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Magdalena Andersson

Neue schwedische Ministerpräsidentin tritt zurück

Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson ist zur ersten schwedischen Ministerpräsidentin gewählt worden und noch am selben Tag wieder zurückgetreten.

Wenige Stunden nach ihrer Wahl im Parlament bat die 54-Jährige am Mittwoch aufgrund eines Rückzugs ihres grünen Koalitionspartners schon wieder um ihre Entlassung. Sie strebe aber an, wieder Ministerpräsidentin zu werden, sagte Andersson auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Es dürfte nun zu einer neuen Abstimmung über das Ministerpräsidentenamt kommen.

Magdalena Andersson zur schwedischen Ministerpräsidentin gewählt

Historisch: Schweden bekommt erstmals Ministerpräsidentin

Schweden wird künftig erstmals in seiner Geschichte von einer Frau regiert. Die Sozialdemokratin Magdalena Andersson ist bei einer Abstimmung im Reichstag in Stockholm zur schwedischen Ministerpräsidentin gewählt worden.

Dabei reichte der bisherigen Finanzministerin, dass sich keine Parlamentsmehrheit gegen sie aussprach. Die Abstimmung verlief denkbar knapp - nur eine Stimme fehlte für ein Votum gegen Andersson.

«Meine Antriebskraft ist es, Schweden zu verbessern.

Rumen Radew

Amtsinhaber Radew gewinnt Präsidentenwahl in Bulgarien

Bulgariens Staatschef Rumen Radew hat die Stichwahl um die Präsidentschaft laut mehreren Prognosen überzeugend gewonnen. Er kann mit bis zu gut 65 Prozent der Stimmen rechnen, während sein Herausforderer Anastas Gerdschikow am Sonntag etwa 33 Prozent der Wähler überzeugen konnte.

Die Wahlbeteiligung lag nach ersten Erhebungen bei weniger als 40 Prozent und damit noch niedriger als in der ersten Wahlrunde vor einer Woche. Dies hat aber keine Auswirkung auf die Gültigkeit der Stichwahl.

Petkow und Wassilew

Neue Anti-Korruptions-Partei siegt bei Neuwahl in Bulgarien

Zwei bulgarische Absolventen der US-Eliteuniversität Harvard konnten in der Wahlnacht ihre Freude kaum verbergen.

Denn ihre neu gegründete Partei «Wir führen den Wandel fort» (PP) gewann am Sonntag mit rund 25 Prozent überraschend die dritte Parlamentswahl in Bulgarien seit dem Frühjahr. Der Anti-Korruptions-Partei der früheren Interims-Minister Kiril Petkow und Assen Wassilew werden nun gute Chancen eingeräumt, nach einem monatelangen Patt eine Koalitionsregierung in Sofia zu bilden.

Alberto Fernández

Niederlage für Regierung bei Parlamentswahl in Argentinien

Die linke Regierung von Präsident Alberto Fernández hat bei der Parlamentswahl in Argentinien eine Schlappe hinnehmen müssen.

Sein Bündnis «Frente de Todos» («Front aller») kam nach Auszählung fast aller Stimmen am Montag auf gut 33 Prozent - ein Minus von rund zwölf Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl vor zwei Jahren. Die konservative Bewegung «Juntos por el Cambio» («Gemeinsam für den Wandel») konnte sich leicht auf fast 42 Prozent verbessern.

Präsidenten- und Parlamentswahl in Bulgarien

Anti-Korruptions-Partei liegt bei Wahl in Bulgarien vorn

Bei der Parlamentswahl in Bulgarien liegt eine neue Anti-Korruptions-Partei nach ersten Prognosen vorn.

Allerdings liefert sie sich mit der bürgerlichen GERB-Partei ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Drei Meinungsforschungsinstituten sahen am Sonntagabend die Partei «Wir führen den Wandel fort» (PP) bei gut 26 Prozent der Stimmen.

Die GERB-Partei des im April abgewählten Regierungschefs Boiko Borissow dürfte mit rund 23 Prozent der Stimmen auf Platz zwei kommen.

Konflikt in Tigray

Die Hintergründe des Konflikts in Äthiopien

Kaum noch lebenswichtige Medikamente, Hunger und gewaltsame Auseinandersetzungen in vielen Teilen des Landes am Horn von Afrika: Nach Angaben der Vereinten Nationen nimmt die Gewalt in Äthiopien mittlerweile katastrophale Ausmaße an. Ein Überblick über das Land, seine Akteure und die Hintergründe des Konflikts.

Wo liegt Äthiopien? Wie viele Menschen leben dort?

Äthiopien ist ein Binnenstaat am Horn von Afrika. Das Land grenzt an den Sudan, Südsudan, Kenia, Somalia, Dschibuti und Eritrea.

Wahlen in Bulgarien

Bulgarien: Staatschef gewinnt erste Runde der Wahl

Bulgariens Staatsoberhaupt Rumen Radew hat die erste Runde der Präsidentenwahl am Sonntag mit gut 49 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Trotzdem muss eine Stichwahl entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren Präsident des EU-Landes sein wird.

Das geht aus einer ersten Prognose des Meinungsforschungsinstituts Gallup International auf der Basis von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe hervor. Auf Platz zwei liegt demnach mit 25 Prozent der Rektor der Universität Sofia, Anastas Gerdschikow.

Löfven tritt zurück

Schwedischer Ministerpräsident Löfven zurückgetreten

Schwedens Regierungschef Stefan Löfven ist nach sieben Jahren als Ministerpräsident des skandinavischen EU-Landes zurückgetreten.

Der 64 Jahre alte Sozialdemokrat reichte am Mittwoch seinen Rücktrittsantrag bei Parlamentspräsident Andreas Norlén ein, wie Live-Aufnahmen aus Stockholm zeigten.

Der Schritt kommt nicht überraschend: Löfven hatte im August angekündigt, sich erst als Partei- und dann auch als Regierungschef zurückzuziehen.

Löfven tritt kommende Woche zurück

Schwedens Regierungschef Löfven tritt kommende Woche zurück

Schwedens sozialdemokratischer Regierungschef Stefan Löfven wird zeitnah vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten.

Er werde Anfang nächster Woche seinen Rücktrittsantrag bei Parlamentspräsident Andreas Norlén einreichen, teilte eine Sprecherin von Löfven der Deutschen Presse-Agentur in Skandinavien mit. Wann genau, blieb offen.

Der Schritt war erwartet worden. Löfven hatte im August angekündigt, sich erst als Partei- und im Anschluss auch als Regierungschef zurückzuziehen.