen: Sissi, Kevin, Carmen und Helene

Sissi, Aschenbrödel, Feuerzangenbowle, Kevin allein zu Haus, Helene-Fischer-Show, Traumschiff - die Fernsehsender erfüllen an den Feiertagen viele Wünsche und Erwartungen. Neben den Klassikern sind auch ein paar Erstausstrahlungen im Programm.

Ein Überblick über die Höhepunkte der großen deutschen TV-Anbieter:

24. DEZEMBER:

Alle Jahre wieder: Heiligabend gilt als der publikumsschwächste Fernsehtag des Jahres. Es gibt aber einige Rituale.

Sabine Lisicki

Sabine Lisicki will Karriere fortsetzen

Sabine Lisicki bereitet sich nach ihrer Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber auf ihre Rückkehr ins Profi-Tennis vor. Zurzeit arbeitet sie in Florida an ihrem Comeback.

„Ich freue mich so sehr, auf dem Platz trainieren und spielen zu können“, sagte sie dem RBB, „das habe ich so sehr vermisst.“ Ein Karriereende schloss Lisicki vorerst aus: „Das Feuer ist einfach noch da. Und so lange es vorhanden ist und die Motivation da ist, werde ich weiterspielen.

Nicola Sturgeon

Schotten planen neues Unabhängigkeitsreferendum

Die proeuropäische Schottische Nationalpartei (SNP) will ihren Wahlerfolg in Schottland für ein neues Unabhängigkeitsreferendum nutzen.

Sie wolle bereits nächste Woche den parlamentarischen Prozess anschieben, der für ein rechtlich bindendes Referendum nötig ist, sagte Schottlands Ministerpräsidentin, die SNP-Politikerin Nicola Sturgeon.

Die SNP erreichte in Schottland 45 Prozent der Stimmen, 8,1 Prozentpunkte mehr als bei der Wahl 2017.

Ost-Chemie

Brandenburg hofft auf BASF-Batteriefabrik

Brandenburg hofft nach der Ankündigung einer Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla auf die Ansiedlung einer Batteriefabrik bei der BASF in Schwarzheide.

Eine Entscheidung dafür ist nach Darstellung des Chemiekonzerns und der Landesregierung bisher aber noch nicht gefallen. Der BASF-Vorstand wolle im nächsten Jahr über den Standort für eine mögliche Batteriefabrik entscheiden, sagte eine Konzernsprecherin am Dienstag. „Es ist noch keine Entscheidung zu Schwarzheide gefallen.

SPD-Vorsitzende Walter-Borjans

Union an SPD: Keine Nachverhandlungen des Koalitionsvertrags

Die Union lehnt Nachverhandlungen des Koalitionsvertrages mit der neuen SPD-Führung strikt ab. Die CDU sei vertragstreu, das erwarte sie auch vom Koalitionspartner, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nach Sitzungen der Spitzengremien seiner Partei.

„Es wird keine Nachverhandlungen geben“, ergänzte er an die Adresse der SPD-Spitze um Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken nach dem Linksruck der Sozialdemokraten auf dem Parteitag vom Wochenende.

Herbert Grönemeyer

Grönemeyer: Hätte „Polizeiruf“-Kommissar werden können

Der Sänger und Schauspieler Herbert Grönemeyer hat nach eigenen Worten ein Angebot als TV-Kommissar im ARD-Sonntagskrimi abgelehnt. Es sei mal ein Angebot aus Bayern gekommen, sagte der 63-Jährige dem Berliner Radiosender RBB 88.8 auf die Frage des Moderators, ob er schon mal ein Angebot als „Tatort“-Kommissar bekommen habe. „Nachfolger von Matthias Brandt, dem Sohn von Willy Brandt, im „Polizeiruf“ zu werden.“ Zur Begründung seiner Absage erläuterte Grönemeyer: „Das ist nichts für mich.

Neue 20er-Jahre-Show

Wie der Mythos der 20er Jahre noch heute zieht

Bald kommt die neue Staffel der Serie „Babylon Berlin“. Im Admiralspalast wird die Revue „Berlin Berlin“ gezeigt, das den „Tanz auf dem Vulkan“ wagen will, natürlich mit einer Marlene-Dietrich-Darstellerin.

Im Tipi-Zelt am Kanzleramt ist „Cabaret“ ein Dauerbrenner. Auf Partys tanzen die Leute Swing, Charleston und Lindy Hop, es gibt Kostümverleihe und eigene Touren für Touristen.

Berlin feiert seine 20er Jahre - auch noch 100 Jahre später.