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Michael Teuber

Miller und Teuber deutsche Fahnenträger bei den Paralympics

Die eine ist die Kapitänin in der «Autoscooter»- Sportart, der andere seit mehr als zwei Jahrzehnten zuverlässiger Medaillensammler und ein Sprachrohr des Behindertensports.

In Mareike Miller und Michael Teuber hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) höchst unterschiedliche, aber würdige Fahnenträger für die Eröffnungsfeier der Paralympics in Tokio am Dienstag (13.00 Uhr MESZ/20.00 Uhr Ortszeit/ARD) gefunden. Auf die Frage, ob andere ihm diese Ehre neiden, antwortete Teuber: «Die Wahl kann man nicht groß ...

Simone Biles

Von Biles über Schleu bis Zverev: Gesichter der Tokio-Spiele

Die Masken verdeckte vieles, nicht aber die tränennassen Augen. So waren die Olympioniken meistens bei den Siegerehrungen und Interviews in Tokio zu sehen.

Und doch bleiben den Fernsehzuschauern viele Gesichter, die für eine Geschichte stehen, in Erinnerung. Skurrile, tieftraurige, euphorische, verzweifelte und gerührte. Eine Galerie der Deutschen Presse-Agentur:

Simone Biles:Die versteinerte Miene der amerikanischen Superturnerin beim Mehrkampf brachte die Sportwelt zum Nachdenken und Diskutieren: Rückzug aus mentalen ...

Timo Barthel

Wasserspringer Barthel im Halbfinale raus - Sieg für China

Unter der Dusche am Sprungturm schaute Timo Barthel enttäuscht zu Boden. Zum Abschluss der Wettbewerbe im Wasserspringen ist der 25-Jährige bei den Olympischen Spielen im Halbfinale vom Turm ausgeschieden.

Barthel belegte im Tokyo Aquatics Centre den 17. Platz. Die besten zwölf Springer qualifizierten sich für das Finale, in dem sich der Chinese Cao Yuan vor seinem Landsmann Yang Jian und dem Briten Thomas Daley durchsetzte. Von acht möglichen Goldmedaillen im Wasserspringen bei den Sommerspielen hat China sieben gewonnen.

Ronald Rauhe

Kanute Rauhe trägt deutsche Fahne bei Schlussfeier

Goldmedaillen-Gewinner Ronald Rauhe wird bei der Schlussfeier der Sommerspiele in Tokio die deutsche Mannschaft mit der Flagge ins Olympiastadion führen.

Diese Entscheidung verkündete der Deutsche Olympische Sportbund, dem vorletzten Wettkampftag bei den Spielen in Japan. «Wir freuen uns mit ihm, sicher einen in jeder Hinsicht würdigen Fahnenträger präsentieren zu können», sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Der 39 Jahre alte Rauhe hatte in Tokio kurz zuvor Gold mit dem Kajak-Vierer gewonnen.

Martin Wolfram

Wasserspringer Wolfram wird Siebter vom Drei-Meter-Brett

Wasserspringer Martin Wolfram hat bei den Olympischen Spielen den siebten Platz im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett belegt und anschließend das Ende seiner Olympia-Karriere erklärt. Der Dresdner erhielt für seine sechs Sprünge im Finale am Dienstag 426,75 Punkte.

Auf eine Medaille, die extrem überraschend gewesen wäre, fehlten dem 29-Jährigen 91,25 Zähler. Nach seinem letzten Sprung lächelte Wolfram und winkte Richtung Tribüne. «Ich bin absolut glücklich und zufrieden», sagte er.

Lukas Dauser

Einhörner und parallele Badelatschen: Was Team D hilft

Niemand will vor einem wichtigen Wettkampf - noch dazu bei den Olympischen Spielen - mit dem falschen Bein aufstehen. Der Trick von Turner Lukas Dauser? «Ich stehe morgens mit beiden Beinen gleichzeitig auf.»

Rituale und Marotten wie diese sind vielen Sportlerinnen und Sportlern wichtig, auch Glücksbringer spielen eine Rolle fürs Selbstvertrauen vor dem Schritt ins Rampenlicht. Die Deutsche Presse-Agentur zeigt eine Auswahl aus dem deutschen Olympia-Team:

ORDNUNG I: Für Turner Lukas Dauser ist die Sache nach dem Aufstehen ...

Malaika Mihambo

Das war die Olympia-Nacht: Gold im Weitsprung

Am elften Entscheidungstag der Olympischen Spiele in Tokio gab es bereits in der deutschen Nacht vier weitere Medaillen.

Leichtathletik I: Der Weltmeisterin Malaika Mihambo ist im Weitsprung-Krimi von Tokio eine goldene Punktlandung gelungen. Im Olympia-Finale triumphierte die 27-Jährige von der LG Kurpfalz im letzten Versuch mit 7,00 Metern. Silber sicherte sich die bis zum fünften Durchgang führende viermalige Weltmeisterin und London-Olympiasiegerin Brittney Reese aus den USA mit 6,97 Metern vor der Weltjahresbesten Ese Brume aus ...

Martin Wolfram

Wasserspringer Wolfram erreicht Finale

Der Dresdner Wasserspringer Martin Wolfram hat bei den Olympischen Spielen das Finale im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett erreicht.

Der 29-Jährige erhielt für seine sechs Sprünge im Halbfinale in Tokio 423,00 Punkte und belegte damit den neunten Platz. Das Finale der besten zwölf Springer findet noch am selben Tag um 15 Uhr Ortszeit (8 Uhr/MESZ) statt. Bester des Halbfinals war der Chinese Xie Siyi, der 543,45 Zähler erreichte.

Rekordeuropameister Patrick Hausding war überraschend am Montag bereits im Vorkampf ...

Patrick Hausding

Vorkampf-Aus beschließt Hausdings Olympia-Karriere

Patrick Hausding schüttelte immer wieder den Kopf und konnte sich das so bittere Ende einer großen Olympia-Karriere selbst nicht erklären.

«Ich verstehe nicht, wie das so schieflaufen konnte», sagte Deutschlands bester Wasserspringer mit leiser Stimme nach seinem völlig überraschenden Vorkampf-Aus vom Drei-Meter-Brett. «Das war meine erste und letzte richtig schlechte Performance bei Olympia.»

Hausdings sportlicher Tokio-Abschied stand im völligen Kontrast zu seinen unvergesslichen Auftakttagen in der japanischen ...

Sideris Tasiadis

„Zu schwarz gemalt“: Viel Athleten-Lob für Tokio-Spiele

Viele Athleten sind mit Ängsten, Befürchtungen, Sorgen und ohne die Illusion vom unbeschwerten Olympia-Festival nach Tokio gereist.

Nach der Hälfte der umstrittenen Pandemie-Spiele hat sich die Bewertung gewandelt, sind aus den Vorurteilen und der großen Skepsis immer mehr Anerkennung und Lob - auch in höchsten Tönen - geworden. «Was fehlt, sind die Zuschauer», sagte Sideris Tasiadis, Bronzegewinner im Kanuslalom. «Wenn sie dabei gewesen wären, wären es die besten Spiele geworden, die es jemals gegeben hat.