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 Ihr Visum und der passende Reiseführer gehörten für Heike Kohler zur Grundausstattung ihrere Reise dazu.

„Ich hing immer in seinen Sicherheitsgurten“

Ein viertel Jahr im Heiligen Land. Für Heike Kohler, die dort als Freiwillige in einer Reha-Klinik gearbeitet hat, war das eine ganz besondere Zeit. Sie half nicht nur zahlreichen Menschen und fand Freunde, sondern fand noch stärker zu ihrem Glauben. Davon berichtete sie am Freitagabend im Schuraer Gemeindehaus.

„Ich kam in Tel Aviv an und alles streikte, die Kreditkarte funktionierte nicht und ich hatte nicht wirklich Geld dabei“, erinnert sich Heike Kohler an ihre Ankunft.

Tel Aviv

Deutsch-israelisches „Weiße-Stadt-Zentrum“

Weiße Fassade, Flachdach, langgestreckte Balkone: Das Max-Liebling-Haus im Zentrum Tel Avivs gehört zur „Weißen Stadt“ und damit wie rund 3700 weitere Gebäude zum Unesco-Welterbe. In dem dreigeschossigen Haus eröffnet an diesem Donnerstag (19. September) das israelisch-deutsche „White City Center“, Zentrum für Denkmalschutz und Architektur - im Jahr des 100. Geburtstages der deutschen Architektur-, Kunst- und Design-Schule Bauhaus.

Das Liebling-Haus wurde 1936 nach Entwürfen des Architekten Dov Karmi gebaut.

Hassan Ruhani

Im Atomkonflikt mit Iran droht neue Eskalation

Im gefährlichen Atomkonflikt mit dem Iran droht eine weitere Eskalation. Die iranische Staatsführung will ab Samstag weitere Teile des historischen Atomabkommens von 2015 aufkündigen und damit den Druck auf ihre Verhandlungspartner erhöhen.

Präsident Hassan Ruhani kündigte die dritte Stufe des Rückzugs aus der Vereinbarung an. Zugleich macht der Iran weitere Verhandlungen von europäischen Finanzhilfen in Milliardenhöhe abhängig.

Die EU äußerte sich kritisch zu den Ankündigungen.

Präsident Ruhani

Iran kündigt weiteren Teilausstieg aus Atomvertrag an

Die iranische Staatsführung will ab Freitag weitere Teile des historischen Atomabkommens von 2015 aufkündigen und damit den Druck auf ihre Verhandlungspartner erhöhen.

Präsident Hassan Ruhani kündigte die dritte Stufe des Rückzugs aus der Vereinbarung am Mittwochabend an. Zugleich macht der Iran weitere Verhandlungen von europäischen Finanzhilfen in Milliardenhöhe abhängig.

„In der dritten Stufe soll die iranische Atomorganisation ab Freitag ohne Einschränkung alles in Angriff nehmen, was für den Ausbau der nationalen ...

 Henry Kandler am 5. Dezember 2018 im Hotel Silber (ehemaliges Gestapo-Quartier in Stuttgart, das zu einem Erinnerungsort/Museum

Als Juden nicht mehr ins Schwimmbad durften – ein Laichinger Zeitzeuge berichtet

Einst bot die Laichinger Traditionsfirma „Mechanische Leinenweberei Laichingen“ vielen Laichinger Bürgern Arbeit – bis zur „Arisierung“, der erzwungenen Quasi-Enteignung der jüdischen Textil-Unternehmerfamilie Kahn. Der Urenkel des Firmengründers erinnerte sich an seine Kindheit und an Laichingen. Er bekam Besuch von Schülern aus Stuttgart, die ihn in den USA besuchten. Ihr Gespräch mit Henry Kandler wurde auf einem Film festgehalten.

„Wir sind die letzten – fragt uns aus!

 In der Bahnhofstraße 23 hatten Heinz und Ida Ilse Pappenheimer ihr Textil- und Damenmodengeschäft. Ihnen gelang 1938 die Flucht

Flucht rettet Aalener Ehepaar vor dem KZ

Sie hatten ein Textilgeschäft in der Bahnhofstraße. Die war früher quasi das Einkaufszentrum in Aalen. Als Juden in Deutschland ab 1933 immer mehr angefeindet wurden, traf das auch die Familie Pappenheimer. Verschärft wurden die Hetze und der organisierte Hass weiter durch die Nürnberger Gesetze von 1935. Jüdische Mitbürger wurden entrechtet und sollten in die Emigration getrieben werden. Bevor man ihr Vermögen einkassiert hatte. Ihr Geschäft verlor die Aalener Familie Pappenheimer, nicht aber ihr Leben.

Menschen steigen in ein Flugzeug

Asyl im Bodenseekreis: So viele Geflüchtete sind bisher freiwillig zurückgekehrt

iSeit gut einem Jahr begleitet der Landkreis Geflüchtete bei ihrem Rückkehrwunsch ins Heimatland. 43 Menschen haben seitdem die Rückkehrberatung des Amts für Migration und Integration aufgesucht. Nach rund 120 Beratungsgesprächen sind elf Geflüchtete in ihre Heimatländer zurückgekehrt – mit finanzieller Unterstützung vom Land.

„Die Beratung nutzen überwiegend Männer“, sagt Ingrid-Klara Stoll, Rückkehrberaterin des Bodenseekreises. Sie kommen aus verschiedenen Ländern, darunter Iran, Irak, Pakistan oder Palästina.

Israelische Drohne über Beirut abgestürzt

Israelischer Angriff auf Palästinenser-Basis im Libanon

Einen Tag nach mysteriösen Drohnenabstürzen in Beirut hat Israel nach Angaben aus dem Libanon im Osten des Landes eine pro-iranische Palästinensergruppe bombardiert.

Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete drei „feindliche Angriffe“ auf eine Basis der Volksfront für die Befreiung Palästinas - Generalkommando (PFLP-GC) im Ort Kusaja nahe der Grenze zu Syrien.

Der Sprecher der Gruppe, Anwar Radscha, erklärte, es habe sich um einen Drohnenangriff mit zwei Raketen gehandelt.

Fares Badawi

Flüchtling und WM-Judoka Badawi: „Sport war mein Türöffner“

Die Köpfe sind gesenkt, die Gesichter angespannt, während sich die beiden Männer sekundenlang an den Armen und Schultern zerren.

Dann schleudert Fares Badawi seinen Partner mit einer eleganten Beinbewegung zu Boden. Eine kurze Umarmung zwischen den beiden Athleten in weißen Judo-Anzügen, dann ist der Kampf vorbei. Der 23-jährige Badawi ist vor vier Jahren aus Syrien geflohen und träumt von Olympia. Eine große Hürde auf dem Weg dahin hat er genommen: Am Dienstag kämpft er bei der Judo-WM in Tokio.

In einem Mammutprozess versucht das Landgericht Rottweil, die Schuld des tödlichen Überfalls zu klären.

Mitangeklagter versucht zu fliehen

Der Mammutprozess gegen den Hauptangeklagten Mohammed O. und weiterer Angeklagter wegen des Mordes an dem Horber Immobilienunternehmer Michael Riecher geht Anfang September weiter. Derweil ist an den neuesten Verhandlungstagen im August der ebenfalls wegen Mordes Mitangeklagte Iyad B. im Mittelpunkt gestanden. Er ist laut Gericht angeklagt, Michael Riecher überfallen und mit ermordet zu haben. Dabei will er laut seiner Aussage bei der Polizei das Opfer lediglich überfallen haben.