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 Immer mehr junge Leute wollen an der Dualen Hochschule Ravensburg studieren.

Duale Hochschule braucht mehr Platz und mehr Geld

3762 junge Leute studieren momentan an der DHBW Ravensburg mit Campus Friedrichshafen. Das sind 60 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Trotzdem gibt’s nicht mehr Geld für die Duale Hochschule vor Ort. Folge: Es klemmt an allen Ecken und Enden. Vor allem am Platz. „Wir haben deutlich mehr Bewerber, als wir unterbringen können“, sagt Rektor Herbert Dreher. Doch finanzielle Entspannung ist frühestens in drei Jahren in Sicht.

Bis übernächstes Jahr sei man nämlich an den Hochschulfinanzierungsvertrag gebunden.

 Al Di Meola hat das Publikum in Ravensburg verzaubert.

Jazz: Al di Meola

Heftigen Beifall gibt es bereits, als Di Meola und seine beiden Mitmusiker die Bühne betreten. Der Anfang: mitreißend, aber eher zum Warmspielen. Das Publikum geht mit, jazzt ihn weiter hoch, die Chemie stimmt. „Great audience“ bedankt sich der Meister, wohl wahr. So startet das 14. Trans4JazzFestival von Jazztime Ravensburg furios, mit einem Knaller. Besser geht’s nicht.

Zum Schluss der gut zwei Stunden im prächtigen Konzerthaus Ravensburg spielt Al Di Meola einen weiteren Beatles-Song, lässt nach hochvirtuosen Passagen „She’s ...

 Die rätselhafte Zeichnung von Grass am Stammtisch des Adlers, der inzwischen geschlossen ist. Rudi Holzberger (links) und Huber

Die Bühne der Weltliteratur steht heute leer

Dort, wo die Blechtrommel zu schlagen begann, herrscht heute geradezu gespenstische Ruhe. Das einzige Geräusch im Festsaal des Landgasthofs Adler in Großholzleute ist das Knarzen des Dielenbodens, wenn doch einmal Gäste den großen, kalten Raum betreten. Allzu viele Menschen dürfen hier sowieso nicht gleichzeitig rein – zu fragwürdig ist die Tragfähigkeit des Untergrunds. Um die leicht durchhängende Deckenkonstruktion ist es auch nicht gut bestellt.

 Warten auf neue Besitzer: Die ehemalige Zehn-Pfennig-Fähre, hier im Wasser, liegt schon länger auf dem Trockenen. Dass sie scho

Die legendäre Zehn-Pfennig-Fähre steht zum Verkauf

Irgendwie wirkt das fast 15 Meter lange Schiff, das auf dem asphaltierten Areal des Überlinger Yachtclubs auf einem Hänger steht, fehl am Platz. Mit roten Spanngurten festgezurrt, wartet es, auf dem engen Stellplatz zwischen andere Boote und gestapelte Masten gezwängt, auf einen Käufer. Der Unterboden des Schiffes offenbart den schwarzen, porös gewordenen Lack. Zahlreiche orangefarbene Stellen stechen einem dort ins Auge, wo er aufgeplatzt und abgebröckelt ist.

 Katharina Blümling hat die neue Ausstellung in Ravensburg kuratiert. Dafür interviewte sie zahlreiche Zeitzeugen.

Ein Leben zwischen alter und neuer Heimat

1955 waren 99 Prozent der Einwohner Ravensburgs Deutsche. 1973 lag der Ausländeranteil bei acht Prozent. Hintergrund für diese Entwicklung war die massive Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte. Eine neue Ausstellung im Museum Humpisquartier beleuchtet diesen Teil der Ravensburger Stadtgeschichte.

„Heimat - Fremde: Ravensburger Gastarbeiter erzählen“ ist der Titel der Schau, die am 27. Oktober eröffnet wird. In ihrem Mittelpunkt stehen über 30 Zeitzeugen, die über ihr Leben in Ravensburg, aber auch ihre Zerrissenheit zwischen alter ...


 Sebastian Raßmann auf der Bühne im Ravensburger Konzerthaus: „Wir brauchen in Deutschland einen radikalen Umbruch, bevor es zu

Digitale Entscheider diskutieren auf der Bitzilla die Zukunft

Die Welt ist im Wandel – und in der digitalen Welt nimmt die Geschwindigkeit, mit der sich der Wandel vollzieht, jedes Jahr zu. Die Digitalkonferenz Bitzilla will bei dieser Entwicklung Orientierung bieten und Unternehmer, Entwickler und Gründer vernetzen. „Wir sehen die Bitzilla als wichtigen Inputgeber und als Plattform der Digitalen für Austausch und neue Ideen“, sagt Jan Halpape, Geschäftsführer von Schwäbisch Media Digital. Die Digitalabteilung von Schwäbisch Media hat die Konferenz im Konzerthaus in Ravensburg am Freitagnachmittag ...

Prozessauftakt am Landgericht Ravensburg: Der Ehemann und der Bruder (vorne) werden in den Gerichtssaal geführt.

Prozess gestartet: So dramatisch soll sich Laupheimer Mordversuch zugetragen haben

Unter großem Medieninteresse hat am Montag vor dem Ravensburger Landgericht der Prozess zu einem versuchten „Ehrenmord“ in Laupheim begonnen, der im Februar deutschlandweit für Entsetzen gesorgt hatte: Ein damals 17-jähriges, schwangeres Mädchen wurde vermutlich von ihrem Bruder und ihrem Ehemann mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt, weil es deren Überzeugung nach die Ehre der libanesisch-libyschen Familie beschmutzt haben soll.

Angeklagt sind neben den beiden auch die Eltern der jungen Frau, die nicht nur zugeschaut, ...

Der Beifahrer ist nicht angeschnallt. Auch da kennt Anna Frick kein Pardon. Sie zeigt dem Autofahrer, wo er parken darf, um dort

Ohne Gurt durch Friedrichshafen

„Weißer VW-Fahrer nicht angegurtet“, rauscht es aus dem Funkgerät von Polizeihauptmeisterin Anna Frick. Ihre Kollegin steht rund 300 Meter von ihr entfernt und meldet alle Autofahrer, die ihr Handy während der Fahrt benutzen oder nicht angeschnallt sind. Frick winkt die Verkehrsteilnehmer in eine Seitenstraße, wo sie mit weiteren Kollegen wartet.

Rund eineinhalb Stunden standen Beamte des Polizeipostens Friedrichshafen an der Eckenerstraße auf Höhe der Eberhardstraße und kontrollierten am Donnerstagvormittag Autofahrer.


 Am Aktionstag „Ohne Auto – mobil“ am Samstag, 15. September, sind alle Fahrten mit Bus, Bahn und Tram kostenlos.

Alle Fahrten mit Bus, Bahn und Tram am Samstag kostenlos

Zwingen wollen sie niemanden, das gute Angebot soll überzeugen. Am Aktionstag „Ohne Auto – mobil“ am Samstag, 15. September, sind alle Fahrten mit Bus, Bahn und Tram kostenlos. „Damit verbinden wir die Hoffnung, dass der eine oder andere der sich sonst nicht in öffentliche Verkehrsmittel begibt, das einmal ausprobiert“, sagt Markus Zimmermann, der Sprecher des Nahverkehrsverbunds Ding.

Autos aus der Ulmer Innenstadt aussperren wollen die Organisatoren nicht.

Millionenschaden: Die Ravensburger Kirche Sankt Jodok wurde bei der Brandstiftung im März 2018 schwer beschädigt.

Angeklagter gibt Brandstiftung in St. Jodok zu - Nach der Tat ging es zum Schupfnudeln-Essen

Was geht in einem Menschen vor, der Kirchen anzündet? Handelt es sich um einen pyromanen Feuerteufel? Einen Islamisten? Einen durchgeknallten Atheisten? Am ersten Prozesstag am Ravensburger Landgericht um den Brand von Sankt Jodok kam etwas Licht ins Dunkel: Der Angeklagte, der bislang die Tat leugnete, legte nach gutem Zureden seiner Anwälte überraschend ein Geständnis ab: Er will aus Liebeskummer und im Vollrausch das Foto seiner Ex-Freundin angezündet und achtlos auf die Couch in dem als Jugendkirche genutzten Gotteshaus geworfen haben.