Suchergebnis

Panikkäufe in Brisbane

Erstmals Corona-Mutation in Australien nachgewiesen

In Australien ist erstmals die Corona-Mutation aus England nachgewiesen worden. Als Sofortreaktion geht die Millionenstadt Brisbane im Bundesstaat Queensland in einen dreitägigen Lockdown.

Von Freitagabend bis Montagabend dürfen die Einwohner nur noch in Ausnahmefällen ihre Häuser verlassen, etwa zum Einkaufen oder für die Fahrt zur Arbeit. „Betrachten Sie es als ein langes Wochenende zu Hause mit ihren Familien oder Freunden“, sagte die Regierungschefin von Queensland, Annastacia Palaszczuk.

Australien

Australien ändert Nationalhymnen-Text

Pünktlich zum Start ins neue Jahr hat Australien seiner Nationalhymne einen neuen Wortlaut verpasst. Mit der Änderung weniger Buchstaben wird seit Freitag die 60.000 Jahre lange Geschichte der Ureinwohner des Kontinents gewürdigt.

Aus der Zeile „Wir sind jung und frei“ wurde „Wir sind eins und frei“ - denn nach Meinung vieler Australier verengte die bisherige Formulierung den Blick auf die moderne Geschichte des Landes, ließ dabei aber außer Acht, dass etwa die Aborigines schon lange vor der Ankunft weißer Siedler dort lebten.

Fraser Island

Brand auf Fraser Island unter Kontrolle

Der wochenlange Brand auf der australischen Sandinsel Fraser Island ist unter Kontrolle. Die in den vergangenen Tagen günstigen Wetterbedingungen mit niedrigeren Temperaturen und Regen würden wahrscheinlich bis nächste Woche anhalten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

In der Welterbe-Stätte wütete seit Mitte Oktober ein Waldbrand, der bereits die Hälfte der Insel verheert hat. Er wurde möglicherweise von einem illegalen Lagerfeuer am 14.

Waldbrand

Fraser Island: Regen hilft bei Löscharbeiten

Kurze Verschnaufpause für die Feuerwehr auf Fraser Island: Regenfälle haben die Löscharbeiten auf der größten Sandinsel der Welt im australischen Queensland unterstützt.

In der Welterbe-Stätte wütet seit Mitte Oktober ein verheerender Waldbrand, der bereits die Hälfte der Insel zerstört hat. In der vergangenen Woche war das Feuer während einer anhaltenden Hitzewelle an Australiens Ostküste noch einmal größer und stärker geworden, am Montag kamen heftige Winde hinzu.

Hitzewelle in Sydney

Frühe Hitzewelle in Australien - über 40 Grad in Sydney

Eine frühe Hitzewelle bringt die Menschen im Osten Australiens ins Schwitzen. In der Küstenmetropole Sydney überschritten die Temperaturen nach Angaben der Meteorologiebehörde BoM am Samstag die 40 Grad.

Im Landesinneren in den Bundesstaaten New South Wales, Queensland und Victoria sowie in South Australia zeigte das Thermometer den Angaben bis zu 42 Grad. Die Behörden in New South Wales warnten vor einem hohen Risiko von Buschfeuern.

Der Sommer auf der Südhalbkugel der Erde beginnt zeitgleich mit dem Winter im Norden.

Bewegung

Erwachsene brauchen mindestens 21 Minuten Bewegung pro Tag

Über 25 Prozent der Erwachsenen und rund 80 Prozent der Jugendlichen bewegen sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht genug.

Auch in Zeiten von Corona-Lockdowns sei sportliche Betätigung wichtig, schreibt die WHO in ihren neuen Richtlinien zu körperlichen Aktivitäten: „Jede Bewegung zählt“, so WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Wir müssen uns alle jeden Tag bewegen, auf sichere und kreative Weise.“

Für Erwachsene empfiehlt die WHO jede Woche mindestens zweieinhalb bis fünf Stunden Bewegung.

Volles Haus

Fast 50.000 Stadionbesucher bei Rugby-Spiel in Brisbane

Während in etlichen Ländern volle Stadien wegen der Corona-Pandemie undenkbar sind, haben in Australien fast 50.000 Menschen ein Rugby-Spiel in der Hafenstadt Brisbane besucht.

Zum entscheidenden Spiel der Finalserie „State of Origin“ strömten 49.155 Fans ins Suncorp Stadium und sahen den 20:14-Heimsieg von Queensland gegen New South Wales. Das Stadion war somit fast ausverkauft, auf Bildern waren nur wenige Menschen mit Masken zu sehen.

Fluggesellschaft Qantas

Sightseeing im Dreamliner - Qantas-Jet flog über Australien

Fliegen in Corona-Zeiten: Wegen der vielfachen Reisebeschränkungen im Zuge der Pandemie hat die australische Fluggesellschaft Qantas am Samstag 150 Passagieren in einem Rundflug über das eigene Land befördert.

Die Boeing 787-9 Dreamliner hob am Vormittag vom internationalen Flughafen in Sydney ab und landete dort gut acht Stunden später auch wieder, wie eine Qantas-Sprecherin bestätigte.

Weil der Ausgangs- mit dem Zielflughafen identisch war, war das Ganze in den Medien als „Flight to nowhere“ („Flug nach nirgendwo“) ...

Dreamworld

Dreamworld-Betreiber nach Wildwasserunfall verurteilt

Vier Jahre nach dem tödlichen Wildwasserbahn-Unfall im australischen Freizeitpark „Dreamworld“ sind die Betreiber zu einer Geldstrafe von 3,6 Millionen australischen Dollar (2,2 Millionen Euro) verurteilt worden.

Bei der Tragödie waren im Oktober 2016 vier Menschen ums Leben gekommen. Die Justiz im Bundesstaat Queensland hatte die Parkbetreiber bei dem Verfahren vor allem beschuldigt, die Anlagen nicht genügend gesichert und instandgehalten zu haben.

Emu

Emus bekommen in australischem Pub Hausverbot

In einem Pub im australischen Outback haben Emus wegen unmanierlichen Betragens Hausverbot bekommen. Die nur in Down Under beheimateten riesigen Laufvögel hätten gelernt, die Treppen zum Restaurant des Yaraka Hotels im Südwesten Queenslands hochzusteigen und sich dort hemmungslos und ungefragt an den Tellern der Gäste bedient.

Das Schlimmste aber sei, dass Emus nicht stubenrein seien, zitierte der Sender ABC den Hotelbesitzer Chris Gimblett: „Das ist das größte Problem, denn sie entleeren sich sehr häufig.