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Studie: Bis 2025 fehlen 2,9 Millionen Fachkräfte

Der Arbeitskräftemangel wird sich nach einer neuen Studie des Basler Prognos-Instituts bis 2025 verschärfen. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts werden demnach allein in Bayern 350 000 Fachkräfte fehlen, deutschlandweit sogar 2,9 Millionen, schätzen die Schweizer Gutachter in ihrer am Freitag in München veröffentlichten Untersuchung für den bayerischen Arbeitgeberverband vbw. Den größten Mangel werde es nicht bei Akademikern geben, sondern bei Arbeitnehmern mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung - also Facharbeiter, Handwerksgesellen, ...

Studie: Bis 2025 fehlen 2,9 Millionen Fachkräfte

Der Arbeitskräftemangel in Deutschland wird sich nach einer neuen Studie des Basler Prognos-Instituts bis 2025 drastisch verschärfen. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts werden demnach 2,9 Millionen Fachkräfte fehlen, schätzen die Schweizer Gutachter in ihrer Untersuchung für den bayerischen Arbeitgeberverband vbw. Den größten Mangel wird es laut Studie nicht bei Akademikern geben, sondern bei Arbeitnehmern mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung - also unter anderem Facharbeiter und Handwerksgesellen.

Arbeitsmarkt

Historisch niedrige Februar-Arbeitslosigkeit

Trotz schwächelnder Konjunktur ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar stärker gesunken als in den Vorjahren. Mit 2,373 Millionen Menschen ohne Job rutschte die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Das sind 33.000 Jobsucher weniger als im Januar und 173 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Die Arbeitslosenquote hielt sich bei 5,3 Prozent.

Blickt man auf die vergangenen drei Jahre, ist die Februar-Arbeitslosenzahl im Schnitt um 16.

 Durch den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung sollen die Emissionen künftig sinken.

Deutschland hinkt beim Klimaschutz hinterher

Einst galt Deutschland als Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Doch andere Länder haben die Bundesrepublik bei ihrem Engagement für das Klima längst überholt. Staaten wie Portugal und Schweden übertreffen Deutschland mit ihren Klimaschutzzielen. Im europäischen Ranking rangiert Deutschland nur noch auf dem achten Platz.

Im weltweiten Vergleich fällt es sogar noch weiter ab. Im Dezember präsentierten die Umweltorganisationen Germanwatch und NewClimate Institute auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz ihren Klima-schutz-Index – ...

65000 Wohnungen jährlich müssten laut einer Studie im Südwesten entstehen – 2017 sind nur 38000 dazugekommen.

Was den Wohnungsbau im Land behindert

Wohnraum in Baden-Württemberg ist knapp. Laut einer Prognos-Studie müssten jährlich 65000 Wohnungen im Land entstehen, um den bestehenden und neuen Bedarf zu wecken. Tatsächlich sind 2017 lediglich 38000 hinzugekommen. Offizielle Zahlen für 2018 gibt es noch nicht, doch schon jetzt scheint laut Experten klar: Die nötige Menge wurde wieder um Zehntausende Wohnungen verpasst. Woran liegt das? Eine Übersicht:

Überhitzte Baukonjunktur

Der Bausektor im Südwesten boomt.

 Bedürftigkeitsprüfung ja oder nein – das ist die noch zu klärende Frage bei der Grundrente.

Streit über die Grundrente

Eigentlich haben sie Stillschweigen vereinbart, die Spitzen von SPD und Union. Denn im ersten Koalitionsausschuss mit den neuen Parteichefs Markus Söder (CSU) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) stand einiges auf der Tagesordnung. Zum Beispiel Kohleausstieg, Diesel, Grundrente. Es habe vieles zum Nachdenken gegeben, und bei manchem müsse nachgearbeitet werden, meint CSU-Chef Markus Söder am Morgen nach dem Ausschuss im ZDF-Morgenmagazin. Zum Nacharbeiten gehört für ihn die Bedürftigkeitsprüfung vor einer Grundrente.

Marbach am Neckar.

Senioren sollen für Prämie in kleinere Wohnung ziehen

Auf der Suchen nach Lösungen in der Wohnungsnot ist Kreativität gefragt. Immerhin fehlen laut einer Prognos-Studie 88 000 Wohnungen im Südwesten. Längst trifft das Problem nicht nur Ballungsräume, sondern auch ländliche Regionen. Die Stadt Marbach (Kreis Ludwigsburg) begibt sich auf Neuland.

Vor vier Jahren sorgte der Vorschlag des Bundesvorsitzenden der IG Bau noch für Wellen der Kritik. 5000 Euro, schlug Robert Feiger vor, sollten Senioren bekommen, wenn sie in Ballungsräumen in eine kleinere Wohnung ziehen.

Kühltürme eines Atomkernkraftwerks

Wirtschaft bringt längere AKW-Laufzeiten ins Gespräch

Die bayerischen Arbeitgeber bringen wegen des absehbaren Mangels an heimischem Strom im Freistaat eine Verschiebung des Atomausstiegs ins Spiel. „Wenn alle Stricke reißen, darf auch die Verlängerung der Laufzeiten der bayerischen Atomkraftwerke kein Tabuthema sein“, sagte der Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), Alfred Gaffal, am Dienstag in München.

Der Anlass dieses Gedankenspiels: Ende 2022 soll Isar II als letztes deutsches Atomkraftwerk abgeschaltet werden.

Pflege

Studie: Pflegebeitrag muss weiter steigen

Angesichts immer zahlreicherer Pflegebedürftiger muss der Beitragssatz der Pflegeversicherung einer neuen Studie zufolge bis zum Jahr 2045 von 3,05 auf 4,25 Prozent steigen.

Das wären für ein heutiges Durchschnittseinkommen fast 550 Euro mehr im Jahr, wie die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mitteilte. Eingerechnet dabei ist, dass es mehr Pflegekräfte geben soll und diese auch besser als heute bezahlt werden sollen.

Bereits Anfang 2019 war der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte angehoben ...

Wolfgang Reinhart

CDU-Fraktion fordert mehr Bauflächen im Südwesten

CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart fordert mehr Bauland im Südwesten im Kampf gegen den Wohnungsmangel. „Wir können nur dann genug Wohnungen und Wohnraum schaffen, wenn wir auch neues Bauland ausweisen“, sagte er am Freitag in Stuttgart. „Ohne Bauland wird nicht gebaut.“ Bei der Erschließung von Bauland müssten Hindernisse abgeräumt werden. Die unter Grün-Rot eingeführten verpflichtenden Bürgerentscheide wirkten dabei eher kontraproduktiv.

Mit einem geplanten Kommunalfonds sollen Kommunen besser bei der Schaffung von Wohnraum ...