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Auf dem Betriebshof eines Unternehmens in Crailsheim sind fünf mutmaßliche Flüchtlinge beim Entladen eines LKW entdeckt worden.

Unerlaubte Einreise im LKW: Vier Afghanen und ein Pakistaner in Gewahrsam

In Crailsheim konnten am Donnerstagmittag vier afghanische Staatsangehörige und ein pakistanischer Staatsangehöriger festgestellt werden, die zuvor unerlaubt in einem LKW nach Deutschland eingereist waren.

Nach aktuellem Kenntnisstand sollen die fünf Personen im Alter zwischen 14 und 29 Jahren auf der Fahrt des LKW durch Osteuropa in dessen Laderaum gestiegen und so unbemerkt nach Deutschland eingereist sein. Beim Entladen des Fahrzeugs auf dem Gelände eines Unternehmens in Crailsheim konnten die fünf Personen offenbar gegen 13:30 ...

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens

Fünf Männer im Lastwagen illegal eingereist

Fünf Flüchtlinge im Alter zwischen 14 und 29 Jahren sollen heimlich im Laderaum eines Lastwagens illegal nach Deutschland eingereist sein. Die Männer aus Afghanistan und Pakistan seien am Donnerstag beim Entladen des Fahrzeugs auf dem Gelände eines Unternehmens in Crailsheim entdeckt worden, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Sie seien vorläufig in Gewahrsam genommen worden und hätten danach ein Asylgesuch geäußert. Bei zwei der Flüchtlinge handele es sich um Minderjährige, die in eine Jugendeinrichtung gebracht worden seien.

Tuberkulose

Corona wirft Kampf gegen Tuberkulose um Jahre zurück

Die Coronavirus-Pandemie hat den Kampf gegen Tuberkulose nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) um Jahre zurückgeworfen.

Von knapp zehn Millionen Menschen, die nach Schätzungen im vergangenen Jahr an Tuberkulose (TB) erkrankten, wurden nur 5,8 Millionen diagnostiziert, berichtete die WHO am Donnerstag in Genf. Im Jahr davor waren es noch 7,1 Millionen. Der Rückgang ist unter anderem auf Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen zurückzuführen sowie auf die Überlastung von Gesundheitsdiensten.

Heimreise geglückt: Tahia K. und ihre Kinder sind wieder in Deutschland. Mit dem Flieger ging es zunächst in den Iran.

Nach Wochen in Angst in Kabul: Tahia K. ist wieder daheim

Nach Wochen des Bangens und des Wartens: Tahia K. aus Fridingen ist wieder in Deutschland. Am Freitagnachmittag landete die gebürtige Afghanin mit ihren drei Kindern in Frankfurt. Zuvor saß sie fast zwei Monate lang in Kabul fest. „Alles ist gut gelaufen, mir und den Kindern geht es gut“, erzählt sie am Telefon auf dem Weg vom Flughafen nach Hause.

Schwerkranke Mutter besucht Ein Rückblick: Tahia K (Name wurde von der Redaktion geändert), die nach ihrer Flucht aus Afghanistan seit 2015 in Deutschland ist, reist Ende Juli 2021 mit ...

OECD einigt sich auf Steuerreform

OECD einig bei Steuerreform - Irland gibt Widerstand auf

Nach dem Einlenken des bisherigen Niedrigsteuerlandes Irland ist eine wichtige Hürde für eine globale Reform der Unternehmenssteuern genommen worden.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am Freitag bei einem Treffen in Paris die technischen Gespräche nach jahrelangen Verhandlungen mit einer Einigung beendet. International tätige Firmen sollen demnach unabhängig von ihrem Sitz mindestens 15 Prozent Steuern zahlen, wie die OECD mitteilte.

Erdbeben in Pakistan

Mindestens 20 Tote nach Erdbeben in Pakistan

Nach einem Erdbeben im Südwesten Pakistans haben Rettungskräfte am Donnerstag nach Verschütteten gesucht. Zivile und militärische Teams seien am Nachmittag (Ortszeit) in dem am stärksten betroffenen Bezirk Harnai der Provinz Baluchistan im Einsatz gewesen, um Überlebende zu finden, teilten lokale Behördenvertreter mit.

Bei dem Erdbeben waren nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und rund 300 weitere verletzt worden.

Titan-II-Rakete

USA veröffentlichen Zahl ihrer Atomsprengköpfe

Die USA haben erstmals seit Jahren die Zahl ihrer Atomsprengköpfe veröffentlicht. Nach Angaben des US-Außenministeriums vom Dienstag (Ortszeit) gab es am 30. September 2020 einen Bestand von 3750 Atomsprengköpfen. Das waren 55 weniger als im Jahr zuvor.

Rund 2000 weitere Atomsprengköpfe seien derzeit ausgemustert und sollten demontiert werden, teilte das Ministerium in Washington mit. Seit 1994 hätten die USA 11.683 Atomsprengköpfe abgebaut.

Taliban

Taliban greifen IS-Kämpfer in Kabul an

Wenige Stunden nach einem Anschlag auf eine Trauerfeier in der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Einheiten der militant-islamistischen Taliban Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) attackiert.

Terroristen einer sogenannten Schläferzelle des IS-Khorasan - wie sich der IS in Afghanistan und Pakistan nennt - seien in einem Haus in Kabul gefangen worden, schrieb Taliban-Mitglied Muhammad Dschalal in der Nacht zu Montag auf Twitter.

Evelyn Preuß weist im Rahmen der Sitzung des AK Asyls auf die Interkulturelle Woche hin.

Anzahl der Flüchtlinge steigt wieder

Seit ein paar Monaten steigt die Auslastung der Flüchtlingsunterkunft in der Sturmbühlstraße wieder kontinuierlich an. Für den Arbeitskreis (AK) Asyl ist es deshalb selbstverständlich, den Kontakt zu den Bewohnern herzustellen.

Ziel ist es, ihnen mit bewährten und neuen Aktivitäten und Angeboten die Ankunft in Deutschland zu erleichtern. AK-Ansprechpartnerin Evelyn Preuß, Koordinatorin im Projekt Flüchtlingshilfe innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), erläuterte in der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises, dass ...

 Derzeit ist es ruhiger auf den Straßen von Kabul. Dennoch bleiben Tahia K. und ihre Kinder aus Vorsicht zuhause. Eine Situation

Kein Ausweg ohne Gefahr: Tahia K. schlägt sich zur Not allein von Kabul nach Fridingen durch

Noch immer sitzen Tahia K. (Name von der Redaktion geändert) und ihre drei Kinder in Kabul fest. Seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August haben sie die Wohnung nicht mehr verlassen. „Es ist ruhiger geworden“, beschreibt K. die Lage in Kabul. „Man kann sich aber nie zu 100 Prozent sicher sein“, sagt sie. „An einem Tag läuft alles gut, am anderen ist wieder alles anders.“ Die Taliban seien einfach nicht berechenbar. Darum will sie das Land so schnell wie möglich verlassen – zur Not auf eigene Faust.