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Verdi-Kundgebung in Stuttgart

Tarifverhandlungen für Länder-Beschäftigte bleiben zäh

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gehen in die Verlängerung. Wie Sprecher der Gewerkschaft Verdi und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) in Potsdam mitteilten, würden die Gespräche morgen Vormittag um 10.30 Uhr fortgesetzt.

Auch in der Nacht sollten die Beratungen noch weitergehen. Vertreter von Gewerkschaften und Bundesländern suchen seit Samstag in der möglicherweise entscheidenden dritten Verhandlungsrunde nach einer Lösung in dem festgefahrenen Tarifstreit.

Frank Werneke

Verdi: Tarif-Einigung für Länder-Beschäftigte offen

Die Gewerkschaft Verdi hat die Arbeitgeber vor der nächsten Tarifrunde um den öffentlichen Dienst der Länder zu deutlichen Nachbesserungen aufgefordert.

Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke sagte in Potsdam, die Gewerkschaft komme zur dritten Runde mit dem festen Willen, ein Ergebnis zu erzielen. «Ob das gelingt, ist offen.» Bislang liege kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor, dies sei überfällig.

Die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund dbb setzten mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die ...

Weitere Warnstreiks an den Unikliniken

Weitere Warnstreiks in bayerischen Unikliniken

An bayerischen Unikliniken haben sich am Freitag erneut mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Warnstreiks für höhere Einkommen beteiligt. Wie der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Norbert Flach sagte, waren die Unikliniken Augsburg, Erlangen und Regensburg sowie in München die Unikliniken Innenstadt, Großhadern und Rechts der Isar betroffen. «Notdienste und Intensivstationen wurden davon nicht berührt», betonte der Gewerkschafter.

Gewerkschaft: 500 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreik

Bei einem Warnstreik im Öffentlichen Dienst haben sich am Freitag über 500 Beschäftigte an einer Kundgebung in Stuttgart beteiligt. Verdi-Chef Frank Werneke sagte: «Die Finanzministerinnen und Finanzminister im Arbeitgeberlager leben teilweise in einer Welt alternativer Fakten.» Sie wischten Corona als temporäre Belastung vom Tisch und negierten gleichzeitig die jüngsten Steuerschätzungen, die ihnen satte Mehreinnahmen prognostizieren. In die Kliniken sei die Lage dramatisch.

Tesla

Tesla verzichtet für Batteriefabrik auf Milliardenförderung

Der US-Elektroautobauer Tesla verzichtet für die geplante Batteriefertigung in Grünheide bei Berlin überraschend auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe. Das teilten das Bundeswirtschaftsministerium sowie Tesla am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Gründe dafür gab das Unternehmen nicht an. Die Batteriefabrik ist jedoch nach Angaben von Tesla weiter in Planung - auf dem Gelände der Autofabrik sollen neuartige Batterien hergestellt werden.

Bushido

Bushido: Meine Kinder sollen verstehen, dass Polizei gut ist

Rapper Bushido (43) will seinen Kindern vermitteln, dass die Polizei «etwas Gutes» ist. Seitdem er sich mit einem Clanchef zerstritten hat, stehen er und seine Familie unter Polizeischutz.

Noch immer halten das Leute für übertrieben, wie Bushido dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte. «Polizeischutz, so was braucht man in Deutschland nicht, heißt es dann. Aber das stimmt nicht. Dass wir von bewaffneten Beamten geschützt und in gepanzerten Fahrzeugen durch die Gegend gefahren werden, kommt nicht von ungefähr.

Ralf Wolter

Karl-May-Filme machten ihn berühmt - Ralf Wolter wird 95

Als kauziger Trapper Sam Hawkens ist Ralf Wolter in den 60er Jahren zum Kinostar geworden. An der Seite von «Winnetou»-Star Pierre Brice feierte er seine größten Erfolge. Bis heute werden die Karl-May-Filme immer wieder im Fernsehen gezeigt. An diesem Freitag (26. November) begeht Wolter in München seinen 95. Geburtstag.

Interviews gibt er schon lange nicht mehr. Seinen letzten Auftritt in einem Film hatte er 2012 in «Bis zum Horizont, dann links» mit Kollegen wie Otto Sander, Herbert Feuerstein, Tilo Prückner und Anna Maria Mühe.

Warnstreik Verdi

Gewerkschaft: 900 Beschäftigte beteiligen sich an Streiks

Vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi im Südwesten noch einmal den Druck erhöht. Verdi-Landeschef Martin Gross sagte am Donnerstag: «Die Arbeitgeber müssen sich bis zum Wochenende entscheiden, ob sie den zweiten Corona-Winter mit oder gegen ihre eigenen Beschäftigten bestreiten wollen.» Die bundesweiten Gespräche werden am Wochenende in Potsdam in dritter Runde fortgesetzt.

Am Donnerstag beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben über 900 Beschäftigte an den kurzfristigen ...

Warnstreik

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: Unikliniken betroffen

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst der Länder haben am Donnerstag die bayerischen Unikliniken und Dutzende weitere Einrichtungen getroffen. Deutlich mehr als 1000 Beschäftigte hätten sich an den Aktionen beteiligt, hieß es von der Gewerkschaft Verdi. Die Warnstreiks seien sehr gut angelaufen, sagte ein Sprecher. «Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung.»

Der Gewerkschaft zufolge waren alle Unikliniken betroffen. Die Corona-Stationen habe man aber natürlich ausgespart, sagte der Sprecher.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst Bayerns geplant

Mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst wollen die bayerischen Beschäftigten in den aktuellen Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber machen. Vor allem heute soll es Aktionen geben, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Betroffen sein werden demnach unter anderem Ämter, Museen, Gerichte, Straßenmeistereien, Universitäten, Studentenwerke, Theater sowie die Schlösser- und Seenverwaltung. Auch Beschäftigte an Universitätskliniken sollen sich beteiligen, in München soll der Ausstand an den Unikliniken sogar bis Freitag dauern.