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Remco Evenepoel

Wunderkind Remco Evenepoel auf Rekordjagd

Mit 16 Jahren spielte er in der belgischen Fußball-Juniorenauswahl. Den Halbmarathon lief er in beachtlichen 1:13 Stunden - Remco Evenepoels große Leidenschaft war und ist aber der Radsport.

Spätestens seit seinem zweiten Platz im Einzelzeitfahren bei der Straßenrad-WM ist das belgische „Wunderkind“ endgültig auf der großen Bühne angekommen. „Mit 19 so eine Leistung zu bringen, ist unglaublich. Wahrscheinlich haben wir da den neuen Eddy Merckx“, lobte Rekord-Weltmeister Tony Martin, der mehr als eine Minute hinter Evenepoel gestoppt ...

Julian Alaphilippe

Alaphilippe lässt Frankreich träumen

Allmählich wird die Sicht im Mannschaftsbus des belgischen Radrennstalls Deceuninck-Quick Step knapp. Sechs gelbe Stofftiere haben bereits hinter der Windschutzscheibe des blauen High-Tech-Gefährts ihren Platz gefunden.

Es sind die Mitbringsel des Radstars Julian Alaphilippe von den täglichen Zeremonien für den Träger des Gelben Trikots bei der Tour de France. Es sollten nicht die letzten gewesen sein, denn Frankreichs neuer Liebling hat an dem täglichen Prozedere längst großen Gefallen gefunden.

Etappensieger

Frankreich feiert Alaphilippe - „Ein permanenter Karneval“

Nach dem famosen Ritt ins Gelbe Trikot feiert die Grande Nation ihren Rad-Helden Julian Alaphilippe. „Ein permanenter Karneval“, schrieb das Tour-Organ „L'Equipe“ und widmete dem ersten einheimischen Etappensieger der 106. Frankreich-Rundfahrt mal eben sieben Seiten.

„Sogar sein altmodischer Spitzbart muss den Großmüttern am Straßenrand gefallen“, hieß es weiter. Passend zum 100-jährigen Bestehen des Gelben Trikots haben die in den vergangenen Jahren nicht gerade verwöhnten Gastgeber wieder einen Mann an der Spitze.

Siegerehrung

Höllenritt: Franzose Alaphilippe krönt starkes Solo mit Gelb

Emotional überwältigt sackte Julian Alaphilippe auf dem Boden zusammen, auf dem Siegerpodium küsste er später lächelnd das Gelbe Trikot.

Der französische Hoffnungsträger hat den Gastgebern mit einem Höllenritt durch die Weinberge den ersten Etappensieg bei der diesjährigen Tour de France beschert. Auf der 215 Kilometer langen dritten Etappe von Binche nach Épernay trat Alaphilippe an der letzten Bergwertung unwiderstehlich an und fuhr allen Favoriten davon.

Marcel Kittel

Sunweb-Teamchef hält Kittel-Rückkehr für denkbar

Eine Rückkehr von Sprintstar Marcel Kittel zum deutschen Radrennstall Sunweb ist für Teamchef Iwan Spekenbrink nicht ausgeschlossen.

„Ich würde niemals nie sagen. Gute Fahrer sind für uns immer interessant“, sagte der Niederländer der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Giro d'Italia. Generell sei es aber aktuell noch kein Thema. Man müsse erst die Situation kennen.

Kittel hatte am Vortag seinen Vertrag bei Katusha-Alpecin aufgelöst und eine Pause angekündigt.

Teamwechsel

Teurer Kittel wechselt an die Seite von Tony Martin

Marcel Kittel und der vierfache Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin sollen zum neuen Erfolgsgespann im Rennstall Katusha-Alpecin werden. Deutschlands zur Zeit bester Sprinter fährt in der kommenden Saison an der Seite des stärksten Zeitfahrers.

Der 29 Jahre alte Kittel, der bei der Tour de France fünf Etappen gewann und dann auf dem 17. Tagesabschnitt nach einem Sturz verletzt aussteigen musste, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag beim in der Schweiz lizenzierten Team Katusha-Alpecin.

Zufrieden

Froome zeigt keine Schwäche - Tagessieg für Barguil

Chris Froome kletterte mit einem breiten Lächeln auf das Siegerpodest, reckte den Daumen nach oben und ließ seinen Blick entspannt auf die riesigen Alpen-Gipfel schweifen. Es ist quasi geschafft.

Auf dem 2360 Meter hohen Col d'Izoard hat der Brite sein Meisterstück vollbracht und die letzten Hürden auf dem Weg zu seinem vierten Triumph bei der Tour de France aus dem Weg geräumt. „Ich bin sehr erleichtert. Ich würde zwar nicht sagen, dass die Tour gewonnen ist.

Gemsichte Gefühle

Nach Tour-Aus: Kittel „mit lachendem und weinendem Auge“

Einen geruhsamen Schlaf ließen die Schmerzen nicht zu. Bereits um 4.30 Uhr war Marcel Kittel im Club Med in La Salle-les-Alpes wieder auf den Beinen. Kurz darauf hatte er auch schon seinen Koffer gepackt, mit dem Auto ging es zurück in die Schweizer Wahlheimat Kreuzlingen.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Ich bin mir aber sicher, dass in den nächsten Tagen die Freude überwiegen wird“, sagte Kittel zum Abschied im ZDF-Morgenmagazin.

Marcel Kittel

Alpen als letzte Hürde für Kittel

Die komplizierte Quartier-Regelung der Tour-Organisation wollte es so, dass Marcel Kittel und Michael Matthews am zweiten Ruhetag unter einem Dach wohnten.

Ganz nah waren sich die beiden Topstars der Radrennställe Quick-Step Floors und Sunweb aber nicht nur am Ruhetag im Hotel du Golf oberhalb von Saint-Ètienne, eng zusammengerückt sind sie auch im Kampf um das Grüne Trikot bei der 104. Frankreich-Rundfahrt. „Ich habe immer gesagt, dass es noch knapp wird.

Überragend

Kittel holt fünften Etappensieg bei Tour de France

Marcel Kittel schüttelte bei der Siegerehrung ungläubig den Kopf und konnte seine wahnsinnigen Tour-Tage selbst kaum fassen.

Nach dem Zabel-Rekord holte sich der deutsche Supersprinter am Mittwoch auch die 40 Jahre alte Bestmarke von Didi Thurau mit fünf Etappensiegen bei einer Frankreich-Rundfahrt - und ein Ende ist längst nicht in Sicht. „Ich bin wunschlos glücklich. Das ist eine verrückte Tour für mich. Ich finde immer die geniale Linie.