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Sprinter

Hochkarätiges Starterfeld bei Frankfurter Radklassiker

Die 60. Auflage des Radklassikers Eschborn-Frankfurt wartet mit einem hochkarätigen Starterfeld auf.

Zur Jubiläumsausgabe am 19. September über 187,4 Kilometer haben sich 13 World-Tour-Teams mit zahlreichen Stars aus dem In- und Ausland angesagt. Die deutschen Hoffnungen im Feld der insgesamt 140 Fahrer trägt vor allem Deutschland-Tour-Gewinner Nils Politt vom Team Bora-hansgrohe.

Chancen rechnen sich aber auch Pascal Ackermann, der 2019 in Frankfurt triumphierte, und John Degenkolb aus.

Mark Cavendish

Rad-Sprinter Cavendish feiert wundersames Comeback

Es ist gerade einmal acht Monate her, da brach Mark Cavendish nach dem Klassiker Gent-Wevelgem während eines Interviews im belgischen Fernsehen in Tränen aus. Es könnte sein letztes Rennen gewesen sein, sagte der hochsensible Radstar damals.

Abgehängt, demoralisiert und desillusioniert hatte er zuvor das Ziel erreicht. Sein Team Bahrain-McLaren hatte ihm zuvor schon mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Wer will sich schon in Corona-Zeiten einen kostspieligen Mann für die Siege leisten, dessen letzter Sieg gut ...

Kopfsteinpflasterrennen

Paris-Roubaix wegen Corona auf Oktober verschoben

Der Rad-Klassiker Paris-Roubaix ist wegen der Corona-Pandemie von April auf Oktober verschoben worden. Das für den 11. April geplante Kopfsteinpflasterrennen soll nun für Frauen am 2. Oktober und für Männer am 3. Oktober stattfinden, wie der Radsport-Weltverband UCI mitteilte.

Als Grund dafür nannte der Verband die Entscheidung der französischen Behörden, dass das Rennen nicht zum geplanten Datum stattfinden dürfe. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte härtere Corona-Maßnahmen im gesamten Land wegen der steigenden ...

Radklassiker

Radklassiker Paris-Roubaix kann wieder nicht stattfinden

Der Radklassiker Paris-Roubaix fällt offenbar im zweiten Jahr in Folge der Coronavirus-Pandemie zum Opfer.

Nach einem Bericht der Zeitung «Le Parisien» muss das für den 11. April geplante Kopfsteinpflasterrennen aufgrund steigender Infektionszahlen verlegt werden. Der Veranstalter ASO sowie die Regionalregierung sollen sich laut Bericht noch offiziell äußern. Als Ausweichtermin ist der Oktober im Gespräch. Im vergangenen Jahr musste das erstmals 1896 ausgetragene Monument des Radsports ganz abgesagt werden.

Paris-Roubaix

Paris-Roubaix wegen hoher Infektionszahlen abgesagt

Der am 25. Oktober geplante Rad-Klassiker Paris-Roubaix ist abgesagt worden. Die Organisatoren sahen sich wegen der Coronavirus-Krise mit wachsenden Infektionszahlen zu dieser Entscheidung gezwungen.

Auf Ersuchen der lokalen Behörden und der Ankündigung von Gesundheitsminister Olivier Véran, die die Metropolregion Lille in Alarmbereitschaft versetzte, entschlossen sich die Organisatoren, die 118. Ausgabe von Paris-Roubaix abzusagen. Gleichfalls nicht stattfinden wird die Premiere von Paris-Roubaix der Frauen, die gleichfalls am 25.

Caleb Ewan

Ewan widmet Tour-Etappensieg Degenkolb und Co

Caleb Ewan und Roger Kluge klatschten sich vor der schmucklosen Häuserwand in Sisteron kurz ab, dann galt der erste Gedanke bereits den Sturzopfern John Degenkolb und Philippe Gilbert.

„Den Sieg möchte ich den beiden Jungs widmen. Wir hatten so viele Stürze und zwei Fahrer eingebüßt. Aber wir haben den Kopf oben behalten“, sagte Ewan, nachdem er unter Mithilfe von Lokomotive Kluge auf dem dritten Teilstück nach 198 Kilometer von Nizza nach Sisteron den Sieg vor dem Iren Sam Bennett und dem Italiener Giacomo Nizzolo geholt hatte.

Julian Alaphilippe

Alaphilippe reißt die Tour aus der Lethargie

Von seinen Emotionen übermannt weinte Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe nach dem großen Coup auf der berühmten Promenade des Anglais hemmungslos und zeigte mit dem Finger gen Himmel.

„Diesen Sieg widme ich meinem Vater“, sagte der Superstar, der die Grande Nation bei der Tour de France nach einer turbulenten Ouvertüre mit Corona-Sorgen und einer Sturz-Orgie erstmals jubeln ließ. Es waren bewegende Momente für den Superstar, der erst vor gut zwei Monaten seinen Vater verloren hatte und nun mit seinem Sieg auf der zweiten Etappe ...

John Degenkolb

„Glatteis des Sommers“: Ende der Tour-Träume für Degenkolb

Niedergeschlagen und mit schmerzenden Knien saß John Degenkolb zu früher Stunde am Flughafen von Nizza. Heimflug nach Frankfurt statt Alpen oder Pyrenäen, lautete sein Reiseplan.

„Das ist das Ende vom Lied, das Ende meiner Tour 2020. Ich bin super traurig und enttäuscht, dass ich die Mannschaft verlassen muss. Ich bin ziemlich kaputt, sowohl im Kopf als auch körperlich“, teilte der Klassikerspezialist auf seinem Instagram-Account mit, nachdem es ihn beim Sturzfestival zum Auftakt der 107.

Julian Alaphilippe

Frühjahrsklassiker im Hochsommer: 299 Kilometer bis Sanremo

Als der Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo Anfang März abgesagt wurde, war das ganze Ausmaß der Corona-Pandemie noch gar nicht absehbar. Am Ende standen die Räder im Radsport über vier Monate still.

So findet nun am heutigen Samstag die Primavera, die „Fahrt in den Frühling“ im Hochsommer statt. Temperaturen von über 30 Grad erwarten die Fahrer auf dem Weg von der Lombardei ans Mittelmeer. Auch die Strecke ist stark verändert, nur die Favoriten sind die altbekannten Stars.

Rick Zabel

Radsport am Limit - Rick Zabel: „Es geht auch um Verträge“

Die komplette WorldTour in nur 101 Tagen, Zeit zum Verschnaufen bleibt im Radsport nicht.

Während die Polen-Rundfahrt nach ihrem tragischen Auftakt mit dem schlimmen Sturz von Fabio Jakobsen noch weiterläuft, findet zeitgleich am Samstag der Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo im Hochsommer statt. Die Räder müssen rollen. Für die gebeutelten Teams, für die Fahrer sind die Rennen nach über vier Monaten Corona-Zwangspause existenziell. Es geht um Sponsorengelder, Rennprämien, Verträge, und, und, und.