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Paula erzählt vom Leben einer Künstlerin und modernen Frau Anfang des 20. Jahrhunderts.

Kunstmuseum zeigt „Paula“ im Parktheater

Das Kunstmuseum am Inselbahnhof zeigt begleitend zur aktuellen Ausstellung „Paula & Otto – Kunst und Liebe im Aufbruch. Werke von Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn“ in Kooperation mit dem Lindauer Parktheater am Donnerstag, 27. August, Uhr den Film „Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“. Beginn ist um 20.30 Uhr.

Mit „Paula“ erzählt Regisseur Christian Schwochow das Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20.

 Kuratorin Sylvia Wölfle zeigt eines ihrer Lieblingsbilder aus der Ausstellung: dem Bildnis eines Mädchens mit gespreizter Hand

Paula & Otto in Lindau: Diese Ausstellung hätte viele Besucher verdient

Eigentlich sollten 50 Bilder von Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn bereits Lindauer und Gäste begeistern. Und die Ausstellung hätte viele Besucher verdient. Doch wegen Corona geht das nicht.

Sieben Räume sind im Kunstmuseum am Bahnhof eingerichtet, die Wände sind bemalt, fast alle 50 Bilder hängen an den Wänden. Die Beleuchtung ist noch nicht ganz fertig, aber eigentlich wären Kuratorin Sylvia Wölfle und Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn so weit, um die Ausstellung in wenigen Tagen zu eröffnen.

Paula - Mein Leben soll ein Fest sein

Paula - Mein Leben soll ein Fest sein

Unter dem Motto „Unabhängig, weiblich, stark“ hat der Sender Arte nicht nur am Weltfrauentag, sondern den ganzen März lang extra Platz für Frauen im Programm reserviert - am Mittwoch (27. März, 20.15 Uhr) für Paula Modersohn-Becker.

Heute ist die deutsche Malerin weltberühmt, zu ihren Lebzeiten (1876 bis 1907) war das anders. Als sie mit 31 Jahren starb, nahm kaum jemand Notiz von ihrem Schaffen. Inzwischen gelten die von ihr in wenigen Jahren geschaffenen fast 2000 Gemälde, Zeichnungen und Radierungen als Meisterwerke der Kunst des ...

Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung

Schlafen als Kunst

Nicht mehr lange, dann kann Virgile Novarina endlich schlafen. Sein Bett hat er schon gemacht - in einer Ecke des Paula Modersohn-Becker Museums in Bremen. Auf einer roten Luftmatratze will er vor den Augen der vielen Besucher friedlich schlummern.

Damit das klappt, hält er sich zwei Tage am Stück wach. „Egal ob Lärm, Licht oder Leute - ich will dann einfach nur noch schlafen“, sagt der 42-Jährige. Das klingt verrückt, ist aber Kunst.

Die Performance hat der Franzose eigens für die Eröffnung der Ausstellung „Schlaf.

RAW Photofestival

Niedersächsisches Festival mit Fotokunst

Die Künstlerkolonie Worpswede ist vielen vor allem wegen Malergrößen wie Paula Modersohn-Becker oder Heinrich Vogeler ein Begriff. Mit Hilfe des „Raw-Photofestivals“ will sich das niedersächsische Dorf vor den Toren Bremens nun auch in der Fotokunst einen Namen machen.

Nach der erfolgreichen Premiere 2016 geht das Festival vom 17. September bis zum 15. Oktober in die zweite Runde. Die Festspiele stehen unter dem Motto „Look closely“ (Schau genau hin) und zielen gleichermaßen auf Liebhaber und Profis.

Das Foto zeigt das Grabmal von Paula Modersohn-Becker in Worpswede.

Film über die Malerin Paula Modersohn-Becker

Der Kunstkreis 84 Riedlingen hat im vergangenen Jahr seine Kunstreise nach Bremen unternommen und dabei auch dem Künstlerdorf Worpswede einen Besuch abgestattet. Dort galt das Interesse nicht zuletzt der Malerin Paula Modersohn-Becker, ihrem Leben an der Seite des Künstlers Otto Modersohn und ihrem künstlerischen Werk.

Zur Vertiefung der Erinnerung hat der Kunstkreis jetzt mit dem Lichtspielhaus in Riedlingen eine Aufführung des im Dezember 2016 gestarteten Films „Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“ am Donnerstag, 30.

Die Biberacher Arbeitsgruppe „Geschlechter gerecht“ hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt: (von links) Elfi Eyssel, An

Für die Gleichberechtigung von Frau und Mann

Die Biberacher Arbeitsgruppe „Geschlechter gerecht“ der Lokalen Agenda 21 hat fürs erste Halbjahr ein umfangreiches Programm unter dem Titel „Gleich gut, gleich schlecht“ zusammengestellt. Dabei geht es um die Aktion „One Billion Rising“ mit Tanzdemo auf dem Marktplatz, den Internationalen Frauentag, den Equal Pay Day und die Brötchentütenaktion. „Wir freuen uns, dass unsere Themen mittlerweile von so vielen Organisationen unterstützt werden“, sagt Sprecherin Andrea Sülzle.

Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker und der Weg in die Moderne

Einen neuen Blick auf das Werk der Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) will das Bucerius Kunstforum in Hamburg bieten. Unter dem Titel „Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne“ zeigt die Schau rund 80 Werke, darunter auch weniger bekannte Gemälde und Zeichnungen der Künstlerin.

„Eine Retrospektive war nicht beabsichtigt“, erklären die Macher der Schau. Es gehe um eine konzentrierte Neubetrachtung der Arbeiten dieser Ausnahmekünstlerin, die ihr Werk in einer Zeit „zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen: ...

Sie male Nasen wie Kartoffeln, so der Vorwurf der männlichen Kollegen in der Künstlerkolonie Worpswede. Tatsächlich hat die Male

Hungrig nach Leben

Ravensburg (sz) - Drei gute Bilder, ein Kind. Mehr will Paula nicht von ihrem Leben. Aber solche Zahlen sind bekanntlich relativ. Denn unter den 750 Gemälden, die Paula Modersohn-Becker hinterlassen hat, finden sich weit mehr als nur drei gute Werke, die in ihrer radikalen Reduktion direkt in die Moderne führen. Das ersehnte Kind blieb dagegen ihr einziges, die Geburt hat sie mit dem Leben bezahlt. Wenige Tage nach der Niederkunft mit der kleinen Mathilde starb die Künstlerin mit nur 31 Jahren an einer Embolie.

Paula

„Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“

Schon der Vater von Paula (1876 bis 1907) beharrt darauf, dass Frauen keine Malerinnen sein könnten. Auch der Lehrer in der Künstlerkolonie Worpswede nahe Bremen sieht das so.

Frauen an der Staffelei sind für ihn nichts als verzogene Dummköpfe, die sich mit dem Malen die Zeit vertreiben. Er und seine Freunde behaupten sogar, dass Frauen ausschließlich zum Kinderkriegen auf der Welt sind.

Doch die junge Paula Becker lässt sich nicht beirren.