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Wie die Westmusik ins Ostradio kam

Westmusik im Ostradio: Ein Date mit dem Platten-Schmuggler

Ob Michael Jackson oder Peter Maffay: Musik vom „Klassenfeind“ war in der DDR ganz offiziell in den staatlichen Radiosendern zu hören. Aber die Einfuhr von Schallplatten aus dem Westen war verboten. Auf welchen Kanälen gelangten die Songs von der anderen Seite der Mauer dann aber in die DDR-Rundfunkstudios?

Der Radioredakteur Wolfgang Martin, einst Leiter der Musikredaktion von Jugendradio DT 64, beschreibt die verschiedenen, teils illegalen und nicht ungefährlichen Wege - in seinem Buch „Wie die Westmusik ins Ostradio kam“.

Puhdys-Bassist Harry Jeske

Harry Jeske ist tot

Harry Jeske, Mitbegründer der Rock-Band Puhdys und viele Jahre deren Manager, ist tot. Er sei am Donnerstag in Wismar gestorben, sagte Puhdys-Keyboarder Peter Meyer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit Berichte mehrerer Medien. Jeske wurde 82 Jahre alt.

„Harry war damals der beste Manager der DDR“, sagte Puhdys-Sänger Dieter „Maschine“ Birr am Freitag der dpa. Auf Facebook schrieb er: „Er war nicht der abgebrühte Manager und hat trotzdem mit seinem unerschütterlichen Glauben für uns die Welt eingerissen.

Harry Jeske

Puhdys-Mitbegründer Harry Jeske gestorben

Harry Jeske, Mitbegründer und langjähriger Manager der Puhdys, ist tot. Er sei am Donnerstag in Wismar gestorben, sagte Puhdys-Keyboarder Peter Meyer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit Berichte mehrerer Medien. Jeske wurde 82 Jahre alt.

„Harry war damals der beste Manager der DDR“, sagte Puhdys-Sänger Dieter „Maschine“ Birr am Freitag der dpa. „Ihm haben wir sehr viel zu verdanken.“

Wegen einer Ohrenkrankheit stieg Jeske 1997 aus einer der erfolgreichsten Bands der DDR aus - kurz vor seinem 60.

Ostrock-Museum

Lötkolben, Fellstiefel und Gitarren: Ostrock im Museum

Reinhard Dankert zeigt auf das Arrangement von Gitarren, Schlagzeug und Boxen auf der kleinen Bühne und fragt: „Was war das wichtigste Zubehör auf einer Bühne zu DDR-Zeiten?“. Die Antwort: „Der Lötkolben“.

Dankert hat die Lacher auf seiner Seite, denn die meisten Besucher des Ostrockmuseums in Kröpelin bei Rostock wissen, wovon der 68-Jährige spricht. „Irgendwas war immer kaputt und musste repariert werden.“ Er spricht aus eigener Erfahrung, denn Dankert hat selbst in einer Band gespielt.

Karat

Band Karat gibt Hotelzimmer-Rockkonzert

Die Band Karat („Über sieben Brücken“) hat in Chemnitz mit einem Hotelzimmer-Rockkonzert ihre Fans begeistert.

Zugleich machten die Musiker um Sänger Claudius Dreilich am Samstag auf die Nöte der Veranstaltungsbranche aufmerksam - wegen der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dürfen weder Konzerte noch Großveranstaltungen oder Volksfeste stattfinden. Der gesamten Branche sei die Arbeitsgrundlage entzogen worden, sagte Dreilich (49).

Klaus Selmke

City-Schlagzeuger Klaus Selmke gestorben

Klaus Selmke, Schlagzeuger der Berliner Band City („Am Fenster“), ist tot. „Der „General“ Klaus Selmke hat heute um 14 Uhr die Schlagzeugstöcker für immer niedergelegt. Wir traurig und sprachlos“, schrieb der Sänger der Band, Toni Krahl.

Selmke sei in einem Berliner Krankenhaus an Krebs gestorben, berichtete „Bild“ (online). Die Internetseite von City - die Band zählte zu den erfolgreichsten Rockgruppen in der DDR und ist noch immer aktiv - war am Freitag komplett schwarz.

Peter Meyer

Peter „Eingehängt“ Meyer wird 80

„Eingehängt.“ So meldet er sich, wenn sein Telefon klingelt. Und mit diesem Namen stellt er sich vor, wenn man ihm bei einem Treffen die Hand schüttelt. „Ich bin ja fast 100. Und seit 90 Jahren melde ich mich am Telefon mit „Eingehängt““, sagt Peter Meyer mit dem für ihm typischen Humor, der oft kleine Übertreibungen bereithält.

Meyer, bis zur Auflösung der Puhdys vor vier Jahren lange das älteste Mitglied der Band, feiert diesen eyerSonntag (5.

Sorgte für Stimmung: Der Projektchor aus Fridingen und Boll beim dreistündigen Programm in der Fridinger Festhalle.

Pop, Rock, Soul und „Fliagr im Bouch“

Mehr als 400 Zuhörer, zwei hoch motivierte Chöre unter zwei ebenso motivierten Chorleitern, ein mitreißendes dreistündiges Programm, bei dem ein Hit den anderen jagte: Das Gemeinschaftskonzert der Projektchöre aus Fridingen und aus Boll hat am Sonntagabend mit Songs von den Rolling Stones bis zu den Puhdys die Festhalle Fridingen pulsieren lassen.

„Love & Lyrics“ hatte Chorleiter Edgar Blaas den Programm-Part seiner Fridinger Sänger betitelt.

Die Puhdys

Die Puhdys feiern Geburtstag ohne Comeback

„Der Saal war besser gefüllt als sonst. Eine Band aus Berlin, kann man ja mal hingehen.“ So beschreibt der Club „Tivoli“ aus dem sächsischen Freiberg das Konzert vom 19. November 1969. Auf der Bühne stand eine Cover-Band mit einem hünenhaften Sänger.

Er hieß Dieter Birr und sang englisch. Das Repertoire der „Tanzveranstaltung“ umfasste 15 Titel - etwa von Deep Purple, Uriah Heep und Led Zeppelin. Es war das offiziell erste Konzert der Puhdys.

Claudius Dreilich

Karat-Sänger Claudius Dreilich hat Mauerfall verschlafen

Die Nacht, in der vor 30 Jahren die Mauer fiel, hat Karat-Sänger Claudius Dreilich verschlafen.

Dem Radiosender „radio B2“ erzählte der 49-Jährige, dass er damals nach einer Hotelschicht in Saarbrücken mit einem Kumpel „ordentlich einen getrunken“ habe. „Als das alles passierte, habe ich im Bett gelegen und geschlafen und hab nichts gemerkt“, berichtete der Sohn von Karat-Gründer Herbert Dreilich. Vom Mauerfall habe er erst am nächsten Morgen erfahren.