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 Sie sind die Köpfe hinter der Kulturtafel: Stadtdiakon Ulrich Föhr (2. von links) und seine ehrenamtliche Mitarbeiter (von link

Die Kulturtafel Friedrichshafen ist gegründet

Die Friedrichshafener Kulturtafel ist angelaufen. Noch hat sie erst zwölf Gäste in ihrer Datenbank. Aber schon jetzt sind ebenso viele Einrichtungen bereit, der Kulturtafel Karten für Kultur- und auch Sportveranstaltungen kostenlos abzugeben – darunter auch das Kulturbüro.

Träger der Kulturtafel ist die katholische Kirche Friedrichshafen. Der Gedanke hinter der Kulturtafel ist, Menschen am kulturellen Leben der Stadt teilhaben zu lassen, die sich das sonst nicht leisten könnten.

Es ist Stadtfest: Auf dem Buchhornplatz zeigen die Akteure der Zirkusakademie der Bodenseeschule St. Martin, was sie können.

Das Wetter ist die halbe Miete beim Stadtfest

Bodenseecenter, Grossmann in Unterraderach und die Innenstadt können auf einen erfolgreichen verkaufsoffenen Sonntag und ein buntes Stadtfest zurückblicken. Mit Oktoberfest, Straßenfestivalcharakter und dem Ausblick auf Weihnachten haben die drei Standorte offenbar den Nerv der Besucher getroffen. Die Parkplätze vor dem Bodencenter wurden ab 15 Uhr wegen Überfüllung geschlossen, und bei Kaiserwetter trafen sich die Menschen vor den Geschäften und auf der Straße, um gemeinsam Zeit zu verbringen.

Münchner Philharmoniker

Münchner Philharmoniker geben umjubeltes Jubiläumskonzert

Die Münchner Philharmoniker haben mit einer umjubelten Aufführung von Gustav Mahlers 8. Symphonie in Es-Dur mit dem Beinamen „Symphonie der Tausend“ ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Fast zehn Minuten lang wurden die etwa 300 Mitwirkenden des Riesenwerkes am Samstagabend in der Münchner Philharmonie gefeiert. Am Pult stand Waleri Gergijew, seit 2015 Chefdirigent der Philharmoniker. Mahlers 8. Symphonie war 1910 unter Leitung des Komponisten von dem Orchester in München uraufgeführt worden.

Münchner Philharmoniker spielen ein Konzert

Philharmoniker feiern mit Mahlers „Symphonie der Tausend“

Mit einer Aufführung von Gustav Mahlers monumentaler 8. Symphonie in Es-Dur mit dem Beinamen „Symphonie der Tausend“ feiern die Münchner Philharmoniker am Samstag ihr 125-jähriges Bestehen. Geleitet wird das Festkonzert in der Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum von Chefdirigent Waleri Gergijew. Die Aufführung bestreiten neben den Philharmonikern der Philharmonische Chor München, der spanische Chor Orfeón Donostiarra aus San Sebastian, die Augsburger Domsingknaben sowie ein achtköpfiges Solistenensemble.

Sie freuen sich, endlich zusammen zu konzertieren: Georg Grass und sein ehemaliger Schüler, Schlagzeuger Thomas Varga aus Tettna

Inspirierendes Zusammenspiel von Orgel und Schlagzeug

So gut die zwei vorangehenden Konzerte der Reihe „Orgel trifft...“ mit Blaskapelle und Trompete als Partner auch waren, so war doch das dritte Konzert mit Georg Grass an der Orgel und Thomas Varga am Schlagzeug am Sonntagabend der absolute Höhepunkt – ein Konzert, das die Zuhörer in St. Gallus gepackt und mitgerissen hat.

Dass bei Händels „Halleluja“-Chor aus dem „Messias“ die Pauken den Jubel unterstreichen, hat man im Ohr. Ungewöhnlicher schon, wenn die Pauken die Orgelfassung begleiten, wie hier in der Zugabe, die den glanzvollen ...


Setzte in Bregenz frische Impulse: Dirigent Andrés Orozco-Estrada.

Musikkritik zu den Wiener Symphonikern in Bregenz

Die Chemie scheint schon zu stimmen: Der kolumbianische Dirigent Andrés Orozco-Estrada wird in vier Jahren Chefdirigent der Wiener Symphoniker werden und stellte sich beim ersten Festspiel-Orchesterkonzert des Klangkörpers mit einem ganz und gar slawischen Programm vor. Auch der Prager Philharmonische Chor durfte glänzen.

Ungewöhnlich sind Formen und Besetzung in Bohuslav Martinůs Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauke: Man hört stetes Pulsieren in rascher gezackter Bewegung, Orchestergruppen, die sich zuspielen ...

Christoph Pohl verkörpert Francesco als durchgeknallten Möchtegern-Nero. Mit Berthold Goldschmidts Oper „Beatrice Cenci“ wurden

Bregenzer Festspiele: „Beatrice Cenci“

Eine Rarität wurde begeistert aufgenommen: Das Publikum der Eröffnungspremiere der Bregenzer Festspiele feierte Berthold Goldschmitds Oper „Beatrice Cenci“. Der 1935 ins Exil vertriebene Komponist greift darin einen historischen Fall auf, der sich vor mehr als 400 Jahren in Rom ereignet hat: Die 22-jährige Patriziertochter Beatrice Cenci wird wegen Anstiftung zum Mord an ihrem gewalttätigen Vater Francesco enthauptet, ebenso ihre Stiefmutter Lucrezia, Bruder Giacomo gefoltert und hingerichtet.

 Ministerpräsident Winfried Kretschmann (rechts) und Jörg Schmidt, Präsident des Schwäbischen Chorverbands, überreichen die Conr

Ein besonderer Preis zum runden Geburtstag

Beim Landesmusikfest in Lahr wurde der Philharmonische Chor Friedrichshafen mit der Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt. Das teilt der Chor in einer Pressemitteilung mit. Der baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und von Jörg Schmidt, Präsident des Schwäbischen Chorverbands, überreichten die Tafel.

Voraussetzung für die nach dem deutschen Komponist und Dirigent Conradin Kreutzer aus Meßkirch benannte Auszeichnung ist, dass der Verein seit mindestens 150 Jahren besteht und sich in dieser Zeit „künstlerische, ...

Verdis „Nabucco“ inszenieren die Opernfestspiele Heidenheim als modernes Familiendrama. Den Gefangenenchor taucht Regisseurin He

Opernkritik: „Nabucco“ bei den Heidenheimer Opernfestspielen

Bumm. Die Detonation gleich zu Beginn rüttelt nicht nur die Zuschauer wach. Sie platzt nicht mitten hinein in die Bar Mizwah des Sohnes von Ismaele und Fenena. Mit einem Bombenschlag sind die Opernfestspiele Heidenheim in ihre erste große Premiere gestartet. Der Rittersaal des Schlosses Hellenstein hoch über der Stadt war die prächtige Kulisse für Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“, inszeniert von Helen Malkowsky. Der Beifall für einen gewaltigen Abend, es ging schon auf Mitternacht zu, wollte gar nicht enden.

Eindringliche Kirchenmusik aus drei Jahrhunderten

Das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Katharina zum Abschluss der Internationalen Wolfegger Konzerte bot, wie immer bei dem Dirigenten Manfred Honeck, ein ungemein dichtes Programm. Zum wiederholten Mal war der Philharmonische Chor München zu Gast, Chorleiter Andreas Herrmann hatte seine Sängerinnen und Sänger perfekt auf ein selbst für sie in großen Teilen neues Repertoire eingestimmt.

Wie das Orchesterkonzert im Rittersaal am Samstag war auch das Kirchenkonzert, das dem Dirigenten immer besonders am Herzen liegt, von ...