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Atommeiler Philippsburg wieder am Netz

Das Kernkraftwerk Philippsburg (Kreis Karlsruhe) liefert wieder Strom - Block 2 ging am Mittwochabend wieder ans Netz. Der Meiler war vier Wochen lang durchgecheckt worden. Nach Angaben der EnBW vom Donnerstag wurden bei der letzten Revision vor seiner endgültigen Abschaltung spätestens zum Jahresende keine neuen Brennelemente mehr eingesetzt. Es wurden Kühlwasserstraßen, Pumpen und Transformatoren überprüft sowie eines der vier Notspeisebecken saniert, das im Notfall der Kühlung dient.

Kernkraftwerk Neckarwestheim

Atomkraftwerk Neckarwestheim in Revision

Der Energiekonzern EnBW hat Block II des Atomkraftwerks Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) für Revisionsarbeiten vom Netz genommen. Damit ist aktuell keiner der beiden verbliebenen Atomkraftwerksblöcke in Baden-Württemberg am Netz. Block 2 in Philippsburg (Kreis Karlsruhe) ist Mitte Juli für die jährliche Revision vom Netz gegangen. In Neckarwestheim werden unter anderem Armaturen und Pumpen überholt, wie EnBW am Freitag mitteilte. Das Kraftwerk ist seit 1989 in Betrieb.

Strommasten

Bundesnetzagentur: Deutschland braucht vierte Stromautobahn

Die Bundesnetzagentur hat den Weg geebnet für eine vierte deutsche Stromautobahn. Eine Gleichstrom-Verbindung zwischen Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sei erforderlich, teilte die Regulierungsbehörde am Dienstag in Bonn mit.

Die Behörde hatte einen Vorschlag der Netzbetreiber geprüft. Diese wollten die zusätzliche Trasse von Schleswig-Holstein bis nach Altbach in Baden-Württemberg bauen. Die Netzagentur signalisierte zwar vorerst grünes Licht, ist aber für eine kürzere Strecke nur bis Nordrhein-Westfalen.

EnBW

Geschäft mit erneuerbaren Energien legt bei EnBW weiter zu

Das Geschäft mit erneuerbaren Energien erweist sich für die EnBW weiter als sichere Bank. Aber auch die konventionelle Stromerzeugung und der Handel sowie das Netz-Geschäft brachten im ersten Halbjahr mehr Gewinn ein, wie der Karlsruher Energieversorger am Donnerstag mitteilte. Insgesamt stieg das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda), mit dem die EnBW ihr laufendes Geschäft abbildet, um fast zwölf Prozent auf rund 1,28 Milliarden Euro.

Kernkraftwerk Philippsburg

Atommeiler Philippsburg geht für letzte Revision vom Netz

Kurz vor Betriebsende ist Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg im Kreis Karlsruhe am Freitag für die jährliche Revision vom Netz gegangen. Wie der Energieversorger EnBW mitteilte, handelt es sich um die letzte Revision vor der endgültigen Abschaltung spätestens zum Jahresende. Sicherheit stehe an erster Stelle, so die EnBW am Freitag. Deshalb würden trotz des bevorstehenden Reaktorendes die Systeme noch einmal überprüft. Der Rückbau solle dann zügig nach der endgültigen Abschaltung beginnen.

Probebohrung nach Öl in Weingarten

Unternehmen: Öl-Bohrung in Weingarten war erfolgreich

Auf der Suche nach Öl im Südwesten ist das Heidelberger Unternehmen Rhein Petroleum nach eigenen Angaben in Weingarten (Kreis Karlsruhe) fündig geworden. Bei den Probebohrungen im Bohrloch Steig-1 habe man einen „signifikanten Ölfund“ gemacht, teilte Rhein Petroleum, eine Tochter der niederländischen Tulip Oil und der Deutschen Rohstoff AG, am Montag mit. Größe und Wert müssten aber noch bestimmt werden.

Die Bohrungen hatten Ende Mai in der Nähe eines Baggersees begonnen und sollten bis in etwa 900 Meter Tiefe reichen.

Zwischenlager für Atommüll

Zwei Anlagen für Rückbau der Atomkraft fertig

Der Energiekonzern EnBW hat für den Rückbau der Atomkraftwerke in Philippsburg zwei Betriebsanlagen eingeweiht. Auf dem Gelände des Kraftwerks entstanden in den vergangenen Monaten ein Reststoff-Bearbeitungszentrum (RBZ) und ein Standort-Abfalllager (SAL). Im RBZ sollen nach EnBW-Mitteilung vom Freitag Stoffe aus dem Rückbau des Atomkraftwerks so bearbeitet werden, dass das Volumen radioaktiver Abfälle möglichst gering ist. Im SAL sollen die schwach- bis mittelradioaktiven Abfälle gelagert werden, bis das Endlager Schacht Konrad im ...

Sonnenaufgang

Baden-Württemberg schwitzt: Waghäusel besonders heiß

Heiß, aber nicht am heißesten: Die erwarteten Temperaturrekorde im Südwesten haben sich am Mittwoch doch nicht eingestellt. Bis zum Nachmittag wurden in Waghäusel (Kreis Karlsruhe) laut Deutschem Wetterdienst (DWD) 36,4 Grad gemessen. Zwar kann sich dies noch leicht ändern, einen Juni-Höchstwert erwartete der DWD nach eigenen Angaben aber nicht mehr. Die Nachmittagstemperatur werde sich maximal noch um ein Grad erhöhen, sagte ein DWD-Sprecher. Die Prognosen seien ein, zwei Grad zu hoch gewesen.

EnBW

Reaktoren: Leistung wegen der Hitze nicht drosseln

Die Hitze der vergangenen Tage hat bislang keine Folgen für den Betrieb der baden-württembergischen Reaktoren. Die Meiler in Philippsburg und Neckarwestheim liefen im Vollbetrieb, sagte eine Sprecherin des Betreibers EnBW am Mittwoch auf Anfrage. „Nur weil es einige Tage heiß ist, heizt sich der Fluss nicht ausreichend auf.“

Atomkraftwerke benötigen Kühlwasser für den Reaktorbetrieb. Steigt die Wassertemperatur zum Beispiel im Rhein, müssen Betreiber die Leistung ihrer Reaktoren unter Umständen drosseln.

Kernkraftwerk Philippsburg

Atommeiler Philippsburg nach Reparatur wieder am Netz

Nach gut zehn Tagen Stillstand wegen Schäden an einem Notstromaggregat ist Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg (Kreis Karlsruhe) wieder am Netz. Die von Rissen betroffenen Gehäuse seien ausgetauscht worden, wie der Energieversorger EnBW am Montag weiter mitteilte.

Der Meiler war am 5. Juni heruntergefahren worden, nachdem die undichten Stellen entdeckt worden waren. Die Risse hatten sich am Turbolader des Dieselmotors, der das Aggregat antreibt, befunden.