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Warn-Apps

Künftig im Katastrophenfall Warnung über Mobilfunk

In einem möglichen Katastrophenfall soll die Bevölkerung künftig über Massennachrichten an alle Handys gewarnt werden.

Der Bundesrat stimmte am Freitag gut vier Monate nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands einer Regierungsverordnung zum sogenannten Cell Broadcast zu.

Das System ermöglicht es den Behörden, allen Handynutzern, die sich gerade in einem bestimmten Gebiet aufhalten, eine Warnung zu schicken.

Verlängerung des fiktiven Unternehmerlohns im Gespräch

Angesichts der verschärften Corona-Lage denkt die Landesregierungüber eine Verlängerung ihrer Hilfen für die Unternehmen nach. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte am Mittwoch in Stuttgart: «Wir müssen jetzt zeitnah über die Weiterführung der Landesförderprogramme fiktiver Unternehmerlohn und Tilgungszuschuss Corona entscheiden.» Mit diesen beiden Corona-Landeshilfen habe man Schaustellern und Marktkaufleuten bisher nachhaltig unter die Arme greifen können und so viele Existenzen gesichert.

Abbau Striezelmarkt

Altmaier will Weihnachtsmärkte zusätzliche unterstützen

Der Bund will angesichts der verschärften Corona-Lage Betreiber von Weihnachtsmärkten stärker unterstützen. Das kündigte der geschäftsführende Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung sowie nach Verhandlungen mit dem Finanzministerium an.

Dabei gehe es etwa um einen erleichterten Zugang zu Eigenkapitalzuschüssen. Wegen drastisch gestiegener Infektionszahlen haben einige Länder beschlossen, Weihnachtsmärkte abzusagen.

ifo-Geschäftsklimaindex

Pandemie trübt Firmenstimmung ein

Die Lieferprobleme der Industrie und rekordhohe Corona-Infektionszahlen trüben die Stimmung bei deutschen Unternehmen immer stärker ein.

Das wichtigste Konjunkturbarometer für Europas größte Wirtschaft, das Ifo-Geschäftsklima, fiel im November zum fünften Mal in Folge und stärker als von Experten erwartet. Der DIHK warnte, viele kleine Gewerbetreibende und Mittelständler erlebten für ihr Geschäft eher Abbruch als Aufbruch. Die Bundesregierung will wegen der Lage die Wirtschaftshilfen verlängern.

Coronavirus

Wirtschaft lobt Verlängerung von Corona-Hilfe

Vertreter der deutschen Wirtschaft haben die Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März 2022 begrüßt.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks mahnte am Freitag aber auch, die Fortführung müsse für alle Unterstützungsinstrumente gelten, einschließlich der Sonderregelungen für Bürgschaftsbanken sowie der Möglichkeit von Steuerstundungen. Die Linke hätte sich eine Verlängerung der Hilfen bis zum Sommer gewünscht. «Denn Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft», sagte Christian Görke, Finanzexperte der Linksfraktion im ...

Tische bleiben leer: Viele Kunden sagen derzeit ihre geplanten Weihnachtsfeiern oder Hochzeiten ab, berichtet Björn Schindler, G

Keiner feiert mehr: Veranstaltungsbranche im Südwesten erneut in der Krise

Parallel zum Anstieg der Inzidenzen, prasseln auf Björn Schindler in diesen Tagen die Absagen ein. Schindler ist Geschäftsführer des Eventausstatters Party Rent in Stuttgart. Sein Unternehmen vermietet Dekorationen, Lampen, Bühnen, Barhocker, -stühle und Geschirr – beispielsweise für Hochzeiten, Messen oder betriebliche Weihnachtsfeiern.

Doch derzeit würden viele Kunden „aus Vorsicht absagen“, sagt Schindler. Vor allem Weihnachtsfeiern werden gecancelt.

Arbeiter beim Bau der Gaspipeline.

Wieso bei der Gaspipeline Nordstream 2 die Ventile vorerst zubleiben müssen

Die Gaspipeline Nord Stream 2 bleibt wohl noch länger verschlossen als angenommen. Am Dienstag erklärte die Bundesnetzagentur in Bonn, sie habe das Zertifizierungsverfahren für die beiden Rohrleitungen „vorläufig ausgesetzt“. Das ist ein formaler Schritt, der keine grundsätzliche Bedeutung für die Inbetriebnahme des umstrittenen Projekts haben muss.

In jedem Fall aber führt er zu einer Verzögerung um mindestens einige Monate. Wäre das Zertifizierungsverfahren ohne Komplikationen durchgelaufen, hätte der russische Konzern Gazprom im ...

Stromzähler

Prognose Altmaiers: Stromverbrauch bis 2030 steigt deutlich

In Deutschland steigt der Stromverbrauch bis 2030 nach einer detaillierten Analyse im Auftrag des Wirtschaftsministeriums deutlich an.

Demnach wird der Bruttostromverbrauch im Jahr 2030 auf 658 Terawattstunden geschätzt. Das sind rund elf Prozent mehr als im Jahr 2018, wie aus der vom geschäftsführenden Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vorgelegten Analyse hervorgeht. Sie basiert auf Szenariorechnungen des Instituts Prognos.

Damit wurden erste Berechnungen von Mitte Juli präzisiert.

Peter Altmaier

Bundesländer fordern Verlängerung der Überbrückungshilfe

Angesichts der steigenden Inzidenzzahlen in Deutschland fordern die Bundesländer mit großer Mehrheit eine Verlängerung der Corona-Überbrückungshilfe III Plus über das Jahresende hinaus.

Das ist das Ergebnis einer Abfrage unter den Landeswirtschaftministerien und Senatsverwaltungen, die der Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, Andreas Pinkwart (FDP), durchführte.

Die Überbrückungshilfe III Plus, das zentrale Kriseninstrument der Bundesregierung, ist bislang bis Ende 2021 befristet.

Das Bundeskabinett der Großen Koalition – hier bei einer Klausur im Schloss Meseberg 2018 – ist inzwischen nur noch geschäftsfüh

Abschied von Merkels Mannschaft: Die Zeugnisse für das Kabinett

Die Herausforderungen waren hoch, die Zeiten schwierig – und die Mitglieder der scheidenden Regierung haben aus ihren Möglichkeiten unterschiedlich viel gemacht. Eine Bilanz zum Abschied.

Angela Merkel Nach der Bundestagswahl 2017 hatte die CDU-Vorsitzende alle Hände voll zu tun, Kanzlerin zu bleiben. Erst platzte Jamaika, dann schoss die CSU quer, schließlich war die SPD kurz davor, die Koalition aufzukündigen. Als Merkel Ende 2018 den Parteivorsitz niederlegte und für 2021 ihren Rückzug aus der Politik ankündigte, schien sie ...