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Biomüll

Obergrenze für Plastikanteil im Biomüll

Ein Großteil der Bioabfälle in Deutschland soll künftig vor der Weiterverarbeitung nur noch einen Plastikanteil von maximal 0,5 Prozent enthalten.

Diese erstmals eingeführte Obergrenze sieht die Novelle der Bioabfallverordnung vor, die das Bundeskabinett beschlossen hat.

Demnach sollen künftig alle Bioabfälle, die nicht über die Biotonne in Kompostierungs- und Vergärung landen, diese Begrenzung erfüllen. Das betrifft nach Angaben des Bundesumweltministeriums mehr als 60 Prozent des jährlich behandelten ...

Sperrmüll auf der Straße

Unmengen von Sperrmüll nach der Flut

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands müssen die kommunalen Abfallentsorger Unmengen von Sperrmüll beseitigen.

«Wir haben von einem Mitgliedsunternehmen aus dem Katastrophengebiet gehört, dass in drei Tagen die übliche Jahresmenge an Sperrmüll zusammengekommen sei», sagte der für die Abfallwirtschaft zuständige Vizepräsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Patrick Hasenkamp. Ein anderer Entsorger habe sogar von einer Sperrmüllmenge innerhalb weniger Tage berichtet, die mit dem Aufkommen der vergangenen drei ...

Plastikgeschirr

Deutschland setzt EU-Verbot von Plastikartikeln um

Der Wandel ist eingeleitet - und wird nun offiziell besiegelt. Plastikgeschirr und andere Einwegprodukte sollen ab Samstag aus sämtlichen Regalen in Deutschland verschwinden.

Teller, Messer, Gabeln, Wattestäbchen, Strohhalme, Luftballonstäbe - das EU-weite Verbot betrifft viele vertraute Produkte, die Läden aller Art bislang noch Tag für Tag anbieten.

Auch To-Go-Becher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Behälter aus Styropor will die EU aus dem Markt verbannen.

Verbot von Einweg-Plastik

Verbot für Einweg-Plastik kommt Mitte 2021

Das Aus für Plastikbesteck, Plastik-Wattestäbchen und Einwegbecher aus Styropor rückt näher. Die Bundesregierung brachte am Mittwoch die Umsetzung des EU-Verbots auf den Weg. Umweltschützer und auch die kommunalen Müll-Entsorger fordern aber noch Nachbesserungen.

„Viele Einwegprodukte aus Kunststoff sind überflüssig und kein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen“, teilte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) mit. Viel zu oft endeten Kunststoffe zudem in der Umwelt oder den Meeren.

Achtlos weggeworfener Müll kostet kommunale Abfallunternehmen Millionen.

Verband fordert: Hersteller sollen für die Entsorgung von Kippen und Bechern bezahlen

Rund 2,8 Milliarden Einwegbecher für Kaffee oder andere Getränke landen in Deutschland jährlich in den städtischen Papierkörben oder gleich im Park oder auf der Straße. Zigarettenkippen kommen noch dazu. Die Beseitigung kostet die kommunalen Abfallunternehmen Millionen. Am Ende kommen die Bürger über Gebühren für die Entsorgung auf.

Das soll sich nach dem Willen des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) bald ändern. Der Verband fordert, dass die Hersteller der Becher sowie die Zigarettenindustrie dafür bezahlen müssen.

Keine Übernahme des Grünen Punkts

Kartellamt untersagt Remondis-Übernahme des Grünen Punkts

Die womöglich folgenreichste Fusion auf Deutschlands Müllmarkt ist vorerst vom Tisch. Das Bundeskartellamt hat dem Entsorgungsriesen Remondis aus Lünen (NRW) die Fusion mit der Kölner Firma DSD untersagt, welche die Markenrechte am Recyclingzeichen Grüner Punkt hält.

Das gab die Behörde am Donnerstag in Bonn bekannt. Der Zusammenschluss „hätte zu einer erheblichen Behinderung des Wettbewerbs bei den dualen Systemen geführt“, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt.

Plastikrecycling

Neues Verpackungsgesetz: 2000 Unternehmen drohen Bußgelder

Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes drohen rund 2000 Unternehmen Bußgelder, weil sie sich nicht wie vorgeschrieben am Recycling-System beteiligen.

Die zur Kontrolle eingerichtete Zentrale Stelle teilte mit, dass die Ordnungswidrigkeiten an die Länder übergeben worden seien, „damit der Vollzug in diesen Fällen in die Wege geleitet werden kann“.

Die Zentrale Stelle organisiert als Behörde seit 1. Januar das Verpackungsregister für Unternehmen, die Verpackungen in den Verkehr bringen.

 Plastikmüll an der indischen Küste vor Mumbai: Deutschland will erreichen, dass nur noch saubere und sortenreine Kunststoffabfä

Kampf gegen den Plastikmüll

Im Kampf gegen Plastikmüllberge will die Bundesregierung erreichen, dass nur noch sortierter und gut recycelbarer Kunststoffabfall ins Ausland verkauft werden darf. „Mein Ziel ist ein Exportverbot für unsortierte Plastikabfälle“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Start internationaler Verhandlungen am Montag in Genf. Deutschland setze sich dafür ein, dass weltweit nur noch saubere und sortenreine Kunststoffabfälle frei gehandelt werden dürften.

Plastikmüll am Meer

Deutschland will Exportverbot für unsortierten Plastikmüll

Im Kampf gegen Plastikmüllberge will die Bundesregierung erreichen, dass nur noch sortierter und gut recycelbarer Kunststoffabfall ins Ausland verkauft werden darf.

„Mein Ziel ist ein Exportverbot für unsortierte Plastikabfälle“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze der Deutschen Presse-Agentur zum Start internationaler Verhandlungen an diesem Montag in Genf. Deutschland setze sich dafür ein, dass weltweit nur noch saubere und sortenreine Kunststoffabfälle frei gehandelt werden dürften.

Grüner Punkt

Grüner Punkt: Umstrittene Übernahme wohl vom Tisch

Das Bundeskartellamt schiebt der umstrittenen Übernahme des Grünen Punktes durch den Abfallriesen Remondis sehr wahrscheinlich einen Riegel vor. Die Behörde teilte mit, dass sie den Kauf der Firma DSD - dem Rechteinhaber am Recyclingzeichen Grüner Punkt - untersagen wolle.

„Nach vorläufiger Bewertung würde die Übernahme von DSD durch Remondis zu einer Behinderung des Wettbewerbs bei den dualen Systemen in Deutschland führen“, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt.