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Setzte in Bregenz frische Impulse: Dirigent Andrés Orozco-Estrada.

Musikkritik zu den Wiener Symphonikern in Bregenz

Die Chemie scheint schon zu stimmen: Der kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada wird in vier Jahren Chefdirigent der Wiener Symphoniker werden und stellte sich beim ersten Festspiel-Orchesterkonzert des Klangkörpers mit einem ganz und gar slawischen Programm vor. Auch der Prager Philharmonische Chor durfte glänzen.

Ungewöhnlich sind Formen und Besetzung in Bohuslav Martinůs Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauke: Man hört stetes Pulsieren in rascher gezackter Bewegung, Orchestergruppen, die sich zuspielen ...

Christoph Pohl verkörpert Francesco als durchgeknallten Möchtegern-Nero. Mit Berthold Goldschmidts Oper „Beatrice Cenci“ wurden

Bregenzer Festspiele: „Beatrice Cenci“

Eine Rarität wurde begeistert aufgenommen: Das Publikum der Eröffnungspremiere der Bregenzer Festspiele feierte Berthold Goldschmitds Oper „Beatrice Cenci“. Der 1935 ins Exil vertriebene Komponist greift darin einen historischen Fall auf, der sich vor mehr als 400 Jahren in Rom ereignet hat: Die 22-jährige Patriziertochter Beatrice Cenci wird wegen Anstiftung zum Mord an ihrem gewalttätigen Vater Francesco enthauptet, ebenso ihre Stiefmutter Lucrezia, Bruder Giacomo gefoltert und hingerichtet.

 Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) und Jörg Schmidt, Präsident des Schwäbischen Chorverbands, überreichen die Conr

Ein besonderer Preis zum runden Geburtstag

Beim Landesmusikfest in Lahr wurde der Philharmonische Chor Friedrichshafen mit der Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt. Das teilt der Chor in einer Pressemitteilung mit. Der baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und von Jörg Schmidt, Präsident des Schwäbischen Chorverbands, überreichten die Tafel.

Voraussetzung für die nach dem deutschen Komponist und Dirigent Conradin Kreutzer aus Meßkirch benannte Auszeichnung ist, dass der Verein seit mindestens 150 Jahren besteht und sich in dieser Zeit „künstlerische, ...

Verdis „Nabucco“ inszenieren die Opernfestspiele Heidenheim als modernes Familiendrama. Den Gefangenenchor taucht Regisseurin He

Opernkritik: „Nabucco“ bei den Heidenheimer Opernfestspielen

Bumm. Die Detonation gleich zu Beginn rüttelt nicht nur die Zuschauer wach. Sie platzt nicht mitten hinein in die Bar Mizwah des Sohnes von Ismaele und Fenena. Mit einem Bombenschlag sind die Opernfestspiele Heidenheim in ihre erste große Premiere gestartet. Der Rittersaal des Schlosses Hellenstein hoch über der Stadt war die prächtige Kulisse für Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“, inszeniert von Helen Malkowsky. Der Beifall für einen gewaltigen Abend, es ging schon auf Mitternacht zu, wollte gar nicht enden.

Eindringliche Kirchenmusik aus drei Jahrhunderten

Das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Katharina zum Abschluss der Internationalen Wolfegger Konzerte bot, wie immer bei dem Dirigenten Manfred Honeck, ein ungemein dichtes Programm. Zum wiederholten Mal war der Philharmonische Chor München zu Gast, Chorleiter Andreas Herrmann hatte seine Sängerinnen und Sänger perfekt auf ein selbst für sie in großen Teilen neues Repertoire eingestimmt.

Wie das Orchesterkonzert im Rittersaal am Samstag war auch das Kirchenkonzert, das dem Dirigenten immer besonders am Herzen liegt, von ...


Geigenstar Janine Jansen ist zweimal im GZH zu erleben.

Neues Tanz-Abo im Bahnhof Fischbach

Die Programmgestaltung des Kulturbüros im Bahnhof Fischbach nimmt Gestalt an: Ab der kommenden Spielzeit 2018/19 wird es im Bahnhof ein Tanz-Abo geben. Damit wird der Bahnhof, neben dem Abo Studiotheater, zum Spielort eines zweiten Abo-Rings.

Die Aufführungen finden jeweils an zwei Abenden hintereinander statt. Mit 54 Euro kostet das Tanz-Abo genau so viel wie das Abo Studiotheater. Für das Ballett-Abo im GZH besteht in Friedrichshafen eine große Nachfrage.

So wird das von Harald B. Thor gestaltete Bühnenbild von „Nabucco“ im Rittersaal von Schloss Hellenstein aussehen.

Nur das Wetter macht noch Sorgen

Die Miene von Marcus Bosch, dem Leiter der Heidenheimer Opernfestspiele, verzieht sich eigentlich nur noch, wenn die Sprache aufs Wetter kommt. „Wir haben bisher nicht draußen proben können“, sagt er mit Blick auf die Premiere von Giuseppe Verdis „Nabucco“ am kommenden Freitag, 29. Juni, um 20 Uhr im nach oben offenen Rittersaal des Schlosses Hellenstein. „Das beschäftigt uns natürlich“, schiebt Bosch nach.

Die Sorge scheint unbegründet.

Der österreichische Dirigent Manfred Honeck freut sich auf die besondere Atmosphäre in Wolfegg.

„Wohl die besten jungen Musiker aus Italien versammelt“

Dieser Tage ist der Dirigent Manfred Honeck bei seinem Pittsburgher Orchester, dem er bereits seit 10 Jahren vorsteht, und hat dazu den Pianisten Igor Levit zu seinem Debüt in Pittsburgh mit Beethovens viertem Klavierkonzert eingeladen. Mitte des Monats folgen dort Konzerte unter anderem mit dem fünften Beethovenkonzert und Emanuel Ax, bevor Ende Juni die Internationalen Wolfegger Konzerte, deren künstlerischer Leiter Honeck ja ist, mit einem ungewöhnlichen Programm aufwarten.


Mit einem wunderbaren Kirchenkonzert leitete der Philharmonische Chor Friedrichshafen unter Joachim Trost in Ailingen sein Jubi

Berührende Klage und freudiges Marienkonzert

Mit einem wunderbaren ersten Jubiläumskonzert hat der Philharmonische Chor Friedrichshafen unter seinem Dirigenten Joachim Trost am Samstagabend in St. Johannes Baptist in Ailingen sein 150-jährigen Bestehen gefeiert.

Herausragende Jubiläen verleiten häufig dazu, eine Höchstleistung herauszuholen und damit Chor und Orchester zu überfordern. Genau das Gegenteil ist Joachim Trost gelungen, der den Philharmonischen Chor seit 1989 leitet und in all den Jahren zu einem anspruchsvollen Oratorienchor herangebildet hat.

150 Jahre Philharmonischer Chor Friedrichshafen: Aktuell bereiten sich die Sänger auf das erste Jubiläumskonzert am 16. Juni in

Mit Mozart ins Jubiläumsjahr

Vor 150 Jahren gegründet, feiert der Philharmonische Chor Friedrichshafen in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum. Dabei soll die Musik die Hauptrolle spielen. Am Samstag, 16. Juni, um 19 Uhr steht unter der Leitung von Musikdirektor Joachim Trost in der Kirche St. Johannes Baptist in Ailingen das erste festliche Jubiläumskonzert auf dem Programm.

Zu hören sind laut Vorschau „Davide penitente“ und „Regina coeli“ von Wolfgang Amadeus Mozart, außerdem die Motette „Insanae et vanae curae“ aus dem Oratorium „Il Ritorno di Tobia“ von ...