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Vor der Präsidentschaftswahl in Belarus

Präsidentenkandidatin in Belarus: „Wir wollen keinen Krieg“

Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Belarus (Weißrussland) ruft die schärfste Herausforderin von Staatschef Alexander Lukaschenko Deutschland zur Mithilfe für eine faire Abstimmung auf.

„Frau Merkel, setzen Sie sich mit Lukaschenko in Verbindung. Sagen Sie ihm, dass wir keinen Krieg wollen“, appellierte Swetlana Tichanowskaja an Kanzlerin Angela Merkel. Die 37 Jahre alte Kandidatin sagte der „Bild“-Zeitung (Mittwoch): „Alles, was wir wollen, sind faire Wahlen.

Swetlana Tichanowskaja löst Euphorie aus. Dabei will die 37-Jährige eigentlich gar nicht unbedingt Präsidentin werden. Ihr Ziel:

Diese Frau fordert Weißrusslands Dauerpräsidenten Lukaschenko heraus

Kann eine „Hausfrau“ in Weißrussland „Europas letzten Diktator“ bei der Präsidentenwahl in die Knie zwingen? In dem seit mehr als einem Vierteljahrhundert von Präsident Alexander Lukaschenko mit harter Hand regierten Land ist das vor der Abstimmung in einer Woche eine der meistdiskutierten Fragen. Denn die 37 Jahre alte Swetlana Tichanowskaja füllt seit Tagen in den Städten in Belarus ganze Stadien mit ihren Anhängern. Die Mutter von zwei Kindern und ausgebildete Fremdsprachenlehrerin, die als Sekretärin und Übersetzerin arbeitete, gilt als ...

US-Präsident Trump

Trump will Medien bei Nominierungsparteitag ausschließen

US-Präsident Donald Trump will Medienvertreter von der Parteiversammlung ausschließen, die ihn offiziell zum Kandidaten der Republikaner für die Präsidentenwahl am 3. November küren soll.

Begründung sei die Corona-Krise, berichteten die „Arkansas Democrat Gazette“, CNN und andere US-Medien unter Berufung auf Sprecher des Nominierungsparteitags am Samstagabend (Ortszeit).

Die Abstimmung soll am 24. August in Charlotte im US-Staat North Carolina erfolgen und CNN zufolge direkt im Internet übertragen werden.

US-Präsident Donald Trump erntet Kritik für seinen Vorschlag.

Trump empört mit Vorschlag zur Wahlverschiebung

Die Empörung ist groß, und ausnahmsweise kennt sie keine Parteigrenzen. Nicht nur vom politischen Gegner, auch von Verbündeten, die ihm normalerweise die Stange halten, erntet Donald Trump massive Kritik, nachdem er eine Verschiebung der Präsidentenwahl ins Spiel gebracht hatte. Selbst in der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie, so der Tenor, sei an so etwas nicht zu denken.

Klare Worte kamen von Mitch McConnell, dem Chef der Senatsfraktion der Konservativen.

Donald Trump

Trump nach Wahl-Vorstoß: „Will keine Verschiebung“

War es nur ein Ablenkungsmanöver oder eine ernsthafte Erwägung? US-Präsident Donald Trump hat nach Widerstand gegen seinen Vorstoß zu einer möglichen Verschiebung der Wahl im November angegeben, keine Verzögerung zu wollen.

„Ich will keine Verschiebung“, sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus auf eine entsprechende Frage.

Zugleich erneuerte er ausführlich seine Befürchtung, es könne wegen einer Zunahme der Briefwahl Wahlbetrug geben.

Andrej Rawkow, Staatssekretär des Sicherheitsrats von Belarus

Belarus ermittelt wegen mutmaßlicher russischer Söldner

Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Söldner in Belarus (Weißrussland) kurz vor der Präsidentenwahl wird gegen die Männer ermittelt. Ihnen werde vorgeworfen, im Vorfeld der Abstimmung in anderthalb Wochen für Unruhen sorgen zu wollen, teilte das Ermittlungskomitee in Minsk mit.

Es werde geprüft, ob die 33 Männer in Untersuchungshaft kommen. Das Außenministerium in Minsk bestellte am Donnerstag den russischen Botschafter im Land ein.

Donald Trump

Trump stellt mögliche Verschiebung der US-Wahl in den Raum

US-Präsident Donald Trump hat offen mit dem Gedanken an eine Verschiebung der Wahl im November gespielt. Die Hürden für eine Verschiebung der Präsidentenwahl am 3. November sind allerdings extrem hoch, weil der Termin seit 1845 gesetzlich festgeschrieben ist.

In einem Tweet schrieb Trump am Donnerstag mit Blick auf den von ihm befürchteten Wahlbetrug durch eine Zunahme der Briefwahl infolge der Corona-Pandemie: „Die Wahl hinausschieben, bis die Menschen ordentlich, sorgenfrei und sicher wählen können?

Russlands Präsident Wladimir Putin

Russland reagiert mit Genugtuung auf US-Truppenabzug

Russland reagiert mit Genugtuung auf die Pläne von US-Präsident Donald Trump, etwa 12.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. In den USA trifft er dagegen auf massiven Widerstand - auch in der eigenen Partei. Ob die Pläne wirklich umgesetzt werden können, bleibt fraglich.

„Je weniger US-Soldaten auf dem europäischen Kontinent sind, desto ruhiger wird es in Europa“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Donnerstag in Moskau.

US-Präsident Trump

Trump schlägt Ex-Offizier als US-Botschafter in Berlin vor

US-Präsident Donald Trump will einen ehemaligen Heeresoffizier, Oberst a.D. Douglas Macgregor, als Nachfolger von Richard Grenell als US-Botschafter nach Berlin schicken. Das geht aus einer Mitteilung des Weißen Hauses hervor.

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, hat die Nominierung unterdessen positiv bewertet. „Ich begrüße es, dass die US-Administration den wichtigen Posten des US-Botschafters in Deutschland nicht länger unbesetzt lassen will“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Vor der Präsidentschaftswahl in Belarus

Belarus: 300 Festnahmen bei Protesten gegen Präsidentenwahl

Mehr als 300 Menschen sind in der Republik Belarus (Weißrussland) bei Protesten gegen den Ausschluss von Oppositionskandidaten bei der Präsidentenwahl festgenommen worden.

Das Menschenrechtszentrum Wesna (Frühling) nannte auf seinem Internetportal spring96.org die meisten Festgenommenen am Mittwoch namentlich. Darunter waren auch zahlreiche Journalisten.

Zuvor hatte die Wahlkommission in der Hauptstadt Minsk bekanntgegeben, dass insgesamt fünf Kandidaten zur Abstimmung am 9.