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Schaulustige fotografieren eine Unfallstelle

Herrmann: Handy-Wegnahme ist kein Allheilmittel gegen Gaffer

Bringt es was, wenn Polizisten Gaffern die Smartphones wegnehmen? Aus Sicht von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wird damit nicht das grundsätzliche Problem mit Schaulustigen bei Unfällen gelöst. „Die Smartphone-Sicherstellung ist aber aus Polizeisicht natürlich kein Allheilmittel“, sagte der CSU-Politiker auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München. Zuvor hatten Polizeigewerkschafter aus Bayern und Nordrhein-Westfalen sich dafür ausgesprochen, Gaffern die Telefone wegzunehmen.

Schild "Polizei"

Geldbußen gegen Gaffer

Gleich 13 Gaffer hat die Polizei nach einem Unfall mit drei Lastwagen auf der Autobahn 3 bei Würzburg zur Kasse gebeten. Sie filmten von der Gegenfahrbahn aus mit ihren Handys die brennenden Laster, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. „Eine Streife hielt die betreffenden Autos noch vor Ort an und verhängte die Strafen“, sagte ein Sprecher zu den Vorfällen am vergangenen Donnerstag. Die Neugierigen müssen je hundert Euro Bußgeld zahlen und bekommen einen Punkt in Flensburg.

Gaffer an einer Unfallstelle (Symbolfoto)

Nach Schock-Video: Polizeigewerkschaft will Gaffern Handys wegnehmen

Das Video machte bundesweit Schlagzeilen: Nach einem tödlichen Lkw-Unfall bei Nürnberg platzt dem Polizisten Stefan Pfeiffer der Kragen. „Da liegt er, wollen Sie ihn sehen?“, ruft er einem Gaffer zu. „Schämen Sie sich!“ Einem anderen bietet er an, er könne gern aussteigen „und sich die Leiche anschauen“. Bei dem Unfall war ein 47-jähriger Mann gestorben, der mit seinem Sattelzug auf einen vorausfahrenden Lastwagen aufgefahren war.

Rund eine Woche danach steht Pfeiffer in München in einem Konferenzraum der Deutschen ...

Unfall auf A5

Polizei ermahnt Gaffer nach schwerem Unfall auf Autobahn 5

Gaffer und eine fehlende Rettungsgasse haben nach einem schweren Unfall auf der A5 in Hessen die Helfer behindert. Sechs Menschen wurden bei einem Zusammenstoß von insgesamt fünf Fahrzeugen in der Nacht auf Freitag verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Die Polizei musste nach eigenen Angaben mehrere Gaffer ermahnen, einige hätten Videoclips gedreht. Außerdem hätten Einsatzkräfte nur schwer zum Unfallort vordringen können, weil keine Rettungsgasse gebildet worden sei.

Bei diesem schweren Unfall auf der A6 war ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Zahlreiche Gaffer wollten den Unfall auf ihren Smar

Gaffer mit Leiche konfrontiert: Polizist löst neue Debatte über Schaulustige aus

Auch zwei Tage nach dem tödlichen Unfall auf der A6 bei Nürnberg wird das Verhalten eines Polizisten kontrovers diskutiert. Schwäbische.de hatte über den Vorfall berichtet.

Stefan Pfeiffer, Einsatzleiter der Verkehrspolizei Feucht, hatte mehrere Verkehrsteilnehmer nach dem Unfall aus den Fahrzeugen aussteigen lassen und ihnen als Provokation angeboten, sich doch einfach die Leiche der tödlich verunglückten Person aus der Nähe anzusehen, um so ihre pietätlose Sensationslust stillen zu können.

Joachim Herrmann (CSU)

Polizist nimmt Gaffer ins Gebet: Herrmann lobt Beamten

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat einen Verkehrspolizisten für sein couragiertes Eingreifen gegen Schaulustige gelobt. „Das Verhalten vieler Gaffer ist unverschämt und unverantwortlich. Ich freue mich, dass der Polizeikollege das einigen Gaffern auch mal emotional nahegebracht hat“, schrieb Herrmann am Mittwoch auf seinem Facebook-Account.

Nach einem tödlichen Lkw-Unfall auf der Autobahn 6 war dem Leiter der Verkehrspolizei Feucht, Stefan Pfeiffer, der Kragen geplatzt.

Immer wieder zücken Verkehrsteilnehmer ihr Handy, um nach einem schweren Unfall Fotos oder Videos zu machen, wie hier ein LKW-Fa

„Willst du die Leiche sehen?“: Polizist geht mit Schock-Therapie gegen Gaffer vor

Ein tödlicher Lkw-Unfall auf der A6 bei Nürnberg zieht weite Kreise. Zahlreiche Gaffer hatten den Unfall am Dienstag zum Anlass genommen, Film- und Fotoaufnahmen von der Unfallstelle zu machen. Der Einsatz eines Polizisten und seine Methode, mit den Schaulustigen umzugehen, ist seitdem in aller Munde.

Vorausgegangen war ein Unfall eines Lkw, der zwischen Roth und dem Kreuz Nürnberg-Süd fast ungebremst auf ein Stauende aufgefahren war. Der 47-jährige Fahrer aus Ungarn hatte keine Überlebenschance.

Richterhammer

Gaffer filmt bei tödlichem Unfall: 2000 Euro Geldstrafe

Weil er bei einem schweren Straßenbahnunfall einen verunglückten Radfahrer fotografiert und Helfer bei der Erstversorgung behindert hat, muss ein 31 Jahre alter Gaffer 2000 Euro Geldstrafe zahlen. Er hatte am 7. März nicht nur Aufnahmen von dem schwerst verletzten Unfallopfer gemacht, sondern auch die Aufforderung der Polizei ignoriert, es zu unterlassen. Der 54-jährige Radfahrer war kurz darauf in einer Klinik gestorben.

Gegen den Strafbefehl hatte der 31-Jährige Einspruch erhoben.

 Eine 21-jährige Frau ist bei einem Unfall in VS-Schwenningen schwer verletzt worden.

21-jährige Frau bei Unfall schwer verletzt

Zu einem folgenschweren Unfall ist es am Freitag, gegen 23.35 Uhr, in VS-Schwenningen gekommen. Nicht nur, weil eine junge Frau dabei schwer verletzt wurde, sondern auch, weil agressive Gaffer die Polizei bei ihrer Arbeit behinderten.

Ein 53 Jahre alter Autofahrer war mit seinem Wagen auf der Erzbergerstraße in Richtung Salinenstraße unterwegs. Auf Höhe einer Diskothek, der Expressguthalle, erfasste der Wagen laut Polizeimitteilung die Fußgängerin.

Tödlicher Unfall auf der Autobahn 8. Der Fahrer des roten Fiats (rechts) wurde zwischen seinem Auto und dem Transporter einer ös

Anzeige gegen Gaffer nach tödlichem Unfall

Vor den Augen von Kindern hat ein Vater nach Polizeiangaben das Geschehen nach einem tödlichen Autobahnunfall mit seinem Smartphone gefilmt. Gegen den Mann und neun weitere Gaffer seien Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, teilte die Polizei in Ulm am Freitag mit. Sie sollen am vergangenen Samstag an der A8 unweit der Anschlussstelle Ulm-West während der Rettungsarbeiten Filmaufnahmen gemacht und dabei teils für Verkehrsbehinderungen und sogar Beinaheunfälle gesorgt haben.