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Mario Adorf

Mario Adorfs früheste Erinnerung ist von 1934

Mario Adorfs früheste Erinnerung reicht 85 Jahre zurück ins Jahr 1934. Der heute 88 Jahre Schauspieler war damals noch keine vier Jahre alt und lebte in dem Ort Mayen in der Eifel in Rheinland-Pfalz.

„Da war plötzlich so eine Bewegung in Mayen, und eine Flagge hing auf halbmast. Da habe ich gefragt: 'Was ist los?' Und bekam die Antwort: 'Der Hindenburg ist gestorben.'“ Gemeint war Paul von Hindenburg, der letzte Reichspräsident der Weimarer Republik, der Hitler den Weg an die Macht mit geebnet hatte.

Am 6. Februar 1919 trat die Verfassungsgebende Deutsche Nationalversammlung in Weimar erstmalig zusammen, die Eröffnungsrede hie

Historiker Jörn Leonhard zur Weimarer Nationalversammlung: „Die Leistung dieser Verfassungsväter ist sehr beeindruckend“

Auf den Tag genau vor 100 Jahren trat in Weimar die verfassunggebende Nationalversammlung zusammen. Wie einschneidend war dieser wichtige Schritt zur Verfassung der ersten deutschen Republik? Und warum fasziniert die Weimarer Zeit bis heute so viele Menschen? Sebastian Heinrich hat darüber mit Historiker Jörn Leonhard gesprochen.

Herr Leonhard, heute sehen wir im ersten Treffen der Nationalversammlung eine Zeitenwende. Haben die Deutschen das damals auch so erlebt?

Jimmy Page

Durchgestartet mit Led Zeppelin: Jimmy Page wird 75

Mit seinem zurückgebundenen weißen Haar wirkt Jimmy Page eher wie ein klassischer Komponist als der geniale Bandleader, der mit seinen Gitarrensoli Stadien weltweit zum Ausrasten brachte.

Der Gründer von Led Zeppelin war einst für seinen rasanten Lebensstil zwischen Sex, Drugs und Rock 'n' Roll berüchtigt. Am heutigen Mittwoch (9. Januar) wird er 75.

Der kleine Jimmy war ein Chorknabe und Einzelkind, die Mutter Arztsekretärin, der Vater Personalleiter.

„Sei getreu bis in den Tod“ – diese Karte wurde an die Truppe verschickt. Der Tod der Soldaten wird mit dem Kreuzestod Christi v

„Durch Kampf zum Sieg“: Kriegsbetstunden und Kriegspredigten

Die Geschichte der beiden großen Kirchen in Deutschland ist nicht frei von Irrungen und Wirrungen. Mit die wohl schlimmsten entstanden in den Kriegsjahren 1914 bis 1918, als viele Pfarrer sich von der Kriegsbegeisterung und dem „Geist von 1914“ mitreißen ließen und ihren Gemeinden predigten, es handele sich um einen „gerechten Krieg“, der „von Gott gewollt“ sei und somit im „Dienste des Evangeliums“ geführt werde.

Unbestritten ist, dass viele Pfarrer beider Konfessionen durchaus geistliche Hilfe und Beistand für die sterbenden ...

 Auf dem Laichinger Friedhof ruhen Soldaten, die in Lazaretten verstorben sind und dann in die Heimat überführt wurden, aber auc

Laichingen vor 100 Jahren: So war das damals kurz nach dem Weltkrieg

Laichingen im Dezember vor 100 Jahren: Der Weltkrieg ist vorbei. Das Leid aber längst noch nicht. Nach und nach kommt Neues ans Licht.

An allen Fronten dieses barbarischen Krieges, der ausschließlich im „Feindesland“ geführt wurde, schweigen die Waffen. Der aus Buttenhausen im Lautertal stammende Zentrumspolitiker Matthias Erzberger hat im Wald von Compiegne den Waffenstillstand unterschrieben, was eigentlich die Aufgabe der „Obersten Heeresleitung“, nämlich der Generäle Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff gewesen wäre.

Die Ulmer Grünen wollen, dass der Hindenburgring umbenannt wird. Die Straße wäre nicht die erste, die ihren Namen abgeben muss.

Wenn Straßen ihren Namen abgeben müssen

Rund 17 Millionen Menschen hat der Erste Weltkrieg das Leben gekostet. Darf ein hochrangiger deutscher General Namensgeber einer wichtigen Straße in Ulm sein? Noch dazu einer, der die Zwangsarbeit von Zivilisten anordnete – und später Adolf Hitler zur Macht verhalf? Die Grünen im Ulmer Gemeinderat sind der Meinung, dass der Hindenburgring einen neuen Namen bekommen muss. Der Offizier und spätere Reichspräsident Paul von Hindenburg habe es nicht verdient, Pate einer Straße zu sein.

 3. August 1919, Berlin: Blick auf eine von den Unabhängigen und den Kommunisten veranstaltete Massendemonstration gegen die Fri

Was ist dran an der Angst vor „Weimarer Verhältnissen“?

Lange Zeit schien sie fast vergessen: die Furcht vor den „Weimarer Verhältnissen“ mit einer Radikalisierung der politischen Kräfte am rechten und linken Rand. Vor allem daran ist die Weimarer Republik zerbrochen. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution erstarkt vor allem der Rechtspopulismus in Deutschland wieder. Gibt es Parallelen?

Rückblick: 1918 und in den folgenden Jahren befeuern das traumatische Kriegsende und die „Dolchstoß-Legende“ über die angebliche Schuld der zivilen Führung an der ...

Matthias Erzberger um das Jahr 1919 an seinem Schreibtisch in Schloss Weimar

Mathhias Erzberger – ein Opfer der Dolchstoßlegende

Ein Vertreter Oberschwabens hat Weltgeschichte unterschrieben: Mit seinem Schriftzug unter der Waffenstillstandsvereinbarung hat Matthias Erzberger den Ersten Weltkrieg am 11. November 1918 beendet. Als Abgeordneter vertrat er den württembergischen Wahlkreis 16, der die Oberämter Biberach, Waldsee, Leutkirch und Wangen im Reichstag umfasste.

Dass nicht ein Hauptverantwortlicher für die militärische Niederlage unterzeichnete, sondern ein demokratisch gewählter Politiker, sollte die Vertreter der Siegermächte Frankreich, ...

Kaisersturz

Kaisersturz

Irgendwann erkennt Wilhelm II., dass er überflüssig geworden ist. „Am liebsten würde ich alles hinschmeißen“, murmelt der Kaiser in seinen Zwirbelbart. Bis zuletzt glaubt der Monarch, dass er Herr des Verfahrens ist.

Dabei ist Wilhelm in diesen letzten Oktobertagen 1918 nur noch Chef auf Abruf einer Monarchie ohne Zukunft. Die sich anbahnende Niederlage im Ersten Weltkrieg ist nicht mehr zu vertuschen, auf den Straßen revoltiert das Volk.

Das Modell erinnert an den kühnen Flieger Friedrich Karl Freiherr von Koenig-Warthausen.

„Koenig der Lüfte“ umrundete die Welt

Zusammen mit der Dorfgemeinschaft Wennedach und vielen Gästen hat der Schirmherr Hans-Christoph Freiherr von Koenig eine Ausstellung über seinen Vater, den „Koenig der Lüfte“, in der alten Schule in Wennedach bei Reinstetten eröffnet. Bereits bei der Begrüßung bedankte sich der Schirmherr beim Organisationsteam. Mit kurzweiligen, lustigen aber auch ernsten Geschichten erzählte er viel über das Leben und Fliegen seines Vaters.

28 000 Kilometer in 440 Stunden flog sein Vater Friedrich Karl Freiherr von Koenig-Warthausen im August 1928 ...