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Dax

Dax rutscht weiter ab wegen Virussorgen

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben den jüngsten Kursrutsch am Freitag nur phasenweise zum Einstieg genutzt. Zum Ende hin traten sie doch wieder auf die Bremse aus Angst vor dem, was weiter steigende Coronavirus-Infektionszahlen für die Aktienmärkte bedeuten könnten.

Der Dax war zunächst über die Marke von 12.500 Punkte zurückgekehrt, rutschte am Nachmittag aber ins Minus ab, als auch der New Yorker Dow Jones Industrial mit den US-Standardwerten eine schwächere Tendenz einschlug.

ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 macht Verlust

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 schreibt rote Zahlen. Die Zuschauer sahen in den vergangenen Monaten zwar wieder etwas mehr Fernsehen, aber die Werbekunden schalteten viel weniger Spots. Die Folge: Der Konzernumsatz fiel im zweiten Quartal um 25 Prozent auf 709 Millionen Euro, und unter dem Strich blieb ein Verlust von 61 Millionen Euro.

Vorstandssprecher Rainer Beaujean sah am Freitag jedoch ein wenig Licht am Ende des Tunnels: Im Juli seien die Werbeerlöse nur noch um 20 Prozent niedriger als im Vorjahr, und „im August zeichnet ...

«Tatort»

Vom Charme der TV-Wiederholungen

Keine neuen Krimis, sondern „Tatort“-Episoden aus den vergangenen 20 Jahren strahlt das Erste zurzeit sonntagabends aus. Ein Millionenpublikum schaltet trotzdem zu.

Der Privatsender Vox zeigte vor kurzem mehrere alte „James-Bond“-Filme - die Quoten waren höher als bei vielen anderen Sendungen zur selben Zeit.

Filmklassiker lösen etwas aus. Die berühmte Tanz-Hebe-Szene aus dem Film „Dirty Dancing“ zum Beispiel haben schon viele Paare im echten Leben nachgeahmt - auf der Hochzeit oder im Schwimmbad.

Pay-TV-Sender schließen mehr Abos ab

Bezahl-TV-Sender gibt es in Deutschland schon lange. Sie waren schon sehr lange da, bevor internationale Streaming-Giganten wie Netflix oder Amazon dem Bewegtbild-Markt in Deutschland neue Impulse gaben. Heute ist Streaming in aller Munde. Doch auch das klassische TV-Programm sehen sich in Deutschland weiterhin Millionen an.

Pay-TV-Sender sind auf den Streaming-Trend aufgesprungen. Die Abo-Zahlen gehen seit Jahren nach oben. Von ihrem Ursprung - dem fortlaufenden Fernsehprogramm - wollen sie sich zugleich nicht verabschieden.

ProSiebenSat.1 Media SE

Grünes Licht für Lovoo-Übernahme durch ProSiebenSat.1

ProSiebenSat.1 kommt dem Ausbau seiner Präsenz bei Datingplattformen durch den geplanten Kauf des Lovoo-Betreibers einen wichtigen Schritt näher. Der Medienkonzern, zu dem bereits Parship und Elite Partner gehören, hat am Montag die Freigabe des Bundeskartellamts zur Übernahme von The Meet Group erhalten, wie die Behörde mitteilte. Das US-Unternehmen betreibt international eine Reihe von Dating-Plattformen, darunter auch Lovoo. ProSiebenSat.1 kommentierte das Einverständnis des Kartellamts nicht näher.

The Masked Singer

ProSieben will mehr eigene Liveshows zeigen

ProSieben will in Zukunft weniger amerikanische Serien und Spielfilme zeigen und setzt zur besten Sendezeit stattdessen auf mehr Liveshows in Eigenproduktion. Das teilte der Privatsender aus Unterföhring bei München mit.

„Wir haben in den vergangenen Monaten den Anteil an Eigenproduktionen erhöht“, sagte Senderchef Daniel Rosemann. Man habe neue Marken geschaffen. „Ich nenne nur 'Queen of Drags' und 'The Masked Singer'. Beide Shows haben sich schon mit Staffel 1 fest bei unseren Zuschauern etabliert.

ProSiebenSat.1 Media SE

Werbeeinnahmen bei ProSiebenSat.1 im Keller

Das Kerngeschäft von ProSiebenSat.1 läuft in der Corona-Krise weiterhin schlecht. Vorstandssprecher Rainer Beaujean sagte am Mittwoch auf der Hauptversammlung: „Im April und Mai hatten wir bei den TV-Werbeeinnahmen ein Minus von rund 40 Prozent. Auch im Juni sehen wir noch keine Verbesserungen.“ Das Geschäft der Red Arrow Studios werde durch Produktionsverschiebungen ebenfalls beeinträchtigt.

„In der Krise tendieren Werbekunden leider dazu, Marketingbudgets zu kürzen oder zu verschieben“, erklärte Beaujean.

Dax schließt im Minus - Zurückhaltung vor Fed-Entscheidungen

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben kurz vor der Veröffentlichung geldpolitischer Beschlüsse der US-Notenbank Fed Vorsicht walten lassen.

Der Leitindex Dax weitete seine Vortagesverluste etwas aus und schloss 0,70 Prozent tiefer bei 12.530,16 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte gab um 0,49 Prozent auf 26.393,34 Zähler nach.

Die Fed dürfte an ihrem Corona-Krisenkurs zunächst kaum etwas ändern. Beachtung sollten vor allem neue Prognosen zu Wachstum, Inflation und Arbeitsmarkt finden.

Mediaset attackiert ProSiebenSat.1-Führung

Kurz vor der Hauptversammlung von ProSiebenSat.1 hat der größte Aktionär, der italienische Mediaset-Konzern, die Führung des Münchner Fernsehkonzerns kritisiert. ProSiebenSat.1 habe „in den letzten Jahren versucht zu überleben, ohne eine Strategie für sein Mediengeschäft zu haben“, sagte Mediaset-Finanzchef Marco Giordani dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Weil ProSiebenSat1. auch Internet-Portale wie Verivox und Parship betreibe, hätten „die Sender gelitten und Marktanteile an RTL verloren“.

Podcasts

Auf die Ohren: Warum der Podcast-Markt wächst und wächst

Es gibt Audio-Podcasts über Politik, Geschichte, Selbstoptimierung, das Promi-Leben und darüber, wie man im Garten Schädlinge von seinen Rosen fernhält. Was den Boom wohl gut verdeutlicht: Es gibt sogar Podcasts über Podcasts - als Orientierung im Dschungel der Angebote.

Dahinter steht ein wachsender Markt von Produktionsfirmen und Plattformanbietern in Deutschland. Es geht um Reichweite, Werbeeinnahmen und Abomodelle. Wie viel Platz ist noch im hiesigen Markt?