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Christine Heine

Wie spielt man Frieden?

Das ungemütliche, unbeständige Wetter am vergangenen Sonntag hat den Kirchengemeinderat der evangelischen Kirche Bad Wurzach veranlasst, das Friedensgebet vom Klosterplatz in die Kirche St. Verena zu verlegen. Pfarrer Stefan Maier, der auch unter den 50 Teilnehmern weilte, stellte sie gerne zur Verfügung, wofür ihm von allen Seiten gedankt wurde.

Nach der Begrüßung durch Bernhard Müller trug Ursula Weizenegger eine Geschichte vor, in der der russische Schriftsteller Samuil Jakowlewitsch Marschak Krieg spielende Kinder dazu ...

Letzter Gottesdienst von Pfarrer Johannes Amann in der Seelsorgeeinheit Oberer Heuberg in Königsheim

Der letzte Gottesdienst

Die Katholische Kirchengemeinde Königsheim hat Pfarrer Johannes Amann am Sonntag mit Pauken und Trompeten verabschiedet.

Die Musikkapelle hat für die Musik gesorgt. Das berichtet die Gemeinde. Es gab auch genug Platz, weil die Messe im Freien im Pfarrgarten stattfand und zur Überraschung aller war auch noch ein Stehempfang vorbereitet. Es gab viele Dankesworte und Geschenke für den überaus beliebten Pfarrer. Er tritt nach einer kurzen Zäsur im Herbst eine neue Stelle bei Ulm an.

 Die Jugendlichen aus Scheer, Blochingen und Heudorf werden im zweiten Gottesdienst gefirmt.

Firmlinge festigen ihren Glauben

Die Jugendlichen aus der katholischen Seelsorgeeinheit „Effata. Ablach - Donau“ sind in zwei Gottesdiensten unter freiem Himmel auf dem Mengener Kirchplatz gefirmt worden. Das Firmteam hatte im Juni entschieden, die Firmung doch noch vor den Sommerferien zu feiern.

Normalerweise für den Firmkurs wesentliche Bestandteile wie den Besuch der KZ-Gedenkstätte Grafeneck, die spirituelle Nachtwallfahrt oder der ökumenische Jugendkreuzweg konnten aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Verordnung leider nicht stattfinden.

Der Stftungsvorstand mit Pfarrer Simon Hof, Adolf Lutz und Bürgermeister Reinhold Schnell (von links)

Neukirch erhält eigene Sozialstiftung

Nach der Genehmigung der zuständigen Behörde des Regierungspräsidiums Tübingen sowie des Finanzamtes Bodenseekreis, sind die formellen Voraussetzungen für eine eigene gemeinnützige Sozialstiftung in Neukrich erfüllt – und die Satzung beschlossen.

„So eine Stiftungsgründung bedeutet auf jeden Fall großes Engagement, jede Menge Verwaltungs-, Papierkram und Zeit“, sagt Stiftungsvorsitzender Bürgermeister Reinhold Schnell beim Pressegespräch am Dienstag im Rathaus.

 Neben den Knochen fanden sich vor einem halben Jahr auch ein Wehrmachtshelm, der Hörer eines Feldtelefons und andere Gegenständ

Funde am Reutiner Bahnhof: Was die Knochen der Wehrmachtssoldaten verraten

Um wen es sich handelt, lässt sich nicht mehr klären. Die Fachleute wissen aber inzwischen, dass es sich bei den im Januar gefundenen Knochen um Überreste von zwei Soldaten der Wehrmacht handelt. Die Überreste liegen jetzt auf dem Friedhof.

„Zwei unbekannte Kriegstote“ wird auf dem Grabstein stehen, den die Friedhofsverwaltung anfertigen lässt. Denn die Identität ist nach wie vor unklar. Es steht aber fest, dass die auf dem Gelände des Reutiner Bahnhofs gefundenen Knochen zu zwei Männern gehören, die bei Bombenangriffen auf den ...

 Einige Lehrer und das Hausmeister-Paar verlassen die Geschwister-Scholl-Schule. Schulleiter Biesel (rechts) verabschiedet sie.

Das Hausmeisterpaar verlässt die Scholl-Schule

Schulleiter Uli Biesel hat an der Geschwister-Scholl-Schule insgesamt sechs Personen verabschiedet. Saskia Spiegelhalder, für ein Jahr abgeordnet von der Grundschule Scheer, verlässt die GSS wieder. Sie unterrichtete zehn Stunden als Fachlehrerin Kunst, Religion und unterstützte die Grundschulförderklasse. Ebenso wie Alexandra Frank, die bereits ihr Referendariat an der GSS absolvierte und nach der Elternpause wieder an die Schule zurückkehrte. Beide Lehrkräfte erhalten im kommenden Schuljahr 20/21 Lehraufträge an benachbarten Grundschulen.

«Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise»

Jean-Paul Dubois' Reflexionen über das Leben

Paul Hansen ist ein unscheinbarer Mann. Er verrichtet seine Aufgaben, wie sie ihm aufgetragen wurden. Er ist freundlich, hilfsbereit, ruhig. Und sitzt doch im Knast.

Dort reflektiert er sein Leben. Hinter den Gefängnisgittern. Mit seinem Zellengenossen, einem Hells-Angels-Biker, der knallhart ist - aber Angst vor Mäusen und Haareschneiden hat. Und einem Gutachter, der über einen Straferlass entscheiden soll - mit dem er aber nicht redet.

Auslaufmodell: Der katholische Kindergarten Sankt Theresia in der Richard-Wagner-Straße schließt zum Jahresende.

Das Ende des katholischen Kindergartens Sankt Theresia zum Jahreswechsel ist besiegelt

Jetzt ist es endgültig: Der katholische Kindergarten Sankt Theresia in der Richard-Wagner-Straße stellt zum Jahresende den Betrieb ein. Den Vertrag mit der Stadt Laupheim hatte der Kirchengemeinderat von Sankt Petrus und Paulus bereits vor Monaten zum 31. Dezember 2020 gekündigt. An diesem Tag enden nun auch die Betreuungsverträge mit den Eltern; der Kirchenpfleger Eugen Moll hat die Kündigungen zu Wochenbeginn verschickt.

Die jüngste Entwicklung überrascht insofern, als Sigrid Scheiffele, Leiterin des städtischen Amts für Bildung ...

 Professor Wolfgang Urban bei seiner Festansprache. Im Hintergrund der scheidende Pfarrer Martin Danner.

Hohenberg: Letztes Jakobusfest von Pfarrer Martin Danner

„Mein letztes Jakobusfest als Pfarrer von Hohenberg hatte ich mir schon ein bisschen anders vorgestellt, aber nun ist es halt – coronabedingt – nicht so gelaufen“, meinte Pfarrer Martin Danner, der im kommenden Herbst nach 15 Priesterjahren im Virngrund an die obere Donau wechseln wird. Zum Fest des Pilgerapostels und Kirchenpatrons Jakobus zählte stets ein weltlicher Teil mit Festzelt, Festbier, Hitzkuchen und einem Rahmenprogramm. Dieses Jahr beschränkte sich das Hohenberger Jakobusfest auf einen Festgottesdienst mit – und diese Tradition ...

Motto: „Mit Abstand die Besten“

Motto: „Mit Abstand die Besten“

Mit einem Gottesdienst in St. Johann und einer Zeugnisübergabefeier in der Stadthalle haben 57 Abiturienten des Hohenzollern-Gymnasiums kürzlich ihre Schulzeit beendet.

Die große Unsicherheit durch die Corona-Pandemie machten die Abiturienten zum Thema des Gottesdienstes und stellten diesen das Evangelium vom „Sturm auf dem See“ gegenüber. Dieses Evangelium, so Pfarrer Ekkehart Baumgartner, macht deutlich, dass es sich lohnt, auch in Zeiten der Unsicherheit Vertrauen in Gott und in die Zukunft zu haben.