Suchergebnis

Merkel besucht NSU-Gedenkort in Zwickau

Merkel gedenkt der NSU-Opfer

Es ist ein symbolischer Akt: Am zerstörten Gedenkbaum für das erste Todesopfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU legt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im sächsischen Zwickau eine weiße Rose nieder.

Vom Festakt für den Produktionsstart des E-Autos im VW-Werk ist die Regierungschefin herübergekommen - ganz bewusst, wie sie betont. Weil vor genau acht Jahren ein Haus explodiert ist, bei dem sich im Nachhinein dann herausgestellte, dass es aufs engste verbunden war mit schrecklichen Morden.

Zwickau erinnert an NSU-Opfer - zehn Bäume gepflanzt

Zehn Bäume erinnern seit heute im sächsischen Zwickau an die Mordopfer der Neonazi-Terrorzelle NSU. „Wir zeigen, dass der NSU ein Teil der Zwickauer Geschichte ist“, sagte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zur Einweihung des Gedenkortes. Die Bäume und die Gedenktafeln mit den Namen der zehn Opfer seien zugleich ein Zeichen der Hoffnung und eine Mahnung, sich für Demokratie und Toleranz einzusetzen. Der NSU hatte zwischen den Jahren 2000 und 2007 acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer und eine Polizistin getötet.

Erneut Mahnmal für NSU-Mordopfer in Zwickau beschädigt

Im sächsischen Zwickau ist erneut ein Mahnmal für die Opfer der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ beschädigt worden.

Ein zum Gedenken an ein Mordopfer des NSU gepflanzter Baum wurde abgesägt. „Das Absägen des Baumes zeugt von Intoleranz, mangelndem Demokratieverständnis und von Verachtung gegenüber Terroropfern und deren Angehörigen“, erklärte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD). Nach Angaben der Zwickauer Polizeidirektion ermittelt der Staatsschutz.

Gedenkbaum für NSU-Mordopfer Simsek in Zwickau abgesägt

Ein in Gedenken an ein Mordopfer der Terrorzelle NSU gepflanzter Baum ist in Zwickau abgesägt worden. „Das Absägen des Baumes zeugt von Intoleranz, mangelndem Demokratieverständnis und von Verachtung gegenüber Terroropfern und deren Angehörigen“, wurde Oberbürgermeisterin Pia Findeiß in einer Mitteilung zitiert. Die Eiche sollte an Enver Simsek erinnern. Am 9. September 2000 feuerten die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Nürnberg neunmal auf den Blumenhändler.

Pia Findeiß

Franken-Sachsen-Magistrale: Strecke in Gefahr

Das Sächsisch-Bayerische Städtenetz fürchtet um den seit Jahren geforderten Lückenschluss auf der Franken-Sachsen-Magistrale. Zwischen Marktredwitz und Nürnberg seien rund 150 Kilometer Schiene nach wie vor nicht elektrifiziert, obwohl die komplette Modernisierung der Strecke von Dresden bis Franken seit 2003 im Bundesverkehrswegeplan verankert sei, wurde bei einem Treffen am Mittwoch in Plauen kritisiert.

„Wir fordern, dass die Planungen nun endlich umgesetzt werden“, sagte Zwickaus Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) nach einer ...

Clara Wieck

Zwickau feiert 200. Geburtstag von Clara Wieck

Zwickau hat auch 2019 Grund zum Feiern: Mit rund 40 Veranstaltungen erinnert die Schumann-Stadt im kommenden Jahr an den 200. Geburtstag der Pianistin und Komponistin Clara Wieck (1819 - 1896), der Ehefrau von Robert Schumann.

Zum Auftakt gibt es am 1. Januar ein Neujahrskonzert unter dem Titel „Clara trifft Goethe“. Den Anlass wolle Zwickau nutzen, um sich weiter als Schumann-Stadt zu präsentieren, sagte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) am Dienstag vor Journalisten.

Eberswalde

Bahn will Werke in Eberswalde und Zwickau schließen

Herber Schlag für Hunderte Bahn-Mitarbeiter: Die Deutsche Bahn schließt zwei Instandhaltungswerke in Ostdeutschland.

Betroffen sind die Standorte Eberswalde nordöstlich von Berlin und Zwickau in Sachsen. Das Unternehmen wolle den insgesamt rund 570 Mitarbeitern andere Arbeitsplätze im DB-Konzern anbieten, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung. Gewerkschafter kündigten massiven Widerstand gegen die Schließungen an.

Die Bahn begründet den Schritt mit einem Rückgang von Instandhaltungsleistungen an Güterwagen.

Report: Stilles Gedenken: Schweigen in Zwickau

Zwickau (dpa) - Weshalb konnten die NSU-Terroristen gerade in ihrer Stadt Unterschlupf finden? Diese Frage bewegt viele Bürger Zwickaus.

„Wir stehen besonders in der Pflicht“, sagte Bürgermeister Bernd Meyer am Rande der Gedenkfeier am Donnerstag leise. Und fügte hinzu: „Eigentlich müssten wir jeden Tag eine Gedenkminute für die Opfer der Rechtsterroristen einlegen.“

Etwa 80 Menschen fanden sich am Mittag vor dem Rathaus ein, Abgesandte des Theaters waren darunter, Handwerker, Angestellte, Bürger und Bürgermeister.

Report: Stilles Gedenken: Schweigen in Zwickau

Zwickau (dpa) - Weshalb konnten die NSU-Terroristen gerade in ihrer Stadt Unterschlupf finden? Diese Frage bewegt viele Bürger Zwickaus.

„Wir stehen besonders in der Pflicht“, sagte Bürgermeister Bernd Meyer am Rande der Gedenkfeier am Donnerstag leise. Und fügte hinzu: „Eigentlich müssten wir jeden Tag eine Gedenkminute für die Opfer der Rechtsterroristen einlegen.“

Etwa 80 Menschen fanden sich am Mittag vor dem Rathaus ein, Abgesandte des Theaters waren darunter, Handwerker, Angestellte, Bürger und Bürgermeister.

Zwickau kritisiert mangelnde Unterstützung durch Sachsen

Zwickau (dpa) - Die wegen der rechtsextremen Terrorgruppe NSU um ihren Ruf besorgte Stadt Zwickau fühlt sich bisher durch das Land Sachsen im Stich gelassen. In Thüringen erlebe er, dass sich dort ein ganzer Freistaat gegen Rechtsextremismus engagiere, angefangen bei der Ministerpräsidentin, sagte Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Über das bisherige Verhalten der sächsischen Regierung sei sie hingegen traurig. Nur Innenminister Markus Ulbig nahm die Oberbürgermeisterin von ihrer Kritik aus.