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 Ein Corona-Ostergruß aus einem Deuchelrieder Vorgarten

Persönliche Gedanken der Wangener SZ-Redaktion zu Ostern

Keine Ausflüge, erst recht kein Urlaub, keine Besuche bei den Verwandten, generell viele Einschränkungen bei der persönlichen Freiheit: Wir werden dieses Jahr Osterfeiertage erleben, wie es sie in dieser Form wohl noch nie gab. Der Grund: Das Coronavirus hat das öffentliche wie das private Leben im Griff. Wie die meisten SZ-Leserinnen und -Leser müssen in diesem Jahr auch Franziska Telser, Susi Weber, Paul Martin und Bernd Treffler auf lieb gewordene Traditionen an Ostern verzichten.

Wolfgang Schneider, Geschäftsführer der ADK GmbH.

Klinik-Chef: „Die Entwicklung in unserer Region macht Mut“

Wolfgang Schneider ist Geschäftsführer der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales. SZ-Redaktionsleiter Tobias Götz hat sich mit ihm über die Corona-Krise, die Krankenhäuser und Pflegeheime sowie die Stimmung der Ärzte und des Pflegepersonals unterhalten.

Herr Schneider, vorab die wichtigste Frage: Wie geht es Ihnen?

Danke der Nachfrage – mir geht es gut. Diese Zeit ist natürlich für unser Unternehmen, aber auch für mich persönlich eine absolute Ausnahmesituation.

 Der Tod eines Angehörigen ist immer schwer. In Zeiten der Corona-Krise kommen für Hinterbliebene weitere Probleme hinzu.

Einschränkungen für Beerdigungen sorgen für Verwirrung

Es ist nie leicht, Abschied von einer geliebten Person zu nehmen. Nach dem Tod eines Angehörigen ist für die Trauernden viel zu tun, für das sie häufig keinen Kopf haben. Dazu gehört auch die Organisation der Beerdigung, für die in der Corona-Krise ebenfalls Einschränkungen erlassen wurden. Das Problem: Diese wurden mit der Zeit immer wieder angepasst. Genau das sorgt in Aalen für Verwirrung.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat das Land Baden-Württemberg Versammlungen in der Öffentlichkeit untersagt.

Senior mit Gehhilfe vor einem Gebäude

Pflegeheime nehmen teilweise keine neuen Bewohner mehr auf

Die Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus ist vor allem für sogenannte Risikogruppen gefährlich. Dazu zählen auch Menschen über 65 Jahre. Seit mehr als drei Wochen gilt daher ein Besuchsverbot in Pflege- und Seniorenheimen. Verschärft gilt seit Mittwoch außerdem, dass Bewohner die Heime nur mit einem triftigen Grund, wie etwa einem Arztbesuch, verlassen dürfen. Derzeit nehmen manche Pflege- und Seniorenheime aufgrund der aktuellen Krise auch keine neuen Bewohner mehr auf.

 Greift zum Füller, Leute! Die Senioren in Stadt und Region werden sich freuen.

Senioren freuen sich über Briefe gegen die Einsamkeit

Die Corona-Krise stellt die Menschen auch am Bodensee vor neue, ungeahnte Herausforderungen. Besonders schwer trifft es aktuell ältere und behinderte Menschen. Sie gehören meist zur Hochrisikogruppe, sind also besonders gefährdet, an dem Virus zu erkranken, und bedürfen besonderen Schutzes – doch der ist verbunden mit Isolation.

Die Schwäbische Zeitung Tettnang möchte in ihrem Verbreitungsgebiet dazu beitragen, das Gefühl des Abgeschnittenseins zu lindern.

 260 per 3D-Drucker hergestellte Halterahmen für Gesichtsschutzmasken übergaben Volker Wachter (links), Leiter der Sonderfertigu

Corona-Schutz aus dem 3D-Drucker

Visiere aus durchsichtigen Kunststoffscheiben sollen das Pflegepersonal des Medizin Campus Bodensee (MCB) sowie der Pflegeheime der Bruderhausdiakonie in Friedrichshafen und ihre Patienten und Bewohner vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Die Rahmen für die Visiere kommen laut einer Pressemitteilung von Rolls Royce Power Systems (RRPS) aus dem 3D-Drucker der Ausbildungsabteilung in Friedrichshafen. 260 Halterahmen haben Mitarbeiter des Unternehmens als Spende an das Klinikum Friedrichshafen und die Ärzteschaft Bodenseekreis ...

 Pater Benno Baumeister an Fronleichnam 2018 zu Besuch in seiner Heimatgemeinde Westerheim. Er wünscht aus Hechingen allen Älble

„Ein Durchhalten in diesen schwierigen Tagen“

„In dieser schwierigen Zeit müssen wir viel für die Verantwortlichen in Staat und Kirche beten“, sagt Pater Benno Baumeister aus Westerheim, der seit eineinhalb Jahren in einer Gemeinschaft von älteren Afrika-Missionaren in Hechingen lebt.

Die Missionsgemeinschaft mit 14 Mitbrüdern bete auch sehr viel für die vielen Corona-Infizierten und Kranken auf der ganzen Welt, lässt er wissen und wünscht seiner Heimatgemeinde sowie allen Menschen auf der Laichinger Alb trotz der Corona-Epidemie ein schönes Osterfest und „die Kraft und Gnade ...

Paar feiert wegen Corona 65. Hochzeitstag am Fenster

Seit 65 Jahren sind Renate und Georg Tahler verheiratet. Doch die Corona-Pandemie trennt die beiden gerade. Ihre Eiserne Hochzeit haben sie trotzdem zusammengefeiert - und zwar am Fenster eines Seniorenheims in Nürnberg. „Sie haben sich zugewunken und sich Kusshände zugeworfen“, sagte Einrichtungsleiterin Astrid Jäger am Donnerstag. „Das war ein sehr bewegender Moment. Die Liebe steht eben über Corona.“ Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.

 Am Alten- und Pflegeheim Spital zum Heiligen Geist sind nun Absperrgitter angebracht worden.

Pflegeheim-Leiter: „Bewohner sehnen sich nach Besuch ihrer Angehörigen“

Die Corona-Krise setzt vor allem Alten- und Pflegeheimen zu. Das Virus hat den Alltag der Bewohner, aber auch der Pfleger, verändert. Außerdem setzt die Einsamkeit den zu Pflegenden zu. Wolfgang Heyer hat Spitalleiter Roland Haug zur aktuellen Situation befragt.

Herr Haug, die Corona-Krise wirkt sich dramatisch auf die Besuchsregelungen in Altenheimen aus. Wie gehen Ihre Bewohner mit der aktuellen Situation um?

Für unsere Bewohner ist die aktuelle Situation – vor allem jetzt nach der Verschärfung durch die ...

Die Kindernotbetreuung läuft gut in der Region.

Blaubeuren lockert Regeln für Corona-Notbetreuung

Seit die Kindereinrichtungen und Schulen im ganzen Land wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, bietet die Stadt Blaubeuren für Kindergartenkinder und Schulkinder der Klassenstufen 1 bis 6 unter der Woche und in den Ferien eine Notbetreuung an.

Die Notgruppenplätze sind derzeit reserviert für Kinder von Eltern, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur arbeiten, also beispielsweise pflegerisches und medizinisches Personal. Die Landesregierung ermöglicht jetzt den Kommunen, den Kreis der Berechtigten weiter zu fassen.