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Seit einem Vorstoß der SPD sorgt die Forderung nach einer Umbenennung der Mohrengasse für Diskussionen. Nun  hat in Ulm die Arbe

Die Mohrengasse bleibt die Mohrengasse – Anders als der Hindenburgring

Sie ist wohl nach einer früheren Gaststätte oder nach dem aus Nordafrika stammenden Heiligen Mauritius benannt. Und die Mohrengasse in Ulm soll ihren Namen behalten. Diese Empfehlung hat die Arbeitsgemeinschaft (AG) Straßenbenennung am Dienstag ausgesprochen.

Allerdings soll nicht einfach alles beim Alten bleiben: Zusätzlich zum Straßenschild soll eine Hinweistafel aufgestellt werden, die sich mit dem Namen auseinandersetzt. „Es wird nicht nur eine Zeile unter dem Straßenschild sein“, verspricht Ulms Kulturbürgermeisterin Iris Mann.

 Die Mitglieder des Geschichtsvereins Laichinger Alb berieten eifrig, wie man auch während der Corona-Pandemie öffentliche Infor

Dieser Geschichtsverein erarbeitet eine „Corona-Strategie“

Der Geschichtsverein Laichinger Alb hat seine Arbeit nach sechs Monaten Corona-bedingter Zwangspause wieder aufgenommen. In einer gut besuchten Mitgliederversammlung unter der Leitung des Vorsitzenden, Dr. Heinz Pfefferle, berieten die Lokalhistoriker, wie man in den nächsten Monaten öffentliche Informationsveranstaltungen abhalten kann – unter Beachtung der geltenden Regeln: Personen-Abstand, Hygiene, Maskenpflicht. Dabei wurden einige laut Mitteilung interessante Lösungen vorgeschlagen, zum Beispiel Online-Vorträge.

Richard-Wagener-Str.

Umbenennen oder kommentieren? Immer wieder gibt es Streit um Straßennamen

Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) ist nicht irgendwer. Er ist neben den Philosophen Kant, Schelling und Hegel ein Hauptvertreter des Deutschen Idealismus.

Ihm werden so schöne Zitate zugeschrieben wie: „Aus dem Gewissen allein stammt die Wahrheit.“ oder „In der Liebe nur ist das Leben, ohne sie ist Tod und Vernichtung.“ Schulen und Straßen tragen Fichtes Namen.

Viele Namen sind belastet Doch es gibt auch unschöne Sätze. So gestand der Philosoph 1793 Juden zwar Menschenrechte zu.

Richard Wagner wird nicht von allen Menschen positiv gesehen.

Historiker warnt vor „Übermoralisierung“ bei Straßennamen

Im Streit um historische Straßennamen warnt der Heidelberger Historiker Sven Externbrink vor einer „Übermoralisierung“. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte sei nötig.

Der Uni-Professor warnt aber: „Wir sollten unsere überhöhten moralischen Ansprüche nicht an Menschen der Vergangenheit richten.“ Zwar könne man die eine oder andere historische Persönlichkeit ruhig etwas von ihrem hohen Podest holen, ohne dass deren große Leistungen berührt würden.

Der sogenannte Aluhut ist ein Symbol für viele Verschwörungstheorien.

„Geheime Mächte am Werk“: Der Aluhut ist kein neues Phänomen

Jedes Wochenende sind sie derzeit in den größeren Städten unterwegs: die Kritiker der Corona-bedingten Einschränkungen, etwa der Maskenpflicht in Läden, des Sicherheitsabstandes und anderer von den Regierenden erlassenen Maßnahmen. Bei ihren Demonstrationen machen sie von einem Grundrecht Gebrauch, das nicht angetastet werden darf. Und doch weiß man bei vielen Demonstranten nicht, ob es sich wirklich um Freiheitskämpfer handelt oder einfach nur um Egoisten, denen der Schutz für erkrankte und gefährdete Menschen ziemlich gleichgültig ist.

Protest

Fassungslosigkeit über MP-Wahl: „Es wird einen Sturm geben“

Mit Ach und Krach kam Thomas Kemmerichs FDP in den Landtag, dann ließ sich der Fünf-Prozent-Mann mit den AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten wählen. Die Vorgänge in Thüringen haben nicht nur die Politik bis nach Berlin erschüttert, sondern viele Menschen fassungslos zurückgelassen.

Und das nicht nur auf den Straßen Thüringens. „Es wird einen Sturm geben“, prophezeite der Jenaer Soziologe Klaus Dörre am Morgen nach der Wahl. Wenige Stunden später hat der Sturm der Entrüstung den FDP-Mann nun schon wieder aus dem Amt gefegt.

Ministerpräsidentenwahl Thüringen

AfD und NSDAP: Historische Vergleiche nach Thüringen-Wahl

Zum ersten Mal wurde am Mittwoch in Thüringen ein Ministerpräsident mit den Stimmen der AfD gewählt. Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich löste ein politisches Erdbeben aus. Kritiker sehen Parallelen zur Machtergreifung Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten.

Unter anderem der Europaabgeordnete Guy Verhofstadt verglich die Gratulation des Thüringer AfD-Chefs Björn Höcke an Kemmerich auf Twitter mit einer Szene zwischen dem damaligen Reichskanzler der Weimarer Republik, Adolf Hitler, und Reichspräsident Paul von Hindenburg.

Tortin-Gletscher

Europaparlament ruft den „Klimanotstand“ aus

Das Europaparlament hat den „Klimanotstand“ für Europa ausgerufen. Die deutliche Mehrheit kam überraschend: 429 der 673 EU-Abgeordneten, die im Europaparlament in Straßburg ihre Stimme abgaben, stimmten für eine entsprechende Resolution, 225 dagegen.

Zuvor hatte es vor allem wegen der Begrifflichkeiten Uneinigkeit bei den Parlamentariern gegeben - für einige schoss die Formulierung „Notstand“ über das Ziel hinaus.

Der Entschließungsantrag, der mit einer Mehrheit von Sozialdemokraten, Liberalen, Grünen und Linken Erfolg ...

 Das Sägewerk der Familie Böck am Sauweiher Mitte des 20. Jahrhunderts.

Wie aus „Viehwoidlern“ Isnyer wurden

Nach Erinnerungscafés mit den älteren Herrschaften in den Isnyer Ortschaften und zu verschiedenen Themen in Isny über „die gute alte Zeit“, war nun auch die Vorstadt dran, umgangssprachlich die Viehwoid genannt. Genau 20 Viehwoidler trafen sich mit Ute Seibold um die Viehwoid durchzuschwätze. Für Ute Seibold ist beim Aufbau des neuen Museums im Schloss wichtig, dass auch die Geschichte „seit Menschengedenken“ dort einen Platz findet.

Im Gespräch war man sich schnell einig, dass es sich bei Viehwoid und Vorstadt um ein und denselben ...

 Conrad Gröber wurde 1932 von Papst Pius XI. zum Erzbischof von Freiburg ernannt. Er ist wegen seiner Rolle in der NS-Zeit umstr

Nazi-Vergangenheit: Konstanzer Gemeinderat erkennt Ehrenbürgertitel ab

Der Konstanzer Gemeinderat hat beschlossen, die Ehrenbürgerwürde für Franz Knapp, Conrad Gröber und Paul von Hindenburg abzuerkennen. Ein symbolischer Akt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, da die Ehrenbürgerwürde mit dem Tod der Person erlösche.

Franz Knapp war Oberbürgermeister von Konstanz und wurde in seiner Funktion als städtischer Rechtsrat zu einem Repräsentanten des NS-Regimes in Konstanz. Unter Androhung der Zwangsvollstreckung veranlasste er etwa die Eintreibung der Abbruchkosten der am 10.