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René Pollesch

René Pollesch soll Berliner Volksbühne übernehmen

Der Berliner Volksbühne wären womöglich einige Probleme erspart geblieben, wenn die Entscheidung gleich so gefallen wäre: Regisseur René Pollesch (56) wird neuer Intendant des Theaters am Rosa-Luxemburg-Platz. In zwei Jahren soll er das Haus übernehmen. Damit zieht einer ein, der das Theater lange kennt.

Denn Pollesch war viele Jahre unter Frank Castorf an der Volksbühne. Einem eigenwilligen Haus, mit starken Charakteren. Die Volksbühne liegt zwischen hippen Kleidungsläden und vietnamesischen Pho-Restaurants.

Brandenburg-Umfrage: AfD vorn - Grüne gewinnen stark dazu

Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Brandenburg legen AfD und Grüne einer Umfrage zufolge in der Wählergunst stark zu. Dies zeigt der Brandenburg-Trend des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des RBB-Fernsehens und Antenne Brandenburg. Die AfD gewinnt demnach gegenüber der Umfrage von infratest dimap vom April 2 Prozentpunkte hinzu und wäre mit 21 Prozent stärkste Kraft. Die Grünen erreichen ein Plus von 5 Prozentpunkten und kämen auf 17 Prozent.

Berliner Volksbühne

Wer übernimmt die Berliner Volksbühne?

Seit Monaten wird nach einer neuen Leitung für die Berliner Volksbühne gesucht - jetzt will Kultursenator Klaus Lederer (Linke) über die „Zukunft der Volksbühne“ informieren.

Seine Senatsverwaltung hat für diesen Mittwoch kurzfristig zu einer Pressekonferenz eingeladen. Zu einem Bericht des rbb, wonach Regisseur und Autor René Pollesch neuer Intendant werden soll, wollte sich ein Sprecher der Senatskulturverwaltung vorab nicht äußern. Das Theater am Rosa-Luxemburg-Platz hat turbulente Zeiten hinter sich.

Harald Juhnke

„Barfuß oder Lackschuh“ - Harald Juhnke wäre 90 geworden

Harald Juhnke im Fernsehen, das brachte heute kaum vorstellbare Einschaltquoten, damals, als die Showtreppe noch wichtig war. In den 70er Jahren sahen 20 Millionen Zuschauer „Ein verrücktes Paar“ mit Juhnke und Grit Boettcher. Bei der Show „Musik ist Trumpf“ waren es sogar noch mehr.

Beides steckt tief in der Retrokiste des deutschen Fernsehens. Jungen Leuten sagt der Name Harald Juhnke nicht mehr so viel. Dabei war er einmal einer der ganz Großen.

Gegendemo

Proteste gegen Al-Kuds-Marsch in Berlin

Eng von der Polizei begleitet sind am Samstag bei der jährlichen anti-israelischen Al-Kuds-Demonstration rund 1200 Menschen über den Berliner Kurfürstendamm gezogen.

Nach Polizeiangaben ebenso viele Gegendemonstranten stellten den Demo-Sprechchören entlang der Strecke aus nächster Nähe Musik und eigene Slogans entgegen. Die Polizei war mit 500 Kräften vertreten, um beide Lager auseinander zu halten.

Zu den Gegendemos hatte ein breites Bündnis aus Parteien, Gruppen und Initiativen aufgerufen.

Annika Klose

Juso-Landeschefin für Neuausrichtung und Personaldebatte

Nach dem schlechten Abschneiden der SPD bei den Europawahlen hat sich die Berliner Juso-Landeschefin Annika Klose dafür ausgesprochen, die inhaltliche und personelle Ausrichtung ihrer Partei zu hinterfragen. In der RBB-Abendschau sagte sie am Montag: „So, wie es derzeit ist, kann es nicht bleiben.“

Zur Frage, ob sie in der Landesvorstandssitzung am selben Tag den SPD-Landesvorsitzenden Michael Müller zum geordneten Rückzug aufgefordert habe, wollte sich Klose mit Hinweis auf den internen Charakter der Sitzung nicht direkt äußern.

Puppenspielerin Friedgard Kurze

Puppenspielerin Friedgard Kurze gestorben

Als Stimme der kleinen Fernseh-Ente Schnatterinchen begleitete sie Generationen von DDR-Fernsehzuschauern: Die Schauspielerin und Sprecherin Friedgard Kurze ist tot. Wie ihr Enkelsohn Tom Lachmann am Montag mitteilte, starb sie bereits am 19. Mai, wenige Tage vor ihrem 91. Geburtstag in Berlin.

Im Ost-Kinderfernsehen hat Kurze der Quasselstrippe Schnatterinchen beim „Abendgruß“ des „Sandmännchens“ ihre Stimme verliehen. Sie hat bereits Ende der 50-er Jahre diese Puppe geführt und für sie gesprochen, später kam der Kobold ...

Zentralrat der Muslime kritisiert Debatte um Kopftuchverbot

Der Zentralrat der Muslime hat das erneute Aufflammen einer Debatte um ein Kopftuchverbot in Deutschland kritisiert. Er finde es absurd, dass eine solche Diskussion „gefühlt zum tausendsten Mal“ geführt werde - meist vor Wahlen, sagte dessen Präsident Aiman Mazyek im rbb-Inforadio. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, nenne es absurd, dass Mädchen Kopftuch tragen, und die meisten Muslime sähen das auch so. Es gäbe kein Kopftuchgebot für Schulkinder.

Mädchen mit Kopftuch

CDU-Chefin begrüßt Debatte um Kopftuchverbot an Grundschulen

Nach dem Kopftuchverbot an Grundschulen in Österreich hält die Debatte in Deutschland über ähnliche Schritte an.

Mehrere Unionspolitiker lassen die Chancen prüfen, doch selbst in der CDU halten das manche für aussichtslos. Die Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer unterstützt zumindest die Debatte.

„Kopftücher im Kindergarten oder in der Grundschule haben mit Religion oder Religionsfreiheit nichts zu tun, das sehen auch viele Muslime so“, sagte die Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

Schäuble: Vorzeitiger Kanzlerinnen-Wechsel problematisch

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hält einen vorgezogenen Wechsel im Amt der Kanzlerin für problematisch. Eine Übergabe des Amtes innerhalb der Legislaturperiode sei nicht einfach und entspreche „auch nicht dem Geist des Grundgesetzes“, sagte der CDU-Politiker im RBB-Inforadio. „Die Bundestagswahlperiode geht vier Jahre (...) und bis dahin ist Frau Merkel Bundeskanzlerin.“ Spekuliert wird über eine vorzeitige Ablösung Merkels durch die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer.